Deutschland, deine Experten: Claudia Kemfert haute wieder einen raus (Foto:Imago)

“Klima-Ökonomin” Kemfert und die Pinguine am Nordpol: Die Weisheit unserer Retter

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Seit endlos erscheinenden Jahren ist die „Klima-Ökonomin“ Claudia Kemfert Stammgast in sämtlichen deutschen Medien. In zahllosen Talkshow-Auftritten und Verlautbarungen tritt sie für die grüne Energiewende ein und verbreitet dabei häufig einen derartigen Unsinn,
dass echte Fachleute nur noch den Kopf schütteln können. Die Zahl ihrer Fehlprognosen ist Legion. 2008 sagte sie eine starke Erhöhung der Erdölpreise voraus, kurz bevor sie massiv sanken. Sie war bereits für und gegen den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke, im Oktober 2021 faselte sie „Die Angst vor dem Blackout wird nur von Ewiggestrigen geschürt“, nur um ein Dreivierteljahr später mitzuteilen: „Wir müssen uns leider Gedanken über einen Blackout machen.“

Damit irrlichtert Kemfert auch durch die Politik, wo sie sich bereits bei CDU und SPD andiente, zuletzt aber vornehmlich als Verteidigerin der Amokpolitik von Robert Habeck auftritt. Wohl auch deshalb tut der ganze Quatsch, den sie von sich gibt, ihrer medialen Dauerpräsenz keinen Abbruch. Der öffentlich-rechtliche Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) gibt ihr nun sogar mit einem eigenen Podcast eine weitere Bühne.

“Pinguinsterben in der Arktis”

Um diesen anzupreisen, legte Kemfert auf Twitter jedoch gleich die nächste peinliche Bruchlandung hin. Der September war zu warm, die Folgen davon sind schockierend: “Der Klimawandel führt zum Pinguinsterben in der Arktis”, ließ sie verlauten. Was der eingebildeten Expertin dabei entging, war die Tatsache, dass es in der Arktis, also am Nordpol, gar keine Pinguine gibt, sondern nur am Südpol. Zudem brachte sie es in zwei Tweets hintereinander fertig, vom „Pingiunsterben“ zu schwadronieren.

Wenn man darüber noch als (hoffentlich!) Tippfehler hinwegsehen kann, zeigen die mangelnden klimageographischen Kenntnisse Kemferts das ganze Elend einer „Elite“, die sich zwar unentwegt anmaßt, das Land und möglichst die ganze Welt über den einzig richtigen Weg in die Zukunft zu belehren, selbst aber nicht einmal über elementarste Grundkenntnisse über die Themen verfügt, bei denen man sich als Expertin aufspielt. In einem Land, in dem der Wirtschaftsminister nicht weiß, was Insolvenz bedeutet und die Außenministerin von Ländern schwafelt, die „Hunderttausende von Kilometern entfernt“ liegen, also im Weltall, kommt es auf eine Gestalt wie Kemfert aber wahrscheinlich auch nicht mehr an. (TPL)