Volkserzieher Lidl (Bild: shutterstock.com/Wirestock Creators)

Volkserziehung bei Lidl: Weniger Fleischangebot wegen “unseren planetaren Grenzen”

Lidl sieht als Hauptaufgabe nicht mehr die Angebotsbefriedigung seiner Kunden, sondern deren Erziehung an: Eine Reduktion tierischer Proteine im Sortiment sei “alternativlos”, um uns in unseren “planetaren Grenzen zu ernähren”. Na dann – ab zu Netto!

Zum Imperium der Schwarz Gruppe gehört neben der Marke Kaufland auch der, nach Anzahl der Filialen gemessen, weltgrößte Discounter-Konzern Lidl. Und dieser hat nun angekündigt, seine Kunden erziehen zu wollen, indem er sein Sortiment umgestalten und die Anzahl an tierischen Produkten reduzieren wird. „Der Wechsel ist alternativlos“, lässt Christoph Graf, Chefeinkäufer bei Lidl, gegenüber der Lebensmittel Zeitung verlauten.

Graf, offensichtlich auch Weltenretter, ist sich sicher: „Wir brauchen auf der ganzen Welt eine bewusstere Ernährung, um uns in unseren planetaren Grenzen zu ernähren“. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse der Konzern weg von den tierischen und hin zu den pflanzlichen Erzeugnissen.

Lidl lässt aber seine links-ideologische Manövriermasse, seine Kunden, wissen, dass diese noch keine Angst haben müssten, dass es bei Lidl über Nacht kein Fleisch mehr zu kaufen gebe. Der woke grüne Wandel hin zu einem grüneren Sortiment sei langfristig angelegt. Bis 2025 soll die Volkserziehungsarbeit abgeschlossen sein und der Anteil an pflanzlichen Artikel im Sortiment stetig wachsen. In der Zwischenphase werde man die Kunden durch Themenwochen mit einem Fokus auf pflanzliche Produkte indoktrinieren, um diese langsam an die Veränderung zu gewöhnen.

Nachdem wir im besten Deutschland, das wir je hatten, noch nicht im kompletten Sozialismus angekommen sind, könnte es sein, dass Lidls Manövriermasse mit den Füßen abstimmt. Zumindest in den Kommentarbereich könnte man den Eindruck gewinnen, dass sich der Kunde seiner Macht bewusst ist:

“Für LIDL ist der Wechsel alternativlos – für mich ist LIDL aber nicht alternativlos, sondern ganz sicher los”.

“Ich lasse mich auch von Lidl nicht bevormunden. Noch gibt es andere Discounter”

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(SB)

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