Nach AfD: auch CDU will Bürgergeld bei Wahlsieg wieder abschaffen

Eine schlechte Kopie bleibt eine schlechte Kopie, auch wenn sie von der CDU auf den politischen Markt geworfen wird. Aber da die AfD in diesem anti-demokratischen Parteiensystem die Rolle des bösen Buhmanns spielen muss, klingen solche Forderungen aus der Ecke der Union gleich schon mal viel besser:

Die CDU will im Falle eines Sieges bei der nächsten Bundestagswahl das Bürgergeld wieder abschaffen. Im Entwurf des neuen Grundsatzprogramms sei eine entsprechende Forderung enthalten, schreibt die “Bild” in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf “Parteikreise”. Demnach soll die Sozialleistung in ihrer jetzigen Form beendet und durch ein anderes Modell ersetzt werden, das Erwerbsfähige nach einigen Monaten zur Aufnahme einer Arbeit verpflichten soll.

Wie “Bild” weiter schreibt, soll die Bürgergeld-Abschaffung auch eines der zentralen Themen im nächsten Bundestagswahlkampf der CDU werden. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann bestätigte der Zeitung, seine Partei wolle “das Bürgergeld in dieser Form wieder abschaffen und durch ein anderes Modell ersetzen”. Ziel müsse sein, dass arbeitsfähige Personen auch wirklich arbeiten müssten.

“Wir müssen die Anreize zur Jobaufnahme erhöhen”, sagte Linnemann zu “Bild”: “Jeder, der arbeiten kann und Sozialleistungen bezieht, muss nach spätestens sechs Monaten einen Job annehmen, ansonsten gemeinnützig arbeiten.”

Und jetzt gucken wir mal, wie die linksgedrehten Medien reagieren, wenn die AfD so etwas vorschlägt (was sie natürlich schon vor längerer Zeit gemacht hat):

AfD will eigene Wähler bestrafen: Wer zu lange arbeitslos ist, wird streng behandelt

Die AfD fährt eine strenge Linie gegen Arbeitslose und will die Sanktionen deutlich verschärfen. Das Bürgergeld lehnt die Partei strikt ab.

Der Wähler hat nun die Wahl: Original oder Fälschung? Und immer daran denken: Wenn die CDU an der Regierung ist, lösen sich ihre Wahlversprechen in Luft auf. (Mit Material von dts)

bb4cf6913ccd48749a4ecbce7b86d783

Entdecke mehr von Journalistenwatch

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen