Neulich in Franken (Foto: Pierre Aden/Shutterstock)

Islam- und Multikulti-Dämmerung: Der Eiertanz “n-tv” und Linkspresse

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Das Ausmaß des muslimischen Hasses auf Juden und Deutschland, das Land, dass sie nicht nur beherbergt, sondern meist auch noch lebenslang auf Kosten seiner eigenen Bürger versorgt, ist nach dem Hamas-Massaker in Israel selbst von den naivsten Migrationsenthusiasten nicht mehr zu leugnen. Sogar linksstehende Medien wie “n-tv” sehen sich daher inzwischen gezwungen, zumindest unterschwellige Kritik zuzulassen, dabei aber am Multi-Kulti-Wolkenkuckucksheim festzuhalten.

An diesem Spagat versuchte sich letzte Woche die Sender-Kolumnistin Sabine Oelmann. „Multikulti ist möglich“, beharrte sie trotzig, nachdem der Berliner CDU-Jugendstaatssekretär Falko Liecke das Gegenteil behauptet hatte. Man müsse, so Oelmann, als „PolitikerIn nur an den richtigen Stellen auch mal seine Hausaufgaben machen“. Es reiche nicht, erst dann in den Problembezirken aufzutauchen, wenn es brenne.

Gescheiterte Integrationspolitik

Allerdings räumte sie ein, dass die „Integrationspolitik“ gescheitert sei. Sie sei „latent multikulti“ aufgewachsen. Auf ihrem Steglitzer Gymnasium seien „GriechInnen, FranzösInnen, IsraeliInnen, TürkInnen, AmerikanerInnen, AraberInnen“ gewesen. Zwar habe es auch da „immer mal wieder“ Stress gegeben, ansonsten habe sie jedoch „teilweise nicht mal bemerkt, dass ich von AusländerInnen umgeben war, so normal waren “die” für uns, damals in den Achtzigern“. Auch zur Schulzeit ihrer Kinder in den 2010er-Jahren habe Multikulti funktionierte, „zumindest dann, wenn man sich Mühe gab“.

Diejenigen, denen es hier nicht gefalle, die sich nicht integrieren wollten, könnten gern wieder gehen, so Oelmann weiter. Wer straffällig werde und einen ungeklärten Aufenthaltsstatus habe, müsse abgeschoben werden. Denen gegenüber, die radikal sind, sollte man ebenfalls radikal sein, meint sie. Auch Antisemiten hätten in Deutschland nichts zu suchen, und dass „politischer Islam und alle weiteren Extreme“ nicht toleriert werden dürften, sei „eh klar“. Allerdings besteht sie dann doch wieder darauf, „dass Ausländer im Sinne von Arabern, Libanesen, Syrern, Palästinensern, Afghanen und Russen unter uns sind, die friedliebend, tolerant, liebenswert, klug, und “uns” gegenüber freundschaftlich eingestellt sind“.

Die Flucht-Märchen verschwinden nicht aus den Köpfen

Dies seinen „mehrheitlich Menschen, die vor den katastrophalen Zuständen in ihrer eigenen Heimat geflohen sind, um hier ein friedliches Leben mit ihren Familien zu führen, die ihre Steuern zahlen und ihre Kinder zur Schule schicken“. Außerdem lasse sie sich „nicht einreden, dass es schlecht war, flüchtenden Syrern 2015 geholfen zu haben, und jetzt Ukrainern“. Man dürfe nicht nur in schwarz-weiß-Kategorien denken. „Wer die Melting-Pot-Idee grundsätzlich abhakt, ist innerlich erfroren“, behauptet sie.

Außer den üblichen Rufen nach mehr Bildung hat Oelmann jedoch auch nichts anzubieten. Tatsächlich war die Lage in den 80er-Jahren noch wesentlich besser, aber bereits damals wurde die Saat für vieles gelegt, was heute ausbricht. Die Zustände ihrer idealisierten Vergangenheit werden nie mehr zurückkehren. Angela Merkels 2015 ausgesprochene wahnwitzige Einladung an die ganze Welt hat eine Pandora-Büchse geöffnet, die nicht mehr zu schließen ist. Dass dies auch einigen Medien langsam dämmert, zeigt, dass ein solcher, wenn auch nur vorsichtig kritischer Text in einem ansonsten stromlinienförmigen Medium wie “n-tv” erscheinen konnte.

Auch Trump ist nachträglich in vollem Umfang Recht zu geben

Und es könnte ihn bald noch viel mehr dämmern – denn nicht nur dass faktische AfD-Positionen und Kritikpunkte inzwischen rehabilitiert oder frech (ohne politische Urheberangabe, versteht sich!) übernommen werden werden, fällt auf. Die Linksjournaille muss noch viel dickere Kröten schlucken: Denn alles, was jeder vernünftige Mensch von Anfang an wusste und was selbst Linke heute nicht mehr bestreiten können, hat noch ein weiteres ihrer Feindbilder genauso vorhergesagt: Dieser Tage kursieren Videos des damaligen Präsidentschaftswahlkampfs von Donald Trump im Netz, in denen dieser mit nachgerade grandioser Deutlichkeit klargestellt hatte, dass er jeden, der Amerika hasse, mit Dschihadisten sympathisiere oder Israel das Existenzrecht abspreche, nicht ins Land lassen werde. Außerdem kündigte er an, Studentenvisa für die Hamas abzuschaffen und alle, die an pro- dschihadistischen Demonstrationen teilgenommen hätten, des Landes verwiesen würden.

Jede dieser damaligen Aussagen muss aus heutiger Perspektive als absolut berechtigt anerkannt werden. Vielleicht machen ja “n-tv” und andere linke Haltungsmedien daraus bald auch einen journalistischen Drahtseilakt wie im Fall ihrer plötzlichen Islamkritik, und erkennen geben Trump nolens-volens recht… (TPL)