Rusisscher Botschafter bei den UN: Dmitry Polyansky - Foto: Imago

Vereinte Nationen: Die Rede des Abgesandten der Russischen Föderation

Ein Abgesandter der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen, Dmitry Polyansky, hielt dort eine bemerkenswerte Rede. Übersetzung und Kommentar.

von Max Erdinger

Das Originalvideo mit englischen Untertiteln gibt es hier zu sehen. Die Übersetzung.

“Das heutige Treffen ist ein weiterer Versuch unserer westlichen Kollegen, ihre eigene Sicht der Situation in der Ukraine durchzusetzen. Man hat es schwer mit einer Einstellung, die jener Themensetzung entgegensteht, derentwegen sie uns hier zu dieser formellen Debatte zusammengebracht haben. Es steht fest, daß sich die Weltlage drastisch verändert hat und daß wir uns bereits in der heißen Phase des Ukrainekonflikts befinden. Deshalb halte ich es für angemessen, eine Einschätzung der Lage auf dem Boden (bei den Bodentruppen) zu geben, sowie, die Aussichten einer friedlichen Beilegung der Krise in der Ukraine zu skizzieren.

Ich hoffe, daß unsere Kollegen aus den Entwicklungsländern seit dem Beginn unserer Speziellen Militärischen Operation ein klares Verständnis dafür entwickeln konnten, was hier vor sich geht. Ungeachtet der Frage, wie oft die westlichen Unterstützer des Kiewer Regimes von einem unprovozierten Krieg gegen die Ukraine reden, zeigen die Fakten das Gegenteil. Es ist offensichtlich, daß wir dann, wenn das Kiewer Regime, das bei einem vom Westen unterstützten Staatsstreich an die Macht gekommen ist, es unterlassen hätte, einen Krieg gegen alles Russische vom Zaun zu brechen und Truppen gegen friedliche und unbewaffnete Städte in den Osten seines Landes zu entsenden, die gegenwärtige Situation hier und heute nicht zu diskutieren bräuchten. Dann hätten sich die Krim, der Donbass und etliche andere Gebiete nämlich nicht von der Ukraine getrennt, um sich Russland anzuschließen.

Das Kiewer Regime hätte nur die Rechte der russischsprachigen Bürger ihres Landes zu respektieren brauchen, die selbst nach ukrainischen Angaben im Jahr 2014 mehr als 40 Prozent der Bevölkerung stellten. Ist es vielleicht illegal, Respekt für die eigene Sprache zu verlangen, sie zu sprechen und diejenigen zu verehren, die das Land von den Nazis befreit hatten? In anderen Staaten nennt man das Demokratie, internationalen Frieden und Respekt für Vielfalt. Diesen Fragen begegnet man überall, nur nicht in der Post-Maidan-Ukraine, wo alles Russische verboten wurde, und wo diejenigen, die mit den Nazis zusammen im Zweiten Weltkrieg zehn- und hunderttausende friedlicher Juden, Russen, Polen und Zigeuner umgebracht hatten, zu Helden erklärt worden sind. Natürlich kann mir das der ukrainische Minister nicht erklären, der vor mir hier gesprochen hat, weil es schwierig bis unmöglich ist, eine solche, gegen das eigene Volk gerichtete Politik schlüssig zu erklären. Das alles hängt aber ohnehin an der Frage, ob man die Ukraine als einen souveränen Staat begreift, der seine eigenen Interessen in der internationalen Arena verteidigt. Traurigerweise kann man die Ukraine aber seit 2014 nicht mehr als einen solchen Staat begreifen.

Heute liegt offen zu Tage, daß der Staatsstreich 2014 von westlichen Ländern aus dirigiert worden ist, vornehmlich aus den USA – und zwar mit leicht zu verstehenden Absichten: Der Verwandlung der Ukraine in einen antirussischen Staat, um sie dann zu bewaffnen und auf einen Krieg gegen unser Land vorzubereiten. Dazu – und wir wissen es heute alle miteinander – benutzten sie das Minsker Abkommen, das weder Kiew noch seine westlichen Unterstützer jemals zu implementieren gedachten. Ein weiterer Punkt in ihrer Planung war, den Konflikt in eine heiße Phase zu befördern. Das ist genau das, was dann im Februar 2022 passiert ist.

Wie wir am heutigen Tage sehen können, ist das Resultat, daß die Ukraine fast alle ihre Waffen und hunderttausende Soldaten verloren hat – und daß ein Drogenabhängiger nur dank der weiteren, massiven Lieferung von Waffen aus dem Westen überlebt. Dabei versucht die Ukraine hartnäckig, den Beweis dafür zu erbringen, daß sie eine Nuklearmacht besiegen kann – und nur, um noch mehr Waffen zu erhalten. In diesem Teufelskreis sterben Zehntausende junger Ukrainer, die, wie wir in den sozialen Medien sehen können, von den Straßen weggefangen werden, um sie ohne militärische Ausbildung in den Fleischwolf des Azow-Regiments zu werfen. Das ist diese Gegenoffensive, wie sie zur Zeit genannt wird, welche die Ukraine kennzeichnet.

Um die Bevölkerung von dieser enttäuschenden Realität abzulenken, und auch, um den Fehlschlag beim jüngsten NATO-Gipfel zu verschleiern, unternimmt das ukrainische Regime Gegenschläge bar jeglicher militärischen Sinnhaftigkeit, Aktionen, wie sie typischerweise im internationalen Terrorismus zur Anwendung kommen. Dabei handelt es sich um Morde und versuchte Morde an russischen Meinungsführern, Artilleriebeschuß russischer Regionen und Terroranschläge wie die auf die Krimbrücke. Das alles hinterläßt einen erbärmlichen Eindruck und sieht mehr nach Agonie aus.

Es stellt sich daher die Frage, wo bei alledem die ukrainischen Interessen zu finden wären. Die Interessen des Westens hingegen sind klar. Es geht darum, zwei Brudervölker im Geiste klassisch-kolonialistischer Tradition gegeneinander auszuspielen; es geht um den Versuch, Russland zu schwächen so gut es eben geht, um seine Wiederkehr als Weltmacht zu verhindern, mindestens aber, um die Entstehung einer neuen, multipolaren Welt zu verzögern.  Es gilt, die alten und überholten Waffen in der Ukraine zu entsorgen, gleichzeitig die neuen Waffen – so weit möglich – dort zu testen und den eigenen Steuerzahlern das Geld aus der Tasche zu ziehen, um die eigenen Armeen neu auszustatten. Es geht um Zusatzprofite der westlichen Rüstungsindustrie, woran man in den Spitzenpositionen der Macht keinesfalls desinteressiert ist. Wo also bleiben hier die ukrainischen Interessen?

Das Resultat ist ein verwüstetes, deindustrialisiertes Land. Ihren Anfang hatte diese Entwicklung, wie wir wissen, unmittelbar nach der Unterzeichnung des EU-Assoziierungsabkommens genommen, wodurch die Ukraine einen Großteil ihrer Qualifizierten als Arbeitskräfte an den Westen verloren hat. Fruchtbare Ackerböden wurden mit abgereichertem Uran verseucht, das in Form der entsprechenden Munition aus Großbritannien geliefert worden war, ergänzend verseucht durch Streumunition aus den USA. Wozu? Um eine Generation von Nazis großzuziehen, die alles Fremde hasst und Nazikriminelle verehrt? Um sie als Versuchskaninchen für amerikanische Biolabore in der Ukraine vorzuhalten? Das ist nämlich das Vermächtnis von Selenskyj, der 2019 von fast drei Vierteln der Wähler gewählt worden war, nachdem er versprochen hatte,  die russische Sprache zu schützen und sich um Frieden im Donbass zu bemühen. Das ist die Hinterlassenschaft seiner Versprechen aus dem Jahr 2019. Er hat noch nicht einmal ihre Umsetzung versucht. Selenskyj wird sowohl eine unvorstellbare Korruption hinterlassen als auch eine tollwütige, totalitäre Diktatur, in der Opposition und Redefreiheit verboten sind, wo diejenigen, die nicht einverstanden sind, im Gefängnis landen, und solche, die im Verdacht stehen, mit Russland zu sympathisieren, mit Klarsichtfolie an den Laternenmasten auf der Straße festgeklebt werden. Wo es eine beispiellose Verfolgung der kanonisch orthodoxen Christen gibt, die mit überfallartigen Beschlagnahmungen und der Inbrandsetzung von Kirchen einhergeht, mit Verhaftungen von Priestern und Gemeindemitgliedern. Ist es das, woraus das nationale Interesse der Ukraine besteht?

Wir wollen das alles wirklich nicht glauben, weshalb wir die Ukrainer noch immer wie unsere Brüder und Schwestern behandeln, und weil wir jederzeit bereit sind, mit ihnen gutnachbarschaftlich in Frieden und Eintracht zu leben, so, wie es vor 2014 gewesen ist. Nach dem Maidan-Coup und dem Beginn der heißen Phase in der Ukrainekrise haben sich mehrere Millionen Ukrainer in Russland angesiedelt. Im Gegensatz zu dem, was Ihnen von westlichen oder ukrainischen Propagandisten aufgetischt wurde, hatten wir uns niemals das Ziel gesetzt, die ukrainische Identität zu zerstören und die Russifizierung der Ukraine zu erreichen. Wir waren sehr zufrieden, so, wie es gewesen ist.

Wir konnten uns aber – und wir werden uns auch nicht – damit abfinden, daß die Rechte der russischen Bevölkerung in der Ukraine mißachtet und auf hanebüchene Weise verletzt werden, übrigens auch im Widerspruch zur ukrainischen Verfassung. Wir werden uns nicht mit der Weißwaschung von Nazihenkern und dem Beschuß friedlicher Städte im Donbass abfinden. Es ging darum, sie zu beschützen, als wir mit unserer Speziellen Militärischen Operation 2022 begannen, nachdem die Ukraine und ihre westlichen Vormunde das Minsker Abkommen endgültig zurückgewiesen hatten. Auch danach noch waren wir jederzeit bereit, die Ziele unserer SMO auf diplomatischem und friedlichem Wege zu erreichen. Das allerdings passte nicht zu den Interessen in Washington, London und Brüssel, die es der Ukraine bereits 2022 verboten hatten, einen Vertrag zu unterzeichnen, in dem neben anderen Inhalten Sicherheitsgarantien für die Ukraine gegeben worden wären, wenn sie der NATO nicht beitritt. Stattdessen wurde dem ukrainischen Regime eingeredet, daß es mithilfe westlicher Waffen Russland besiegen könne und daß es dadurch angeblich für gewisse demokratische Werte und die Freiheit  kämpfe. Das geschah in einer Weise, die der Ukraine keine andere Wahl ließ. Um eine weltweit wirksame, öffentliche Meinung zu ihren Gunsten zu etablieren, organisierten sie dann auch noch eine abstoßende Provokation in der Stadt Butscha und begannen Mythen rund um ein angeblich russisches Verbrechen zu spinnen. Diese Mythen wurden gerade eben vor meinen Augen und Ohren wiederholt vom ukrainischen Außenminister. Über diese Mythen werden wir heute natürlich noch mehr hören. Diese Behauptungen sind das Papier nicht wert, auf dem sie abgedruckt worden sind.

In westlichen Gesellschaften sind Fakten und die Wahrheit tatsächlich nichts mehr wert. Es geht nur um die zielführende Präsentation der “Information”, sogar dann, wenn es sich um eine komplette Lüge handelt. Wir sind damit allerdings schon durch seit der Behauptung, es habe eine russische Einmischung in den US-amerikanischen Wahlkampf gegeben (inzwischen auch in den USA als komplex konstruierte Lüge aufgeflogen – Anm. d. Übersetzers), der Berichterstattung zum Abschuß von Flug MH-17, den Berichten zur Vergiftung der Skripals und Nawalnys. Die westlichen Gesellschaften leben seit langer Zeit in einer Welt, in der die Wahrheit unwichtig geworden ist. Die Frage ist: Werden andere Staaten ebenfalls in einer solchen Welt leben wollen? Oder werden sie auch weiterhin auf Fakten und Beweisen bestehen? Vor einem solchen Szenario haben unsere westlichen Gegner erhebliche Angst, weil sie weder die Fakten noch die Beweise haben. Dort duckt man sich weg. Es gibt nur unverhohlene Russophobie und den Wunsch, alles Russische samt allem, was damit in Verbindung gebracht wird, zu verbieten: Sprache, Kultur, Sport.

Liebe Kollegen aus den Nicht-NATO-Ländern und den Nicht-EU-Ländern oder deren Satelliten! Viele von Ihnen kommen zu uns und fragen, was für einen Frieden in der Ukraine getan werden muß – und wie internationale Vermittler dabei helfen könnten. Wir sind dankbar für jeden, der ernsthaft Frieden in der Ukraine will und sich Sorgen macht. Würde der Frieden an den Ukrainern selbst hängen und nicht an einem Kiewer Marionettenregime, dann gäbe es ihn schon längst. Jedoch hat es Russland in der Ukraine hauptsächlich mit den USA und ihren NATO-Verbündeten zu tun, die dort einen Proxykrieg führen – und zwar bis zum letzten Ukrainer. Bislang hat der Frieden noch keinen Platz in ihren Plänen. Bislang haben sie sich auch noch nicht von ihren unrealistischen Hoffnungen verabschiedet, daß Russland über den Gebrauch ukrainischer Hände eventuell doch auf dem Schlachtfeld zu besiegen sein könnte. Und das, obwohl sie im Verlauf der vergangenen beiden Monate durchaus etwas verstanden haben. Es reicht nur nicht aus, um ihre so genannten kreativen Think-Tanks zu der Einsicht zu bringen, daß Selenskyjs sogenannter Friedensplan mit einem Friedensplan rein gar nichts zu tun hat. Außerdem haben sie noch alte Waffen vorrätig, die sie entsorgen wollen. Deswegen hat der Westen auch das Zaumzeug noch nicht vom Selenskyj-Regime abgenommen. Und genau deswegen werden wir die Probleme im Rahmen unserer Speziellen Militärischen Operation auch mit militärischen Mitteln lösen müssen. Das bedeutet die Entmilitarisierung und Entnazifizierung des Kiewer Regimes sowie die Zerstörung jener Logistik und jener Energie-Infrastruktur, die zu einer Wirkungslosigkeit oder Schwächung ihres militärischen Potentials führt. Es geht auch darum, sicherzustellen, daß die Ukraine niemals wieder eine Bedrohung unseres Landes und unserer Bürger darstellen kann. Dabei hängt viel von denjenigen unter Ihnen ab, die sich nicht länger mehr scheuen, die Wahrheit zu den Grundursachen des Ukrainekonflikts zu benennen, nämlich, daß sich der Westen einen feuchten Kehrricht für den Schutz der Ukraine interessiert, sondern ausschließlich seine eigenen Interessen und die Schwächung Russlands als Ziel verfolgt. Je mehr von Ihnen sich trauen, die Wahrheit auszusprechen, desto schneller wird die Ukrainekrise enden. Auf diese Weise können Sie wirklich dabei helfen, einen Friedensschluß herbeizuführen. Wir würden gern glauben, daß ähnlich realistische Einschätzungen von unvoreingenommenen Staaten bereits während dieses Treffens hier vorgenommen werden. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.” – Ende der Übersetzung.

Kommentar

Mit seinen Ansichten steht er freilich nicht alleine da. Auch im sogenannten Wertewesten gibt es nicht wenige, die ihm zustimmen. Darunter ausgewiesene Militär- und Geheimdienstexperten wie etwa der ehemalige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter oder der ursprünglich von Donald Trump für Deutschland als US-Botschafter vorgesehene Colonel Douglas Macgregor, der als Standortkommandant lange in Deutschland (Schwabach) stationiert gewesen war, im Irakkrieg eine leitende Funktion sowohl auf dem Boden als auch im Beraterstab des US-Präsidenten – und ein Lehramt an der amerikanischen Militärakademie innehatte. Auch der schweizerische Militär- , Strategie – & Sicherheitsfachmann Jaques Baud erfrischt den von der Propaganda malträtierten Geist des gepeinigten Westmedienkonsumenten mit kontroversen Analysen. Die Lage aus geheimdienstlicher Sicht erläutern regelmäßig die Ex-CIA-Größen Ray McGovern und Larry Johnson als Interviewpartner von Andrew “Judge” Napolitano, Clayton Morris, Stephen Gardner u.a.m. in deren geopolitischen Livestreams bei “YouTube” oder “rumble”. Sowohl Ray McGovern als auch Douglas Macgregor sind exquisite Kenner deutscher Kultur und Geschichte. McGovern hegt große Bewunderung für die Präzision, mit der sich im Deutschen feinste gedankliche Nuancen formulieren lassen. Sein Herz schlägt sehr für die europäischen Völker und ihre nationalen Eigenheiten. Er litt seiner eigenen Auskunft nach bei der CIA an der dort herrschenden, etwas engstirnigen Sicht auf die Welt. Dennoch begreift er sich als einen amerikanischen Patrioten, der die dortigen Verfassungsgrundsätze aus tiefstem Herzen verteidigt und bewahrt wissen will. Ein äußerst humorvoller, sympathischer Mensch – und leider eine aussterbende Spezies im heutigen “kollektiven Wertewesten”, diesem eitrigen Lügen- & Illusionsfurunkel am Arsch der Weltgeschichte.

imago0203320471h scaled
UN Sicherheitsrat: Treffen des früheren CIA Offiziers Raymond “Ray” McGovern (links im Bild) mit dem ständigen Botschafter der Russischen Föderation bei den UN, Vassily Nebenzia, (Bildmitte mit Rücken zur Kamera) und dem russischen Botschafter bei den UN, Dmitry Polyanskiy (rechts im Bild), nach einem Treffen des Sicherheitsrats zu Bedrohungen der internationalen Sicherheit, New York – Foto: Imago

Kommentieren läßt sich die Rede von Dmitry Polyansky eigentlich recht kurz. Der “kollektive Wertewesten”, wie er in der Vorstellung der Meisten noch existiert, ist in Wahrheit eine bösartige Wucherung seiner ursprünglichen Ideale – und zwar sowohl seiner kulturellen als auch seiner verfassungsmäßigen. Er ist zu einem dysfunktionalen System degeneriert, in welchem der angeblich ach-so-freie Bürger genau wie der ach-so-demokratiebeglückte Ukrainer nichts weiter mehr ist als biologische Verfügungsmasse, das entrechtete Mündel einer ungewählten Elite, die sich anstatt der gewählten Regierungen als ungewählte Systemsteuerung bis an die Spitze durchgekauft hat. Was übrigens impliziert, daß jemand abkassiert hat. Von dort aus bestimmt sie in Abstimmung mit den ihr hörigen, multimilliardenschweren Stiftungen, NGOs, Think-Tanks und anderen supranationalen Organisationen und Institutionen über das Leben eines jeden Einzelnen – und zwar, wenn nicht sofort die Reißleine gezogen wird, sehr bald total.

Wer noch immer nicht wahrhaben will, wohin die Reise geht, wenn sie nicht sofort gestoppt wird, der schaue sich eine absolut degoutante ZDF-Reisereportage über den amerikanischen Nordwesten an. “Radikale in Idaho: Amerikas neuer Wilder Westen“, heißt sie und ist ziemlich aktuell. Sie ist in ihrer hetzerischen Machart so verräterisch, daß es schon wieder faszinierend ist. Obwohl: Vielleicht ist sie sogar dämlicher als sie verräterisch ist. Wenn man nämlich Russland oder auch Ungarn in die Überlegungen mit einbezieht, während man sich Gedanken über die angeblich “Radikalen in Idaho” macht, wird schnell klar, worum es im Ukrainekrieg ganz grundsätzlich geht: Um den Versuch, die “Weltrevolution der völlig Verwahrlosten” durchzudrücken.

Die westliche Medienberichterstattung zum Ukrainekrieg folgt exakt denselben Motiven wie diese zum Erbrechen degoutante ZDF-Reisereportage über den amerikanischen Nordwesten. Idaho entwickelt sich zu einem Reservat, in das viele Weiße aus ganz Amerika umsiedeln, um dort weiterhin gemäß ihren Überzeugungen, wie sie u.a. in der amerikanischen Verfassung niedergelegt sind, in Frieden und Freiheit zu leben. Besonders aus dem im wahrsten Sinn des Wortes “gottverdammten” Kalifornien kommen viele, um sich in Idaho niederzulassen. Den Einheimischen dort wird es schon fast zu viel. Die kommen einem als “gelerntem Deutschen” biswelen zwar schon ein wenig schrullig vor – auf ihre “Expertise” zu Russen könnte ich wahrscheinlich dankend verzichten -, aber so viel steht fest: Ehe die zulassen, daß die Seelen ihrer Kinder mit der LBGXCQRSTUVW+-Propaganda verstümmelt werden oder daß sie selbst entwaffnet oder enteignet werden, werden sie kämpfen bis zum Tod. Bewaffnet sind sie bis unter die Zähne. Deshalb sind sie für das ZDF die “Radikalen in Idaho”. In Wahrheit sind die Macher dieser widerlichen ZDF-Reportage die “Radikalen in Mainz”. Und unterbelichtet sind sie außerdem. Rückgratlos sowieso. Eigentlich: Entgräteter Globalisten-Dosenfisch. Hering vielleicht. Ach was: Medialer Surströmming in Dosen. Das ist vergorener Hering. Wikipedia: “Der Transport der Surströmmingdosen ist wegen der Sorge vor Explosionsgefahr auf Flügen von British Airways und Air France ausdrücklich verboten.

 

 

 

c224d555efae4bd3a1cdea83bba84e41

Entdecke mehr von Journalistenwatch

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen