Malu Dreyer (Bild: Imago)

Malu Dreyer und ihre betrügerische Schmutzkampagne-Fluthelferin

Die rheinland-pfälzische Landesregierung vergab, nachdem sie politisch verschuldet 135 Tote und tausende zerstörte Häuser bei der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 zu verantworten hatte, einen hoch lukrativen Fluthilfe-Auftrag an eine hessische Event-Managerin. Eine mit ihr verbandelte Betrügerin initiierte eine widerwärtige Schmutzkampagne gegen andere Fluthelfer. Mittendrin, statt nur dabei: SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer. 

Die Eventmanagerin Missy Motown, eigentlich heißt die bunte Gestalt Nicole Schober, ist Geschäftsführerin des Helfer-Stabes Hochwasser Ahr, eine angeblich gemeinnützige Organisation, die zum Zweck der Katastrophenhilfe und des Wiederaufbaus des von dem Ahr-Hochwasser vom 14./15. Juli 2021 verwüsteten Ahrtals gegründet wurde.

Im November 2022 bekam Nicole Schober alias Missy Motown, die Medaille für ihr hoch lukratives Fluthilfe-Gedöns von der  Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, der SPD-Funktionärin Malu Dreyer an die Brust geheftet. Knapp eine Million Euro Steuergelder soll die Clubbetreiberin und ihr Helfer-Stab-Team seit September 2021 kassiert haben, ohne zuvor nennenswert als Katastrophenschützer aufgefallen zu seien. Den lukrativen Vertrag mit der Missy Motown-Helfer-Stab gGmbH unterschrieb die Vizechefin der für Katastrophenschutz- und Wiederaufbau zuständigen Landesbehörde ADD ohne gesonderte Ausschreibung. Die inzwischen pensionierte Spitzenbeamtin Begona Hermann-  diese Dame war auf einer USA-Urlaubsreise, kurz nachdem im Ahrtal 135 Menschen starben und tausende ihr Hab und Gut verloren hatten – gilt als gute Bekannte der SPD-Ministerpräsidentin Dreyer.

Wie Focus-Online-Recherchen ergeben haben, handelt es sich bei der geschäftstüchtigen Missy Motown um eine mehr als nur anrüchige Gestalt. Der Vorwurf: „Kritische Fluthelfer sollten durch eine ausgeklügelte, durch Steuergeld finanzierte Kampagne einer Roswitha K. in den sozialen Netzwerken aus dem Ahrtal gejagt werden, damit Missy Motown und ihr Helfer-Stab umso besser dastehen”. Wilhelm Hartmann, ein Gartenbau-Unternehmer und freiwilliger Helfer, wurde durch diese Cyber-Mobbing-Kampagne vertrieben. Ihm wurde unterstellt, Millionen an der Katastrophe zu verdienen. Der Baugutachter Maik Menke wurde in einem Podcasts von K. als „rechts“ und „elender Nazi“ beschimpft. Dann wieder zirkulierte im Internet ein, durch eine Antifa-Plattform gefälschtes Tattoo von ihm mit einem Waffen-SS-Spruch, es entbrannte ein Sturm der Entrüstung.  „Mein Leben ist seitdem kaputt, meine Familie fast zerbrochen. Ich habe mein Tattoo vom Staatsschutz untersuchen lassen, ich bin alles andere als ein Nazi. Aber mein Ruf ist ruiniert”, so Menke.

„Missy Motown“ soll  Roswitha K.,  die bereits als Betrügerin vorbestraft und im April vom Amtsgericht Weilheim unter anderem wegen der Cyber-Mobbing-Affäre zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt wurde, 15.000 bis 20.000 Euro gezahlt haben.

Die  ganze miese Fluchthelfershow wurde zudem vehement durch die Landesregierung bis hin zu SPD-Landesmutter Malu Dreyer gefördert. Dabei geht es um Politfilz, Cyber-Mobbing, kriminelle Machenschaften und Vetternwirtschaft und zeigen, dass sich die  roten Genossen in ihrer Abartigkeit von ihren grünen Genossen nur in der Farbe unterscheiden. (SB)

 

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