Heute morgen von Palästinensern getötete Israelis in Südisrael (Foto:Imago)

Was der Terror gegen Israel mit Deutschland zu tun hat

Die Spitzen der Hamas sanken heute vor Live-Übertragungsbildern der Raketenangriffe auf Israel freudestrahlend-feixend zum Dankesgebet in die Knie und priesen Allah. Zahlreiche Politiker der Ampelregierung können es ihnen gleichtun – denn dass die Hamas eine solche von langer Hand und mit Unterstützung von Iran und Katar vorbereitete Aktion durchführen konnte, ist maßgeblich auch der deutschen Unterstützung für “Palästina” zu verdanken. Dass nicht nur die sogenannten “gemäßigten” Palästinenser (die, wie ihr Präsident Mahmut Abbas im Beisein eines gelangweilt danebengehenden und feige schweigenden Olaf Scholz, Israel zum “Täterstaat” erklären und ihm gar einen “Holocaust” vorwerfen dürfen, und das ohne die allergeringsten Konsequenzen!) Oberwasser bekamen, sondern auch die radikal-islamische Hamas, verwundert da überhaupt nicht. Der Wunsch, die Juden endgültig zu vernichten, ist dabei nicht nur in Gaza und Ramallah grenzenlos, sondern wird auch in Deutschland seit Jahren ungestraft geäußert und skandiert.

Denn längst betrifft das Problem nicht mehr nur den Nahen Osten, sondern auch und gerade uns Deutsche. Der neue Krieg, der Israel heute aufgezwungen wurde, hat noch eine weitere Folie: Den abgrundtiefen Judenhass der Muslime, der insbesondere in Deutschland von politischen Heuchlern gefördert wird. Denn wir haben es dank einer fahrlässigen Zuwanderungs- und Islamisierungspolitik zugelassen, dass sich mittlerweile ein potentiell staatsgefährdendes islamistisches Unterstützerumfeld in Deutschland aufhält, aus offenen Reservisten oder klandestinen Schläfern, die bereit sein werden, die Sache der Palästinenser als Dschihad zu begreifen und – auf entsprechenden Weckruf hin – den militanten Endkampf nicht nur gegen Juden, sondern letztlich die “Ungläubigen” insgesamt zu führen. Niemand weiß, wie groß diese schlummernde Zeitbombe in Deutschland bereits ist und wann sie detonieren wird. Soll Faeser doch einmal beantworten, wieviele Hamas-Schläfer sich in Deutschland aufhalten! Sie weiß es nicht und sie will es auch nicht wissen.

Fünfte Kolonne auch in Deutschland

Muslime feiern einmal mehr angesichts zerbombter, erschossener, verschleppter, geschundener, zu Tode gefolterter Israelis ein Freudenfest. Auch in Deutschland: Dort trendet, neben “Allahu Akbar”, derzeit in den sozialen Medien der arabische Hashtag ⁧‫#طوفان_الأقصى‬⁩, unter dem gläubige Muslime aus aller Welt die Abschlachtung von Israelis feiern, deren unbedingtes Existenzrecht sich die junge Bundesrepublik einst auf die Fahnen geschrieben hatte, während das neue Ampel-Buntland die geschworenen Feinde Israels hofiert. Fakt ist: Die Politik ignoriert den islamischen Judenhass hierzulande, nicht nur bei den Al-Quds-Tagen in Berlin, wo “Juden ins Gas!”, “Dreckiger Jude!” und “Tod Israel!” aus tausend Kehlen erschallen;  sie sorgt mit der Migrationspolitik auch dafür, dass dieses Bedrohungsfeld immer mehr erstarkt und explosiver wird. Wie groß das die Sympathien unter Deutschlands Neubürgern für dieses Gedankengut ist, zeigen die heutigen Reaktionen deutscher Muslime auf die schrecklichen Nachrichten aus Israel (siehe etwa hier und hier).

Die Regierungen und Verfassungsschutzorgane, gebunden durch den obsessiven “Kampf gegen Rechts“, dulden de facto islamische Parallelmilieus, die längst auch außerhalb der staatlich verhätschelten und geförderten Islamvereine zur Fünften Kolonne geworden sind. Als Folge davon wird die heutige Ermordung von bislang weit über 200 Israelis auch in deutschen Großmoscheen straflos gepriesen werden. “In Deutschland gehen viele Menschen seit Jahren regelmäßig auf die Straßen und fordern genau das, was gerade in Israel passiert: Ein Abschlachten von Juden und Israelis. Und hier gibt es Moscheen & Organisationen, die genau das befeuern, die radikale Ideologie dafür liefern”, kommentiert Zara Riffler treffend.

Den Schuss nicht gehört

Überall haben die Muslime dem Westen den Krieg erklärt… auch wenn man in Deutschland den Schuss noch immer nicht gehört hat, und wenn es bei uns (noch!) nur Macheten und nicht Mörsergranaten sind, die für Blutvergießen sorgen. Erneut zeigt sich hier die wahre Fratze der “Religion des Friedens“, deren Anhänger in Deutschland im Zuge eines hochneurotichen Übertragungsprozesses zu sakrosankten Kulturbereicherern gemacht werden, an denen das wiedergutgemacht werden müsse, was die eigenen Ahnen an den Juden einst verbrochen haben. Deshalb glaubt man, beseelt vom deutschen Moralgrößenwahn, an all die Märchen von Integration, von Modernität, von “Reformislam” und anderen Illusionen, die sich nirgendwo auf der Welt, nicht in fünf Dutzend islamischen Staaten und nicht in 1.400 Jahren, irgendwo erfüllt haben. Als Folge dieser geistigen Verirrung von toleranzbesoffenen Multi-Kulti-Hofnarren, die angesichts einer nach zahllosen gescheiterten militärischen Versuchen nun endlich erfolgreichen islamischen Expansion im einst christlichen Abendland zum eigenen Untergang tanzen und ihre Metzger beherbergen und alimentieren, ist jüdisches Leben auch auf deutschem Boden so unsicher wie seit 80 Jahren nicht mehr. Soviel also zum Bekenntnis “Nie wieder“.

Verstörende Bilder, die von Hamas-Anhängern unter Jubel-Smileys und Beifallsbekundungen auch zahlreicher deutscher und westlicher Muslime auf Twitter viral gehen, künden von der bunten Vielfalt, die sie auch bei uns haben wollen:

 

In anderen viral gegangenen Videos ist zu sehen, wie Palästinenser in Gaza die Leiche einer aus Israel verschleppten Jüdin entkleiden, sie aufs Abscheulichste entehren und anschließend unter „Allahu Akbar“-Rufen zur Schau stellen. Wie sie Frauen und Kinder entführen. Wie sie Mörder, die an ihren Bluttaten gehindert wurden, als Märtyrer feiern. Nicht nur im Iran und Europa, überall weltweit sind wieder einmal Muslime im Vollrausch zu sehen – so wie sie auch nach 9/11 gefeiert, wie sie nach den Anschlägen von Madrid, von Bali, vom Pariser Bataclan oder vom Berliner Breitscheidtplatz aus dem Häuschen waren und wie sie jeden Krieg gegen Israel, jene Intifada beklatscht haben. Zu den heutigen Gräueln applaudierten heute als erstes die Mullahs im Iran, denen Steinmeier zur Machtergreifung vor 40 Jahren herzlich im Namen Deutschlands gratulierte: Irans Religionsführer und Staatsoberhaupt, Ajatollah Ali Chamenei , jubelte, die “palästinenische Freiheitsbewegung” sei heute “energischer, lebendiger und besser vorbereitet denn je“, und drohte: “Dieses Krebsgeschwür (Israel) wird, so Gott will, durch das palästinensische Volk und die Widerstandskräfte in der gesamten Region endgültig ausgerottet werden.

Der Iran gehört zu den größten Unterstützern des antiisraelischen Terrors. Auch das ist eine Gemeinsamkeit mit dem “Werte-Westen” – vor allem der Europäischen Union und ihrem größten Netto-Geldgeber Deutschland: Diese finanzieren ebenfalls diese vom Hass gegen Israel zerfressene Gesellschaft unter dem Deckmäntelchen der humanitären Hilfe. Deshalb ist die Reaktion der Bundesregierung auf die heutigen Angriffe besonders heuchlerisch:

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(Screenshot:Twitter)

Mit rund 8,5 Milliarden Euro in den letzten 30 Jahren aus EU-Töpfen, darunter ein erheblicher Teil aus Deutschland, haben die Palästinenser nichts für ihr Land, nichts für Bildung, für Infrastruktur, für Wirtschaftsaufbau oder für ihr Gesundheits- und Sozialsystem erreicht. Sie haben – wie auch mit den speziell dafür gezahlten Geldern ihrer islamistischen Glaubensgenossen im Iran und Katar, mit diesem Geld Waffen, Terrorausbildung und Israel-Hetze finanziert, und ihre schont seit den Tagen von PLO-Chef Yassir Arafat legendäre Korruption weiterbetrieben. Die Luxusvillen ihrer Führer in Paris, London und anderswo – im Gegensatz zu denen russischer Oligarchen von keinen Sanktionen belegt – legen davon beredtes Zeugnis ab. Die deutschen Doppelmoralisten in Berlin haben seit heute abermals Blut an ihren Händen: Wegen ihrer Palästinenser-Nähe, wegen ihrer herzlichen Beziehungen zu den Schlächtern in Teheran – und auch wegen ihrer Tuchfühlung zu Katar, vor dessen Scheichs Vizekanzler Robert Habeck den Bückling machte. Ob die Grünen jetzt einen Boykott Katars fordern? Wohl kaum; ihr Engagement für “Menschenrechte” scheint sich ja in der Ukraine zu erschöpfen.

Dabei steht außer Frage: hier nicht JEDE Unterstützung, auch die angeblich zivile, final gestoppt wird, braucht kein deutscher Politiker mit Israel Solidarität zu heucheln. Es bräuchte jetzt einen finalen Politikwechsel und starke politische Symbole: Kein Cent mehr an Hilfen für Palästina; sofortige Ausweisung aller militanten Palästinenser und solcher, die an antiisraelischen Kundgebungen teilgenommen haben, denn diese sind als Terroristen und Gefahr für jüdisches Leben in Deutschland zu erkennen und sofort auszuweisen; sofortige Grenzschließung Deutschlands, auch der Binnengrenzen, um sicherzustellen, dass kein einziger Islamist mehr unser Land erreicht; wenn nötig, auch zumindest logistische militärische Hilfe für Israel und Unterstützung in dem Ziel, das kranke und unnatürliche Gebilde Gaza aufzulösen; Druck muss auf die angeblichen arabischen “Bruderstaaten” der Palästinenser ausgeübt werden, die diese zwar mit Waffen ausstatten und als Frontkämpfer gegen Israel verheizen, ihnen aber keine Siedlungsräume überlassen – trotz kultureller, sprachlicher und religiöser Identität.

Ende der Geduld mit gebührenfinanzierten Hetzern

Und es wäre noch etwas dringend zu tun, für das jetzt die Stunde geschlagen hat: Es muss Schluss sein mit der widerwärtigen unterschwelligen Israel-Verunglimpfung durch zwangsgebührenfinanzierte Sender (bei den sonstigen üblichen Medienverdächtigen – wie etwa der “Süddeutschen Zeitung”, siehe hier – ist dieses Ärgernis zwar nicht minder ausgeprägt, doch diese sind wenigstens nicht öffentlich-rechtlicher Natur). Die seit RAF-Tagen bestehende geistige Nähe zwischen Palästinensern und der deutschen Linken erlebt seit der Unterwanderung der deutschen Rundfunkanstalten durch rotgrüne Gewährsleute eine Renaissance und das macht sich bemerkbar – aktuell etwa, wenn die “Tagesschau” die Hamas-Terroristen, die Familien mit Kindern abschlachten, als “Kämpfer” euphemisiert. Sondern der öffentlich-rechtliche Apparat beschäftigt auch weiterhin erwiesene Hetzer gegen Israel. Vor allem fällt hier wieder einmal Malcolm Ohanwe negativ auf, der ironischerweise unter anderem Moderator der ARD-alpha-Sendung “Respekt” ist (die sich als Reportage- und Bildungs-Format über „demokratische Grundwerte“ versteht), nebenbei noch für “Deutschlandfunk Kultur” arbeitet und als einer der Reporter des ZDF-Auslandsjournal-Formats “#trending” tätig ist. Er präsentierte auch die Talkshow „Brudi Talk“ für den RBB. Was Ohanwe anlässlich der heutigen Horrorangriffe vom Stapel ließ, müsste seinen sofortigen Rausschmiss beim ÖRR nach sich ziehen, wenn ARD und ZDF nicht endgültig als “Stürmer”-Epigonen enden wollen:

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(Screenshot:Twitter)

Abschließend noch ein dieser Tage notwendiger Hinweis: Nein, es sind natürlich nicht alle Muslime, erst recht nicht hier in Deutschland, Freunde der Gewalt gegen Israel, und nicht alle heißen diesen Terror gut. Das erwähnen ist eigentlich eine Binse und viel zu trivial eigentlich, um jedesmal als moralischer Disclaimer für Berufsempörte darauf hinweisen zu müssen. Und doch: Es war stets auch eine “schweigende Mehrheit” der angeblich so säkularen Muslime, selbst in intellektuellen Kreisen der weltweiten Umma, die deutliche Worte der Sympathie für die “Bestrafung” Salman Rushdies fand. Die die Morddrohungen gegen Kurt Westergaard nach dessen Mohammed-Karikaturen immerhin nachvollziehbar fand. Sie sogar ein mehr als nur “gewisses Verständnis” aufbrachte, dass “Extremisten” die zwar zu verurteilende, aber für viele eben doch irgendwie legitime Attacke auf die “Charlie-Hebdo”-Redaktion 2015 verübt hatten (“früher oder später musste sowas passieren!“), oder als der französische Lehrer Samuel Paty bestialisch geköpft wurde. “Über den Propheten macht man eben keine Witze” ist ein im muslimischen Genom, selbst bei den noch so weltoffen-aufgeklärten Vertretern dieser Religion, ebenso tief verankertes Dogma wie die Überzeugung, dass Israel letztlich keine Daseinsberechtigung habe. Wann immer man mit noch so gebildeten Muslimen debattiert: Früher oder später wird dieses insgeheime Credo deutlich. (DM)

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