Foto: HTWE/Shutterstock

Nicht schon wieder: CSU verlangt hartes Durchgreifen nach Gruppenvergewaltigung in Park

Immer dann, wenn es längst zu spät ist und man nichts mehr retten kann, kommt die Politik daher und fordert etwas oder mahnt etwas an. Man kann es nicht mehr hören!

Angesichts einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung im Görlitzer Park (Berlin-Kreuzberg) Ende Juni hat die stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Andrea Lindholz (CSU), ein hartes Durchgreifen angemahnt. Um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen, brächte es “ausreichende Beleuchtung an allen kritischen Orten und mehr Polizeipräsenz, hartes Durchgreifen und schnelle Verfahren”, sagte sie der “Bild” (Freitagausgabe). “Gewalt und sexuelle Übergriffe gegen Frauen sind inakzeptabel und abscheulich. Es darf keine Räume geben, in denen sich Täter sicher fühlen”, so die CSU-Politikerin. “Ich kann die Verunsicherung, das Unwohlsein und manchmal auch die Angst von Frauen tagsüber, aber gerade auch nachts oder in der Dämmerung, in Parks, bestimmten Wegstrecken, an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder an Unterführungen, an denen sich zum Beispiel Gruppen von Männern aufhalten, sehr gut verstehen.” Jede Frau kenne dieses Unsicherheitsgefühl.

Diese Ängste und dieses Unbehagen müssten ernst genommen werden, so Lindholz. Die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke (CDU) ergänzte, die regelmäßigen Berichte über sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen von Frauen ließen ein stetiges Unsicherheitsgefühl wachsen. “Als Frau entwickelt man Vermeidungsstrategien, zum Beispiel nicht allein nachts an wenig frequentierten Orten unterwegs zu sein”, sagte sie der “Bild”.

“Nur hilft das wenig, weil wir sehen, dass Übergriffe überall stattfinden können.” Schimke forderte Sicherheit für Frauen zu jeder Tag- und Nachtzeit, egal wo man sich aufhalte. Dazu müssten “die Ursachen und die Täter solcher Straftaten” benannt werden.

Es müssten harte Konsequenzen erfolgen. “Unsere Sicherheits- und Justizbehörden müssen handlungsfähig sein”, sagte Schimke. “Handelt es sich um Straftäter mit Asylhintergrund, müssen diese umgehend des Landes verwiesen werden.”

Inzwischen hat die “Bild” vermeldet, dass es eine Verhaftung gab. „Der 22-jährige Beschuldigte“ sitzt nun in Untersuchungshaft. Es handelt sich um einen Somalier. Wer hätte das gedacht.

Leider hat die Politik, auch Frau Lindholz von der CSU keine wirkliche Antwort auf dieses importierte Problem. Bessere Beleuchtung, mehr Polizeipräsenz sind keine Antworten, sondern nur Reflexe, die das Problem nicht lösen. Keiner traut sich nämlich, das Übel bei den Wurzeln zu packen.

Außer vielleicht die AfD. (Mit Material von dts)

2ef7b0a79c2049f0a2445cd586c41d76