Sehr freundlich: Nikolaus Blome - Foto: Imago

Wird es jetzt teuer für Ricarda Lang? RTL-Politchef Blome will Dicke und Raucher zur Krankenkasse bitten

Nachdem sich die halbe afrikanische und muslimische Welt an der deutschen Krankenkasse labt, ist sie demnächst pleite. Der Politchef von RTL und n-tv, der woke-wendige Nikolaus Blome, will jetzt Gestalten wie Ricarda Lang zur Kasse bitten. Blome findet, es ist höchste Zeit, dass die “verhaltensblinde Solidargemeinschaft Strafpolicen” für Dicke einführt. Die Raucher sollen nach dem Gusto von Blome ebenfalls geschröpft werden.

Aktuell hat sich der, in der medialen Bedeutungslosigkeit versunkene Politchef von RTL und n-tv, der nach links offene Nikolaus Blome, mit einer Forderung kurzfristig wieder an die Mainstream-Oberfläche gespült.  Blome, demnächst 60 Lenze alt- weder fettleibig und seit einigen Jahren laut Selbstauskunft auch kein Raucher mehr- hat endlich, endlich, endlich, die Schuldigen für die explodierenden Kosten der deutschen Krankenkassen entlarvt: Die Adipösen und Nikotinabhängigen dieser Nation, sind es in Blomes Augen, die das angebliche Solidaritätsgebilde an den Rand der Pleite treiben.

Und so drischt Blome in seiner Spiegel-Kolumne auf Ricarda Lang und Co. unbarmherzig ein, wenn er schreibt: „Die Krankenkassen sind bald pleite. Höchste Zeit, dass die verhaltensblinde Solidargemeinschaft Strafpolicen für Übergewichtige und Trinker einführt.“

In mehr als nur asozialem Tenor zieht Blome im Reloutiusblatt mit seinen Hasstriaden gegen die vermeidlichen dicken und qualmenden Sündenböcke in diesem Land zu Felde:

„Wenn noch dazu den verhaltensblinden Krankenkassen sage und schreibe 17 Milliarden Euro jährlich fehlen, darf man über eine ,Sündenpolice’ nachdenken. Also über eine persönliche Zusatzversicherung für Erkrankungen infolge gesundheitsgefährdender wiewohl vermeidbarer Verhaltensweisen. Es ist keineswegs automatisch illiberal, die Leute für bestimmte Sonderheiten ihres Lebenswandels haftbar zu machen. Eigenverantwortung, nennt man das, die Herzkammer liberalen Denkens.“

Nikolaus Blomes Spiegel-Kolumne endet in so:

„Gesamtgesellschaftlich auszuhandeln und auszuhalten, bliebe die Frage, was Sünde ist, was Moral und wo staatliche Übergriffigkeit beginnt. Nicht ganz leicht, aber auch nicht ganz neu: In Wahrheit praktizieren wir das inzwischen jeden Tag, weite Teile der Identitätspolitik handeln von nichts anderem. So sehr mich diese nabelpuhlende Selbstbesprechung ansonsten abstößt, hier könnte sie einen Beitrag leisten: Sollen alle Versicherten wirklich immerfort für die unbelehrbar Doofen und freiwillig Dicken bezahlen?“

Anheizer wie Blome wissen sehr wohl, dass die gesetzlichen Kassen nicht von Fettleibigen wie Ricarda Land oder von Rauchern belastet werden, da zumindest Zweitgenannte immer weniger werden und es zudem – selbst als rauchen noch nicht dem links-grünen Erziehungsprogramm zum Opfer gefallen ist – nie einen belastbaren Nachweis für eine überbordende Belastung der Kassen durch diese Gruppierung gegeben hat. Blome weiß sehr wohl, dass die Kassen maßgeblich von den Folgen der staatlich betriebenen Coronahysterie belastet wurden und zunehmend von dem Massenheer der “Hereingeflüchteten” ausgeräubert werden. Blome weiß auch: Besonders oft sind nicht nur grüne Wohlstandsgewächse wie Ricarda Land, sondern sehr häufig Migrantenfamilien untere den Rauchern und Adipöse zu finden.

Der Versuch, den Steuerzahlern hierzulande zu vertickern, dass Krankenkassenbeiträge wegen der Massenzuwanderung, gespeist aus den afrikanischen und muslimischen Armenhäusern dieser Welt, sinken würden, hat sich ebenso als dreiste Lüge herausgestellt, wie die Mähr, Islam bedeutet Friede oder der Erneuerbare Energienwahnsinn koste den Betroffenen nur “eine Kugel Eis”. All das ist dem Anheizer Michael Blome mit Sicherheit bekannt. Ach ja: Ricarda Lang ist trotz ihrem Null-Mehrwert für diese Gesellschaft, trotz ihres ausbildungs- und abschlussfreien Daseins von Blomes Strafpolice-Forderung nicht betroffen. Sie kann ihrer “gesundheitsgefährdenden wiewohl vermeidbaren Verhaltensweisen” – sprich ihrer Fresssucht weiter frönen. Als Bundestagsabgeornete kann die Wuchtbrumme  zwischen gesetzlicher und privater Kranken- und Pflegeversicherung wählen. Bei Mitgliedern der gesetzlichen Kassen – das trifft auf rund 40 Prozent unserer Parlamentarier zu –  trägt “der Bundestag” – also der Steuerzahler –  die Hälfte des Beitrags. Für den Rest springt bei den “Volksvertretern” die Beihilfe wie bei Beamten ein. (SB)

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