2013 feierte die LBGTQ-Community Ugandas noch Gay-Pride-Events (hier in Kampala) - inzwischen ist dies lebensgefährlich (Foto:Imago)

Ugandas Antwort auf “feministische Außenpolitik”: Todesstrafe für Schwule

Im Januar stellte Entwicklungsministerin Svenja Schulze ihre “Afrika-Strategie” vor. Diese sieht unter anderem vor, dem Kontinent ein umfassendes wokes Umerziehungsprogramm, hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit und Minderheitenschutz, angedeihen zu lassen. Dies ist auch Bestandteil jenes Narrenspiels namens „feministische Außenpolitik“, das den unausgegorenen Hirnwinden Annalena Baerbocks entfleuchte und an dem sich auch Schulze beteiligt. Dass auch dieser Unsinn – wie bei den “nigerianischen Scheißhausplanspielen” Baerbocks zu erkennen war –  nichts als Steuergeldverschwendung zu sein verspricht, ist erneut keine Überraschung.

Während in der Berliner Ampelblase über der transqueer-woken Regenbogenbeglückung des schwarzen Kontinents bramarbasiert wird, zeigen die dortigen Länder, denen man diese grünherrenmenschliche Zwangsbeglückung zuteil werden lassen will, nicht nur überdeutlich, was sie von dieser Ideologie halten; im Gegenteil offenbaren sie eine ultrareaktionäre real trans- und homophobe Grundeinstellung, die sich nicht nur in der Politik zeigt. Dies bewies nun gerade Uganda in besonders drastischer Form: Dort wurde vom Parlament ein Gesetz verabschiedet, das Homosexuelle und „Trans-Personen“ nicht nur scharf diskriminiert, sondern sogar mit der Todesstrafe bedroht, wenn sie sich „schwerer“ Vergehen schuldig machen.

10 Jahre Haft für gleichgeschlechtliche Beziehungen

Was darunter genau zu verstehen ist, wurde nicht näher definiert. Der Passus über die Todesstrafe wurde sogar erst während der erbitterten Debatte hinzugefügt. Eine Abgeordnete forderte gar, Homosexuelle sollten zwangskastriert oder -sterilisiert werden. Für gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Uganda bis zu zehn Jahre Haft vorgesehen. Auch Personen, die wissentlich homosexuelle Menschen beherbergen, medizinisch versorgen oder ihnen Rechtsbeistand leisten, können mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden.

UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk bezeichnete das Gesetz als eines der „schlimmsten seiner Art in der Welt“. Den ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni forderte er auf, das Gesetz nicht zu unterschreiben, das ein Freibrief für die „systematische Verletzung“ fast aller Menschenrechte von lesbischen, schwulen oder Trans-Personen sein könne. Museveni hat nun 60 Tage Zeit, das Gesetz zu unterschreiben oder Änderungen vom Parlament zu verlangen. Letzteres ist jedoch nicht zu erwarten: Museveni selbst gehört zu den radikalsten Schwulenfeinden des Landes. Und er macht gar keinen Hehl daraus, dass er das neue Gesetz eine Reaktion und Botschaft auf den linksextremen Kulturimperialismus der weltweiten LBGTQ-Agenda betrachtet: „Keiner jagt bei uns Homosexuelle. Aber die westlichen Länder wollen, dass wir Homosexualität bejubeln. Dann müssen wir zum Gegenschlag ausholen“, erklärte der Präsident.

Regenbogenwertewesten mit Einhorn-Umschnalldildo

So kann’s auch gehen, wenn der Regenbogenwesten mit Einhorn-Umschnalldildo versucht, mit positiv-rassistischer Attitüde die rückständigen Schwarzen Afrikas ins Licht zu führen und “Diversität” mit der Brechstange, unter Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, erzwingen will. Der Menschenrechtsinterventionismus bewirkt offenbar das Gegenteil dessen, wofür in Stellung gebracht wird. Uganda steht übrigens mit seiner demonstrativ anti-“queeren” Politik keineswegs allein: Eine Politikerin der Regierungspartei von Tansania hatte kürzlich ebenfalls die Kastration von Homosexuellen gefordert. Homosexualität steht fast überall in Ostafrika unter Strafe. Auch der Vizepäsident von Kenia, William Ruto, hatte bereits 2015 erklärt: „Wir werden Homosexualität in unserer Gesellschaft nicht gestatten, weil sie gegen unsere religiösen und kulturellen Überzeugen verstößt.

Angesichts dieser rabiaten Einstellung zur gleichgeschlechtlichen Liebe kommen Deutschlands Chai-Latte-schlürfenden linkswoken Jammerlappen in arge Gesinnungsnöte – passt in ihr Weltbild doch weder die Vorstellung, dass Schwarze nicht nur diskriminierte Opfer, sondern auch selbst menschenverachtende Diskriminierer sein können, noch dass Maximalpigmentierung mancherorts eben sogar für das Gegenteil von Buntheit steht. Baerbocks und Schulzes so infantile wie geistesgestörte Außenpolitik trägt offenbar nicht nur keineswegs zur Überwindung der heteronormativ-intoleranten Zustände in der Dritten Welt bei, sondern verschlimmert diese sogar noch – weil die Länder Afrikas eingedenk historischer Erfahrungen überhaupt keinen Bedarf an großkotzigen wertewestlicher Bevormundung haben, und hierauf erst recht trotzige Gegenpositionen einnehmen.

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