Conor McGregor (Bild: shutterstock,com/G Holland)

Weil er die Regierung für Massenzuwanderung kritisierte: Polizei ermittelt gegen Conor McGregor

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Das irische Establishment schlägt um sich: Nachdem der erfolgreiche, irische Martial-Arts-Fighter Conor McGregor seine Regierung nach dem jüngsten Messer-Massaker in Dublin, bei dem Kinder von einem algerischen Migranten niedergestochen worden sind, massiv für deren Migrationspolitik kritisiert. Jetzt ermittelt die Polizei gegen den Sportler.

Ein etwa 50 Jahre alten Algeriers sticht in der vergangenen Woche wahllos auf Kinder, die vor ihrer Schule in Dublin standen ein. Zwei fünf- und sechsjährige Mädchen sowie ein fünf Jahre alter Junge kamen zum Teil schwerverletzt ins Krankenhaus. Eine 30jährige Lehrerin, die sich schützend vor die Kinder stellte, erlitt schwerste Verletzungen. Nach der Messerattacke kam es in Dublin zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen einer „verrückten Hooligan-Fraktion“ – so das Framing der Polizei. Von deutschen Altparteipolitikerin in nichts zu unterscheiden, kritisierte die irische Justizministerin Helen McEntee nicht etwa eine kranke, gemeingefährliche Migrationspolitik, sondern behauptete, dass  „Schlägern, Kriminellen, die diesen entsetzlichen Angriff nutzen würden, um Spaltung zu säen und Chaos anzurichten“.

Nachdem längst schon bekannt war, dass es sich bei dem Messerstecher um einen algerischen Migranten handelt, versuchten die irischen Behörden die Identität des Täters geheimzuhalten – die Irish Times berichtete lediglich, dass es sich um einen ” bereits seit Jahren in Irland lebenden Migranten” handeln könnte.

Der weltweit bekannte Martial-Arts-Fighter Conor McGregor, einer der berühmtesten Bürger Irlands mit 60 Millionen Followern auf Instagram und X, reagierte auf die Nachricht von der schrecklichen Bluttat und kritisierte die irische Regierung scharf: „Sie geben jedem die Schuld, nur nicht sich selbst. Typisch.” Und über den Außenminister Irlands, der wie die Innenministerin davor warnte, nun Hass und Gewalt im Web zu verbreiten, meinte der Kampfsport-Superstar: “Du bist wertlos, Micheál. Wertlos und rückgratlos!“

Außerdem erkennt McGregor: Irland stehe in Flammen, und noch immer gebe es kein Plan zum Handeln. Stattdessen gebe es „nichts als Geschwafel von euch allen“. „Was werden wir tun, um sicherzustellen, dass dies nicht mehr geschieht?“ Der ehemalige UFC-Profi: „Wir brauchen Sicherheit. Wir brauchen eine Führung!“

Die irischen Behörden, in ihrem politisch-korrekten Wokenesswahn noch irrer als die deutschen, haben nun tatsächlich eine Untersuchung gegen Conor McGregor wegen „Online-Hassrede“ eingeleitet und zeitgleich damit begonnen, eine radikale Gesetzesnovelle zur öffentlichen Meinung vorzubereiten, für das es in der Vergangenheit an einer einheitlichen Definition mangelte. Der irische Premierminister Leo Varadker erklärte kürzlich gegenüber lokalen Medien, dass die Gesetzgeber in den nächsten Wochen umgehend ein Gesetz verabschieden sollten, um Personen wie McGregor ins Visier zu nehmen, die „Botschaften und Bilder posten, die Hass und Gewalt schüren“.

(SB)