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Grünes Neandertal: Bären, Wölfe und Dinosaurier für Deutschland

Es gab mal eine Zeit, da waren sich die meisten Menschen beim Thema Umweltschutz einig. Dieser Umwelt- oder Naturschutz begann für uns alle schon bei weggeworfenem Müll in Parks oder am Strand. Stinkender Qualm aus Schornsteinen und brutale Jagdszenen in freier Natur lehnte man entschieden ab, sinnloses Tiergemetzel auf dem Land oder auf den Meeren, all das wollte keiner mehr sehen. Man nannte sich eben Naturfreund und nicht “Gutmensch”, man liebte Winnetou-Filme, weil man diese als Hommage an die Ureinwohnener Nordamerikas verstand. Nicht nur dort lag alles Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde. Es war auch schon eine durchaus kritische aber irgendwie noch heile Welt. Von dieser ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Von Hans S. Mundi

Lassen wir mal die künstlich geschürte und von unseriösen Interessengruppen politisch gesteuerte Kilmahysterie aussen vor. In die Debatten um Naturschutz und einer in der gesamten Gesellschaft weit verbreiteten Naturromantik – plus Tierliebe und Gesundheitsbewusstsein – hat sich ein Killervirus eingeschlichen. Er nennt sich „Die Grünen“ und das kranke Virus killt alles, was es an Rationalität in Debatten rund um diese opulente, extrem vielfältige Megathematik geben sollte und müsste. Kommen wir auf den (aktuellen) Punkt: Nicht nur in Baden-Württemberg könnte es alsbald ein Wolfsrudel geben –  und dann mit Sicherheit gerissene Rinder, Schafe, es könnte aber auch eine Vielzahl an jungen Rehkitzen, sogar Fohlen auf der Weide oder den beliebten Auerhahn treffen. Der Wolf ist nämlich wieder da und nicht nur er, als immer noch total wildes und in keinster Weise domestiziertes Wildtier mit extremem Jagdtrieb und gnadenlosem Riss-Verbiss. Er ist nichts für den bundesdeutschen Streichelzoo vergangenener Jahrzehnte, wo höchstens mal ein Wildschwein aus der Reihe fiel und die Muttersau ihre Jungen mit scharfem Schneidezahn wild verteidigte. Es war eben mal alles ruhig hier, anders und passend. Doch wegen einer politisch naiven Milchmädchenkalkulation sogenannter „Naturschutzverbände“ und diverser ideologischer Vollpfosten haben wir nun ein fettes Problem. Wilde Natur ist eben keine Waldorfschule, was in die Plumpsköpfe der Grünen natürlich nicht rein geht.

Der Fraktionsvorsitzende der FDP in Baden-Württemberg, Hans-Ulrich Rülke und Markus Rösler, Sprecher für Naturschutz der Grünen im Landtag und Nabu-Wolfsbotschafter. streiteten sich soeben in der Mittelbadischen Presse über Angst im Wald, Zäune und Problemwölfe. Denn seitdem im Februar ein Wolfspaar im Südschwarzwald von Spaziergängern fotografisch „erwischt“ wurde, ist die Aufregung in Baden-Württemberg sehr groß. Klar ist, dass das Pärchen mit den scharfen und leider oft sehr blutigen Zähnen bald auch Babys bekommen dürfte – woraus sich dann also ein Rudel bilden wird. Viele Tierhalter, die Angst um ihre Schafe, Rinder und Ziegen haben, greifen den stets unausgegorenen Politquatsch der Grün_innen vehement an, unter Politikern geht der Streit teils auch durch die Fraktionen hindurch. Nicht ganz zu Unrecht titelte die „Mittelbadische Presse“ daher auch: „Der Wolf spaltet die Menschen.“ Deswegen also ein Streitgespräch, in welchem der giftgrüne Naturschutz-Okkupant Rösler seine ideologische Dummdreistigkeit offen zur Schau stellte: „Wenn der Wolf kommt, dann gehört er zur biologischen Vielfalt bei uns im Land … Ich sage nicht, dass uns der Wolf viel bringt. Er führt zu anderem Verhalten des Wildes – und es ist eine Frage der Umweltethik. Der Wolf hat genauso ein Lebensrecht wie andere Lebewesen.“ https://www.bo.de/region/sollen-wolfe-im-land-abgeschossen-werden-oder-nicht

Grüne und ihr Vokabular. Menschen mit Macheten bringen uns Vielfalt. Afrkanische Drogendealer sind eine schützenswerte Spezies in rotrotgrünen Berliner Parks. Kinder sind nicht gut für das Klima, nie wieder schwanger, Mütter sind politisch nicht korrekt, denn ihr Geschlecht gibt es sowieso nicht. Nur ein abgeholzter Wald hat eine gute CO2-Bilanz, weil er Platz schafft für Beton und Windkraftanlagen. Nur eine tote Automobilindustrie ist eine gute Autoindustrie. Fazit: Grüne Irrologen gehören längst und für immer auf den stinkenden Komposthaufen der Weltgeschichte.

Denn längst haben Özdemirs Kifferkumpane in der mächtig gewordenen Pädohalunken-Partei Widerspruch in den eigenen Reihen zuhauf. Tja, die Ohnewaffenfriedenschaffer baden längst als Regierende in Haupt- und Nebenwidersprüchen, ihre Politik ist schlicht katastrophal und inhuman und schadet am Ende allen, sie sich am Ende irgendwann potentiell sogar selbst. Wie gesagt, auch in den eigenen Reihen wacht so manche/r nach und nach auf, schüttelt entsetzt den Kopf, weicht erschrocken zurück – und packt aus.

So schied etwa unlängst der sogenannte Wolfsberater (kein Scherz, das ist heute in Grünistan wirklich ein Beruf!) der Region Cuxhaven aus seinem Amt. Der ist nun ganz sicher kein „Rechter“ oder Verschwurbeltheoretiker. Dieser ist lediglich etwas altersweise geworden, daher verließ er dank blutiger Realität die blümerante Wolfsromantik, in welcher in den meist linksextremen Umweltverbänden, wie NABU und anderen, dem wilden Wolf regelrecht gehuldigt wird. Laut „Welt“ meldete nun also dieser scheidende Wolfsberater, dessen Job in nichts als blutiger Schadensbegrenzung besteht, zunehmende Übergriffe in der Nähe von etlichen Dörfern, gab zu Protokoll, dass er daher die – fast schon ideologisch verbrämte – Verharmlosung der Wölfe aus eigenem Erleben nicht mehr mittragen könne, diese ständige, wahrheitswidrige Verharmlosung falle ihm auch Kindern gegenüber immer schwerer. Stefan Aust, der nach „konservativ-liberal“ konvertierte ehemalige „Spiegel“-Redakteur, ebenso alterweise angekommen, der zu Springers „Welt“ in ein anderes Meinungsmedium wechselte, nimmt diesbezüglich kein Blatt vor den Mund, wenn er hierzu befragt wird, schon seit Jahren warnt er vor der verqueren „Wolfsromantik“: „Wölfe sind wunderschöne Wildtiere, aber sie gehören eben in die Wildnis. Und Deutschland ist ein Land mit sehr wenig echter Wildnis, sondern ein hochverdichtetes Land mit großen Siedlungsflächen und bewirtschafteten Feldern. https://www.welt.de/politik/deutschland/plus235210378/Stefan-Aust-Wolf-ist-das-Sinnbild-naiver-Natur-Glorifizierung.html

Grüne Idylle pur. Nicht nur in Baden-Württemberg kämpfen die Grünen und ihre linksgrünen Verbände im politischen Vorfeld gegen die Aufnahme der Wölfe in die Jagdkataloge, damit sich eben nicht der Staat und die Verwaltung hinter Schreibtischen sondern die Jäger vor Ort präventiv um Schadensbegrenzung und -Verhütung kümmern können. Das Nein der Grünen aber zog sich auch durch das oben erwähnte Interview. Für unseren Alltag ist das verheerend, die Ausbreitung ist da, wird immer extremer werden und keiner kann etwas dagegen tun – weil es die Grünen so wollen.

Allein in Niedersachsen leben inzwischen 13 (!) Wolfsrudel, vier Paare und ein einsamer Wolf, laut aktuellem „Wolfsmonitoring“. Deren Blutspur des Schreckens ist gewaltig und sorgt – noch weit unterm Radar der allgemeinen, großeren Öffentlichkeit – für eine Horrormeldung nach der anderen. Das hat auch mit dem so genannten Wolfssriss zu tun, den die leicht verblödeten Wolfsromantiker ignorieren. Sein „Riss“ steht teils für echte Massaker, denn wenn er in Ställe eindringt, dann zerfleischt er schon mal alles, was dort vier Beine hat, auch mal die Geflügelzweibeiner, wenn die im Weg stehen. Der Wolf ist ein Killer. Er reisst den Tieren Teile des Körpers auf und lässt diese elend verbluten. Motto: Es muss nicht immer Nahrung sein! Aus Niedersachen dringen die Wölfe inzwischen schon bis in den Südgürtel Hamburgs vor, wurden im Raum Hanstedt und auch bei Harburg gesichtet, vor allem die traditionsreiche Kulturlandschaft der einst pur idylllischen Lüneburger Heide ist zu einem blutroten Wolfsrevier verkommen. Über deren Blutspur berichtete nun auch das „Hamburger Abendblatt“, denn im schönen Undeloh, einem beliebten Touristenort und einem der Bezugspunkte des berühmten Heimatdichters Hermann Löns, herrscht blankes Entsetzen. Auf einer Weide hinterm Neubaugebiet wurden in einer Nacht zwei Pferde (!) von einem Wolf angegriffen.

Doch nun kommt auch noch der Bär. Im vielfach depperten EU-Ropa hat man nicht nur dem wilden Wolf den roten Teppich ausgelegt, auch die Bären heißt man herzlich willkommen, weshalb es jetzt plötzlich die erschrockene Rede vom „Problembären“ gibt, von getöteten Joggern in Italien, von Tierschützern, die gegen die Tötung eingefangener Killerbären sind. Wie beruhigend, dass nun seit Tagen immer wieder Bärentatzen auf bayerischem Boden gesichtet werden.
Horch, was kommt von draußen rein? Denken Sie an den berühmten „Jurassic Parc“. Wenn solch einer in Deutschland steht, dann werden die Grünen sagen, lasst sofort die Dinosaurier frei, sie waren ursprünglich doch zuerst hier, sie stehen für Vielfalt, sie haben auch ein Existenzrecht, ob am Rhein oder in Wanne-Eickel. Schönes neues Neandertal. Strom und funktionierende Heizungen sowie Autos haben wir ja bald sowieso nicht mehr. Wohnen in kalten Höhlen beim Lagerfeuer, während draussen Säbelzahntiger mit dem Zahnstocher Menschenfleischreste aus dem Gebiss entfernen und im ehemaligen Deutschen Bundestag eine Dinosaurierfamlie wohnt. So sieht es aus, das ist das angestrebte Paradies der Grünen.

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