Eine Berliner Familie in 10 Jahren (Foto: Gorodenkoff/Shutterstock)

Berliner Klima-Volksentscheid: Zurück in die grüne Steinzeit

In welchem Ausmaß nicht nur die Berliner Politik, sondern auch ein erschreckend hoher Teil der Einwohner Opfer eines linken Steinzeit-Radikalismus geworden ist, zeigt der Umstand, dass sich mehr als 261.000 Bürger für die Durchführung eines Volksentscheids ausgesprochen haben, der die Hauptstadt nicht erst, wie geplant, ab 2045, sondern bereits ab 2030 „klimaneutral“ machen soll. Wie üblich hätten „Studien“ belegt, so heißt es
dass dies „möglich” sei – und die reine „Möglichkeit” ist für linksgrüne Soziallaborforscher bekanntlich jedes Risiko wert.

Hinter diesem Irrsinn steckt die Bürgerinitiative „Klimaneustart“, an der wiederum das gesamte linksirre Establishment, von „Fridays for Future“, „Gas Exit“ (gegen Erdgas), ADFC, den „Jusos“ und der „Grünen Jugend“ bis hin zur Tageszeitung „taz” beteiligt ist. „Gemeinsam haben wir einen Volksentscheid über die Klimaziele erwirkt“, frohlockte deren Sprecherin Jessamine Davis. Die Unterschriftensammlung zeige, dass breite Teile der Gesellschaft ein Interesse daran hätten, die Klimapolitik in der Stadt voranzutreiben, sagte sie weiter. Es gäbe genügend Vorschläge, meint ihr Kollege Stefan Zimmer. Es fehle „lediglich der politische Wille, dafür wollen wir mit dem Volksentscheid den nötigen Druck erzeugen“.

„Fossilfrei“ in sieben Jahren?

Daraus könnte dann ein Gesetz folgen, das die Nutzung von Kohle, Öl und Gas bereits ab 2030 verbieten würde. Etwa 99 Prozent sämtlicher Gebäude in Berlin werden mit fossilen Brennstoffen beheizt. Die Industrie ist zu 95 Prozent auf fossile Energieträgern angewiesen, etwa 96 Prozent der Autos und Lieferwagen und 100 Prozent der Lastwagen fahren mit Benzin oder Diesel. Über 90 Prozent der elektrischen Energie wird mit Kohle oder Gas erzeugt. Wenn die Forderungen der Klimairren durchkommen, müsste die hoffnungslos bankrotte Hauptstadt innerhalb von sieben Jahren alle auf Wärmepumpen umstellen.

Wer mit den Berliner Verhältnissen vertraut ist, weiß, dass die dortige Politik dies nicht einmal in 100 Jahren schaffen würde. Zudem müssten auch noch sämtliche Autos und Lkw auf Elektroantrieb umgestellt werden und die Kohle- und Gaskraftwerke auf „grünen Wasserstoff“ umgerüstet werden. Das alles ist natürlich völlig abwegig und nichts als ein weiteres unrealistisches Hirngespinst wohlstandsverdummter Stadtbürger. In ihrem weltfremden Wahn nehmen sie in Kauf, dass die gesamte Stadt ins vorindustrielle Zeitalter zurückgeworfen wird, um ein Klima-Utopia zu errichten. Ob der Berliner Senat sich wirklich auf diesen Wahnsinn einlassen wird, bleibt abzuwarten. Den „Aktivisten“ geht es jedenfalls noch nicht schnell genug: Dem Senat werfen sie eine Verschleppung der Abstimmung vor. (DM)

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