Missbrauch (Bild: shutterstock.com/aslysun)

Berliner Jugendämter in “Menschenhandel” verwickelt?

Das Berliner Jugendamt hat aus dem Skandal rund um den linkspolitisch gefeierten „Star der Sexualforschung“ Helmut Kentler und seinem pädophilen Netzwerk nichts gelernt. Wie zu Kentlers Zeiten vermitteln Berliner Jugendämter sogenannte Problemjugendliche an dubios Betreuungsstellen. Diese befinden sich – unkontrolliert – stellenweise im Ausland. Berlins Regierung interessiert sich – wie bei den Kentler-Opfern nicht dafür, was ihnen dort geschieht.

Jahrzehntelang gaben Berliner Jugendämter Kinder und Jugendliche in die “Obhut” pädophiler Männer – mit finanzieller Unterstützung des Berliner Senats. Der Kopf hinter diesem verbrecherischen “Experiment” war der, insbesondere in linkspolitischen Kreisen als “Star der Sexualforschung” gefeierte Sozialpädagoge Helmut Kentler, dessen pädophil kompromittierte “emanzipatorische Sexualpädagogik” bis heute in Kitas und Schulen präsent ist und unter dem Kampfbegriff “Sexuelle Vielfalt” von politischer Seite in Bildungseinrichtungen vorangetrieben wird. Die Elterninitiative “Demo für alle” veröffentlichte zum “Kentler Gate” nachfolgende, umfangreiche Dokumentation.

Mitte Dezember stellte die massiv unter Druck geratene Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie  einen Zwischenbericht zum sogenannten Aufarbeitungsprojekt “Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe” vor. Das Projekt, das seit 2016 vorgibt, neben Aufarbeitung auch Präventionsarbeit zu leisten, suggeriert, man habe aus der Vergangenheit gelernt.

Das dem nicht so ist, dass unter der Verantwortung von Berliner Jugendämtern wie zu Kentlers Zeiten sogenannte Problemjugendliche ohne jegliche Kontrolle an dubiose Betreuungsstellen vermittelt werden, das zeigt die Arbeit des ehemaligen FDP-Abgeordnete Marcel Luthe. In einer parlamentarischen Anfrage, wollte der heute parteilose Luthe vom Berliner Senat wissen, ob ähnliche “Kentler-Modelle” nach wie vor gebe. Nach massivem Widerstand und einer Klage vor dem Verfassungsgerichtshof kam heraus, dass das Land Berlin 2019 – unter Verantwortung der SPD-Lichtgestalt, der Bildungssenatorin Sandra Scheers –  insgesamt 26 Kinder im Alter von 12 bis 14 Jahre gezielt im Ausland unterbrachte. So ein Schüler, der vom Jugendamt Berlin Mitte im Zuge einer „individual-psychologischen Maßnahme“ bei einem Handwerker in Ungarn untergebracht worden war. Der Mann konnte, so brachte es unter anderem das Fernsehmagazin „Monitor“ heraus, sprach kein Deutsch.

Luthe erfuhr nach massiver Gegenwehr von Senatorin Scheers, vertreten durch ihre Staatssekretärin, dass in den vergangenen Jahren zwischen 11 und 26 Kinder und Jugendliche in „stationären Hilfen“ im Ausland lebten, für Tagessätze zwischen hundert und dreihundert Euro. Dass Scheers und ihre Behörde an dem Wohl der in ihrer Obhut befindlichen Kinder wie zu Kentlers Zeiten nicht interessiert sind, zeigt die weiterführende Auskunft: “Wo die Kinder untergebracht waren: Unbekannt. Adressen wisse man nicht. Kontrollen gibt es nicht. Frau Scheers verlasse sich auf die Träger”.

Dass Berlins Jugendämter nach wie vor das Geschäft Kentler betreiben, diesen Skandal sprach Luthe zum Jahreswechsel im neuen, empfehlenswerten Talkformat FAIR TALK an. Luthe, dem man bis zum dem Ende seiner parlamentarischen Laufbahn konsequent die Auskunft verweigerte, wo diese Kinder untergebracht sind oder wer für das Kentler-Experiment verantwortlich war und immer noch in der Berliner Verwaltung tätig ist. All diese Antworten wurden Luthe – aktuell Vorsitzender der Good Governance Gewerkschaft, Vizepräsident der Deutsch-Afghanischen Gesellschaft und Mitglied des 18. Abgeordnetenhauses von Berlinverweigert – mit dem Hinweis auf “Schutz der Persönlichkeit der Betroffenen”. Luthe stellt fest: Es ist handelt sich bei Kentler um kein historischen Experiment. Es handelt sich um ein massives Versagen nicht nur im Parlamentarismus sondern einfach schlichtweg im Rechtsstaat.

Der gesamte FAIR-TALK-Beitrag “JAHRESRÜCKBLICK 2022 mit Christian Schubert, Marcel Luthe, Leo Lowis und Michael Andrick” hier. Marcel Luthe ab Min 37:

(SB)

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