(Symbolbild:Imago/Manngold)

Öffentlich-rechtliches Erziehungspersonal kriegt von den Zuschauern die rote Karte

So muss es sein, so geht man mit den linksradikalen Bolschewoken um:

Die ARD blendet in ihrer Mediathek vor einigen alten Sendungen, etwa mit Harald Schmidt oder Otto Waalkes, seit Kurzem einen Hinweis ein: Passagen aus der Sendung könnten heute als diskriminierend verstanden werden – mit 77 Prozent hält die überwiegende Mehrheit der Deutschen dies für übertrieben. Lediglich 11 Prozent finden die Warnung angebracht, so das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. 12 Prozent der Befragten sind demnach unentschieden.

Um das Vorgehen der ARD hatte es in den vergangenen Wochen eine Debatte gegeben. In fünfsekündigen Hinweisen macht der Sender auf Passagen aufmerksam, “deren Sprache und Haltung aus heutiger Sicht diskriminierend wirken könnten”. Neben einigen “Otto-Shows” und “Schmidteinander” wird nun auch eine Folge der alten Comedyserie “Familie Heinz Becker” mit dem Hinweis versehen.

Aber wahrscheinlich lehnen auch 99 Prozent der Zuschauer die Zwangsgebühren ab und müssen sie trotzdem zahlen. Und so werden die Oberlehrer so nach und nach alles von früher mit einem Hinweisschild versehen, zum Beispiel “Ein Herz und eine Seele” oder “Winnetou”. Betreutes Fernsehen nennt man das. Die TV-Macher halten ihre Zuschauer eben für dumm.

Das sollte uns zu denken geben. (Mit Material von dts)