Motto für Neuankömmlinge in Deutschland: Spaß ist, was ihr draus macht! (Symbolbild:Imago)

“Mädchen für Migranten”: Wenn der Name eines Schulprojekts von der Realität eingeholt wird

Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken haben das Projekt eines Gymnasiums aus dem bayerischen Lenggries mit dem dritten Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ausgezeichnet. Die Verleihung fand in Dresden statt. Der Name des vor 14 Jahren ins Leben gerufenen Projekts allerdings sorgt im Jahre 2023, im Lichte jüngerer Ereignisse, geradezu sarkastisch und doppeldeutig an: „Mädchen für Migranten“ wirkt angesichts der heutigen Verhältnisse in Deutschland, mit täglich zwei Gruppenvergewaltigungen und zahllosen sexuellen Übergriffen, bei denen Migranten weit überrepräsentiert sind, doch recht deplatziert. Obwohl er vermutlich sogar bei Migranten selbst eben diese Assoziation wecken dürfte: Freiwild und Frischfleisch für die “Angekommenen”.

Das Projekt selbst hat natürlich nichts mit der Zuführung junger Gymnasiastinnen zugunsten weitergereister und sexuell oft ausgehungerter “Schutzsuchender” zu tun. Vielmehr geht es hier darum, dass Schülerinnen ab der achten Klasse Grundschulkindern mit Migrationshintergrund beim Erledigen von Hausaufgaben helfen. Ganz im Sinne eines entarteten und von naiver Toleranzbesoffenheit triefenden Integrationsverständnisses bleibt es dabei aber nicht: Der Initiator Christian Martino organsiert zudem noch eine ganze Reihe von “Begleitveranstaltungen” wie Besuche bei Moscheevereinen, Filmvorstellungen über das Zusammenleben von Einheimischen und Migranten (Mitschnitte wie etwa das “Vergewaltigungs-Übungsvideo” von dieser Woche, das den sexuellen Übergriff einer “Gruppe junger Männer” auf eine Frau zeiht, sind damit freilich nicht gemeint!), Lesungen mit migrantischen Autoren et cetera.

Bereits 2015 Gerüchte über Annäherungsversuche

Dadurch sollen “Vorurteile abgebaut” werden – natürlich nur bei den deutschen Schülern – worunter konkret das Abtrainieren menschennatürlicher und so angebrachter wie gesunder Schutzreflexe gegenüber Fremden zugunsten einer blauäugigen Distanzlosigkeit und “Offenheit” gemeint ist, welches dann bis heute über 200 junge Frauen zu Blutopfern – von Maria aus Freiburg bis Mia aus Kandel – zu Kollateralschäden einer absurden “Willkommenskultur” werden ließ. Dass eine gesunde Vorsicht nichts mit Diskriminierung zu tun hat und auch keineswegs impliziert, dass jeder Migrant ein Sexualstraftäter sei, will den Gutmenschen-Brahmanen in Lenggries und anderswo nicht in die bunte Birne.

Dabei hätten diese aus Erfahrung klüger werden müssen – denn, siehe da: 2015, mit Angela Merkels Einladung an die ganze Welt, nach Deutschland zu kommen, sei der vorläufige Höhepunkt des Projekts erreicht gewesen, weil damals – na sowas – „Gerüchte über Annäherungsversuche von Geflüchteten“ aufgekommen seien. Einige Eltern ihre Kinder nicht mehr in die Unterkünfte lassen wollen, beklagt Martino. Aber natürlich löste sich – folgt man dem unverdrossen kulturoptimistischen Projektleiter – alles in Wohlgefallen auf: „Diejenigen, die tatsächlichen Kontakt hatten, konnten Vorurteile entkräften“, behauptet er. Die Mädchen würden „Werte wie Toleranz und Vielfalt in ihre eigenen Familien“ mitnehmen, schwärmt er. Ob sich solche Effekte auch auf seiten der Migranten finden, sagte er nicht.

So oder so wäre es an der Zeit, dringend über eine Umbenennung des Projekts nachzudenken: Angesichts einer ins Uferlose steigenden Zahl von Sexualverbrechen durch Zuwanderer wirkt der Name „Mädchen für Migranten“ doch potenziell programmatisch und allzu missverständlich. Andererseits würde eine Namensänderung zugleich auch das Eingeständnis bedeuten, dass es dieses Problem überhaupt gibt. Da dies bei den Grenzenlose-Aufnahme-Verstrahlten aber völlig undenkbar ist, wird man den Namen wohl trotzig beibehalten – egal wie bitter sein Beigeschmack werden wird und vermutlich auch dann noch, wenn die ersten projektbegünstigten Migranten ihn als wörtliche Einladung ernst genommen haben.  (TPL)

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