Verdacht auf Besitz staatszersetzender Druckwerke: Mats Hummels (Foto:Imago)

Gates-kritische Literatur im Bücherregal entdeckt: Mats Hummels leistet Abbitte vor linkem Gesinnungsmob

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Am Wochenende musste der Fußballspieler Mats Hummels im Spätherbst seiner Karriere noch einmal erfahren, wie schnell und aus welch lächerlichen Anlässen man mittlerweile ins Visier der totalitären Freiheitsfeinde gelangen kann: Hummels wollte seinem Instagram-Publikum am Samstagabend lediglich zeigen, dass er sich während seines Urlaubs das Champions-League-Finale anschaut. Auf dem geposteten Foto war jedoch nicht nur der Fernseher zu sehen, sondern auch ein Buchregal, in dem die politisch-korrekte Corona-Stasi das teuflische Werk „Die Gesundheitsdiktatur – Bill Gates’ Angriff auf die Demokratie“ ausmachte.

Laut „Bild“ handelt es sich dabei um „paranoide Verschwörungstheorien rund um das Thema Corona und Impfen“. Zu Hummels` Verteidigung wurde dann angeführt, dass ihm „dieses Machwerk beim Fotografieren des Fernsehers offenbar nicht aufgefallen“ war. Ob er es ansonsten entfernen und am besten gleich noch hätte verbrennen sollen, wurde nicht erklärt.

Prompter Shitstorm

Angesichts des sich rasch entwickelnden Shitstorms sah Hummels sich auf Twitter zu der Klarstellung genötigt – und griff auf einen apologetischen Ausfluchtmechanismus zurück, der mittlerweile Eins zu Eins den Verteidigungs- und Rechtfertigungsversuchen denunzierter Systemfeinde in den beiden letzten deutschen Diktaturen gleicht: „Leute, das ist nicht mein Buch. Ich wusste bis zu den Tweets hier nicht mal von der Existenz dieses ‘Werks’, geschweige denn würde ich sowas lesen.“

Ein völliger Wahnsinn, dass man sich für Literatur überhaupt verteidigen muss – zumal der Besitz und die Lektüre eines Buches ja noch nichts über die Meinung aussagen, die sich der Leser dazu macht. Wer “Mein Kampf” oder “Das Kapital” im Regal stehen hat, muss deshalb auch kein Nazi oder Marxist sein.

Staatsfeindlicher Akt

Hummels’ Schadensbegrenzung wurde zwar wohlwollend, aber auch mahnend vermerkt: „Beim nächsten Foto dürfte Hummels mit Sicherheit besser darauf achten, was im Hintergrund alles zu sehen ist“, stellte etwa t-online mit unfassbarer Arroganz fest. Dass Hummels lesen kann, was er will und niemandem darüber Rechenschaft schuldig ist, hielt man nicht für erwähnenswert.

Was genau das Buch eigentlich so verwerflich macht, wurde auch nicht erklärt. Die kritische Auseinandersetzung mit Gates und den Impfungen – deren Berechtigung inzwischen durch die Realität mehr als bestätigt ist – ist offenbar schon ein staatsfeindlicher Akt. Alleine dass es Menschen gibt, die Gates- und WHO-skeptische Fachliteratur besitzen, obwohl diese vom Corona-Regime ausdrücklich für verpönt erklärt wurden sind, sorgt in den systemkonformen Mainstream-Medien also schon für helle Empörung: Eine erhellende Wegmarke dafür, in welchem Zustand sich dieses Land befindet. (DM)

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