Eiszeit (Bild: shutterstock.com/DCrane)

Seit 100 Monaten keine globale Erwärmung

Das zeigen die neusten Satellitendaten des US-National Space Science and Technology Center.

Ein Beitrag von transition-news.org

«Fit for 55» ist nicht etwa ein Fitness-Programm für Menschen im zweiten Lebensabschnitt, sondern laut dem CDU-Europaabgeordneten Peter Liese «das grösste Klimaschutzgesetz aller Zeiten». Mit den Mitte Dezember gefassten Beschlüssen will die EU den europäischen Emissionshandel stärken. Zertifikate soll es künftig für rund drei Viertel aller europäischen CO2-Emissionen geben. Das Ziel: Mindestens 55 Prozent weniger CO2-Emissionen bis 2030.

Diese politische Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen für die Bürger beruht auf der unerwiesenen Behauptung: Der Mensch ist mit seinen Kohlendioxyd-Emissionen massgeblich für die relativ leichten Erwärmung der globalen Temperaturen in den letzten etwa 150 Jahren verantwortlich. Doch neben den fehlenden Beweisen eines kausalen Zusammenhangs schlagen auch die Temperaturen der letzten Jahre der Behauptung ein Schnippchen.

So berichtet der Umweltredakteur Chris Monckton, dass sich die «Pause» der Klimaerwärmung nun auf acht Jahre und vier Monate verlängert hat. Dies gehe aus den neuesten Satellitendaten des US-National Space Science and Technology Center an der Universität von Alabama hervor. Monckton berichtet darüber auf Watts Up With That, einer Webseite, die sich kritisch mit der Klimapolitik befasst.

Das folgende Diagramm zeigt den Trend der linearen Regression für die monatlichen mittleren Anomalien der unteren Troposphäre.

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Quelle: US-National Space Science and Technology Center, Universität von Alabama

Die nächste Grafik stellt den vollständigen 45-jährigen Datensatz von Dezember 1978 bis Dezember 2022. Sie zeigt einen alles andere als dramatischen weltweiten Erwärmungstrend von nur 0,134 °C pro Jahrzehnt.

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Quelle: US-National Space Science and Technology Center, Universität von Alabama

Monckton stellt fest:

«Da die Kohlendioxidemissionen immer weiter ansteigen, ist das Ausbleiben der Erwärmung seit fast einem Jahrzehnt nicht gerade vertrauenserweckend für die Modelle, die behaupten, CO2 sei der Klimaregler, der die Temperatur immer weiter in die Höhe treibt.»

Nun stellt sich die Frage, wie lange die derzeitige Pause andauern wird. Monckton weist darauf hin, dass laut der UNO – die verzweifelt sei, da diese zweite Pause ziemlich ernst werde – der nächste El Niño die Pause beenden wird – gleich wie der letzte grosse El Niño die vorherige 19-jährige Pause beendet hat. Aber die Tatsache dieser häufigen und langanhaltenden Pausen sieht der Journalist als eindrucksvollen Beweis dafür, dass sich die Welt nicht die ursprünglich vorhergesagten 0,3 °C pro Jahrzehnt erwärmt. – Monckton erläutert:

«Die Profiteure des Untergangs stellen die Pause natürlich in einem ganz anderen Licht dar. Sie sagen, dass die acht Jahre der derzeitigen Pause die wärmsten Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen waren. Nur war es in den Warmzeiten des Mittelalters, der Römer, der Minoer und des alten ägyptischen Reiches noch viel wärmer, was in den Aufzeichnungen irgendwie nie erwähnt wird.»

Der Journalist macht auch auf Spekulationen aufmerksam, laut denen die Sonne voraussichtlich 60 ruhige Jahre durchlaufen wird, die zu einer allmählichen globalen Abkühlung führen werden. Es sei jedoch noch nicht klar, ob langfristige Vorhersagen zur Sonnenaktivität zuverlässig gemacht werden können. Als anschauliches Beispiel für diese Schwierigkeiten führt er die aktuellen Daten der Sonnenflecken an:

Die vorhergesagte Sonnenfleckenzahl ist die rote Kurve. Die tatsächlichen Daten werden durch die schwarze Kurve dargestellt, mit dem laufenden Sechs-Monats-Mittelwert in blau. Monckton zufolge muss man nun die Abweichung von der Vorhersage im Auge behalten. Es könne sein, dass die Ruhephase der Sonne bereits vorbei ist. Man wisse es jedoch nicht. Was man allerdings sagen könne, sei:

«Selbst wenn der gesamte Westen bis 2050 tatsächlich Netto-Null-Emissionen erreichen würde, wäre die Welt nur um ein Siebzehntel Grad kühler, als wenn der derzeitige und anhaltende Aufwärtstrend bei den globalen Emissionen anhält. Und jede Milliarde Dollar, die wir für die Zerstörung der westlichen Volkswirtschaften ausgeben, würde zwischen einem Viermillionstel und einem Dreissigmillionstel Grad künftiger Erwärmung verhindern. Und nicht einmal das können wir erreichen, weil die notwendigen technischen Metalle für ein Netto-Null einfach nicht verfügbar sind.»

Quelle:

Watts Up With That: The New Pause lengthens: 100 Months with No Warming At All 

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