Geert Wilders (Bild: Geert Wilders)

Schock! “Rechtspopulist” Wilders liegt in Umfragen bei niederländischen Parlamentswahlen vorn

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Am heutigen Mittwoch wird in den Niederlanden gewählt. Schock für die links-woken Mainstreamler: Der “Rechtspopulist” und Islamkritiker Geert Wilders liegt laut aktuellen Umfragen vorn.

Mit der Wahl eines neuen Parlaments wählen sich die Niederländer am heutigen Mittwoch ein neues Parlament. Mit dem Nichtantritt der EU-Marionette Mark Rutte, der 13 Jahre lang das Land nach links und Richtung Brüssel getrieben hat, könnten die Weichen für eine neue politische Ära gestellt werden.

Denn: Erstmals könnte der von deutschen Medien ausgiebig und genüsslich als “Rechtspopulist” geframte niederländische Politiker Geert Wilders mit seiner Partei für die Freiheit (PVV) stärkste Kraft in der zweiten Kammer werden, die vergleichbar mit dem Deutschen Bundestag ist. In den letzten zwei Tagen vor der Wahl sind die Werte für Wilders in den Umfragen  sprunghaft gestiegen.

Die Chancen, dass der “Rechtsaußen” Geert Wilders auch neuer Regierungschef wird, sind allerdings gering, teilt unter anderem das linke Portal t-online und freut sich, dass “unter einem Premier Wilders kaum jemand in einer Koalition zusammenarbeiten will”. Und eine absolute Mehrheit kann den Umfragen zufolge keine Partei erringen. Nur vier Parteien kommen auf jeweils mehr als zwölf Prozent der Stimmen.

Etwa gleichauf mit Wilders PVV liegt die rechtsliberale Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD). Spitzenkandidatin Dilan Yesilgöz will Nachfolgerin ihres Parteigenossen Mark Rutte werden und damit als erste Frau an der Spitze der niederländischen Regierung stehen. Yesilgöz schließt indes – anders als das dumm-dämliche AfD-Brandmauertheater hierzulande – die Zusammenarbeit mit Wilders nicht aus. Damit habe sie, wie t-online angewidert feststellt, die PVV von Wilders “salonfähig” gemacht.

Wahnsinnigerweise können sich den Umfragen zufolge auch die Sozialdemokraten und Grünen Hoffnung auf einen Wahlerfolg machen. Die rot und grün angemalten Sozialisten treten erstmals als Bündnis an und wollen mit ihrem Spitzenkandidaten, dem früheren EU-Kommissar Frans Timmermans, den “gefürchteten Rechtsruck” verhindern.

Die Wahllokale schließen um 21.00 Uhr. Dann wissen wir, ob die Niederländer über mehr geistige Gesundheit und Selbsterhaltungstrieb verfügen als das deutsche Wahlvolk.

(SB)

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