Tod (Bild: shutterstock.com/Skyward Kick Productions)
Verstorben an und mit irgendwas (shutterstock.com/Skyward Kick Productions)

Mit der Schimäre “Long Covid” sollen die Impfschäden unter den Teppich gekehrt werden

Statt die katastrophalen Spätfolgen der Impfung anzugehen, deren epochale Auswirkung auf die globale Volksgesundheit anzuerkennen und moralische, juristische und vor allem finanzielle Wiedergutmachung zu leisten, lenkt der deutsche Hauptverantwortliche des Impfdesasters, der nach wie vor amtierende Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, mit weiteren Steuermillionen vom Problem ab: Das medizinisch kaum klar greifbare, im Gegensatz zu den Impfnebenwirkungen nebulöse Phänomen “Long Covid” bekommt seine ganze Aufmerksamkeit, hierfür werden Mittel und Kapazitäten en masse bereitgestellt.

Immerhin bedeutet dies auch gewisse Verbesserungen für die Impfopfer, da es sich bei einem erheblichen Teil der sogenannten Long-Covid-Fälle in Wahrheit um von Impfschäden handeln dürfte. Alleine dass die Politik dieses Ablenkungsmanöver fährt, statt zumindest das Ausmaß der Impfschäden zu akzeptieren und diese sinnvoll und wahrheitsgemäß zu erfassen und einzuordnen, zeigt jedoch, dass die in Corona erprobte staatliche Pseudologie, der Zwang zu politischen Lügen, weiter auch im Gesundheitsbereich anhält. Bei einem Minister wie Lauterbach ist das wenig überraschend.

Auch Union will bessere Behandlungsmöglichkeiten – für “Long-Covid”-Patienten

Hochoffiziell jedoch werden die Impfschäden – und damit die Tragweite des eigenen Fehlversagens – weiter unter den Teppich gekehrt und das sogar parteiübergreifend: Die CDU beweist ihre Rolle als Schwindel-Opposition, die in Wahrheit im Regierungssinne agiert, einmal mehr. Denn ausgerechnet sie hat die Ampelkoalition bekanntlich diese Woche aufgefordert, die Behandlungsmöglichkeiten für “Long-Covid”-Patienten zu verbessern und mehr Geld in die Erforschung der Langzeiterkrankung zu investieren. Es müsse endlich der Aufbau von Kompetenzzentren und fachübergreifenden Ambulanzen vorangebracht werden, sagte Unions-Vizefraktionschef Sepp Müller (CDU) dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” laut “dts Nachrichtenagentur”.

Zudem müsse den Betroffenen ein erleichterter Zugang zu Gesundheits- und Sozialleistungen ermöglicht werden.
“Bei den Erkrankungen werden Menschen von heute auf morgen aus dem Leben gerissen. Diese Schicksale können wir nicht weiter hinnehmen”, sagte Müller. Er forderte zudem eine “langfristig und breit angelegte” Forschungsstrategie, für die ausreichend Mittel zu Verfügung gestellt werden müssten.Die Rede ist hier wohlgemerkt stets nur von “Long Covid”. Und genau für dieses Phantomproblem stellte Lauterbach dann gestern in Berlin sein eigenes “Long-Covid-Programm” vor. Nach seinen bisherigen Aussagen geht es dabei unter anderem um Anlaufstellen für “Lng-Covid”-Patienten und deren Angehörige sowie eine Internetseite mit Informationen.

Verlogenes Gejammer

“Die Menschen brauchen physische Unterstützung und keine neue Hotline. Damit lässt die Bundesregierung die Betroffenen weiterhin im Dunkeln stehen”, jammert allerdings Unions-Gesundheitsexperte Müller. Die Union hatte im Bundestag mehrere Anträge für eine bessere Versorgung und eine Forschungsstrategie gegen Long-Covid sowie zu Hilfen für Patienten mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) gestellt. Sie waren vergangene Woche durch die Ampelmehrheit abgewiesen worden. Bei der Symptomatik sowohl von “Long Covid” als auch von ME/CFS handelt es sich offenkundig eher um Impfnebenwirkungen als “Spätfolgen” einer Infektion, über die auch ungeimpfte Ex-Corona-Infizierte klagen würden. Dabei wären Letztere die einzige zulässige Referenzgruppe, um “Long Covid” von “Post-Vac” abzugrenzen.

Die volkswirtschaftliche Kosten für die Impfschäden werden derweil weiter verschleiert. Auch Forscher, die diese quantifizieren wollen, vermeiden die Impfung als Hypothek fast völlig, sondern flüchten sich stattdessen in den Platzhalterbegriff “coronabedingte Spätfolgen”. So rechnet der Frankfurter Ökonom Afschin Gandjour mit erheblichen Kosten auf dieser Position.

Forscher übernehmen die einzig akzeptierte Sprachregelung

“In 2022 gab es einerseits einen massiven Anstieg an Covid-19-Infektionen im Zuge der Omikron-Welle und dadurch potenziell mehr Fälle von Long Covid als in 2021”, sagte Grandjour gestern laut “dts”. Nicht zum ersten Mal schwört auch er auf das Ablenkungsmanöver “Long-Covid”: In einer früheren Studie war Gandjour bereits zu dem Schluss gekommen, dass “Long Covid” im Jahr 2021 zu einem Produktionsverlust von geschätzten 3,4 Milliarden Euro geführt habe.

Mehr noch: Das Minus in der Bruttowertschöpfung habe 5,7 Milliarden Euro betragen. “Die Kosten, die durch neu in 2022 aufgetretene Fälle von Long Covid verursacht werden, müssten zu den Ergebnissen der Studie addiert werden”, so Gandjour. “Als Faustformel würde ich sagen, dass ein zweistelliger Milliardenbetrag auch in Anbetracht des negativen Wirtschaftswachstums problematisch wäre”, so der Wissenschaftler. Klar indes ist: Die Impfschäden – sowohl die zu “Long Covid” umetikettierten als auch die von der Politik ignorierten offensichtlichen – dürften in Wahrheit natürlich viel höher liegen. (DM)

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