Schwerbewachte israelische Grenzposten (hier: Galadiya): Immer wieder kommt es zu palästinensischen Terroranschlägen (Symbolbild:Imago)

Elende Israel-Hetze im “Spiegel”: So entsteht Pally-Propaganda

Die deutschen Mainstream-Medien haben wieder einmal einen Beitrag zur Anstachelung des nicht nur in muslimischen, sondern auch und gerade in linken und linksliberalen Kreisen tiefverwurzelten Israelhasses geleistet. Das ehemalige Nachrichtenmagazin und heutige linksgrüne Regierungsbrevier „Spiegel“ überschrieb einen Artikel über den Tod eines Kindes bei einem israelischen Anti-Terror-Einsatz allen Ernstes mit der grotesk irreführenden, infamen Schlagzeile: „Israelische Polizei erschießt dreijähriges Mädchen im Westjordanland“. Tatsächlich hatte sich der tragische Vorfall etwas anders zugetragen: Die Polizisten schossen in unmittelbarer Gefahrenabwehr auf die mutmaßlichen Terroristen, die fahrlässigerweise das Kind in ihrem Wagen hatten, was die Beamten jedoch gar nicht sehen konnten.

Die Polizei erklärte, ein großer Lieferwagen habe Absperrungen am Kontrollpunkt Ras Bidu nahe der israelischen Siedlung Givat Seev zwischen Jerusalem und Ramallah durchbrochen. Ein kleinerer Lieferwagen, der dem großen folgte, habe Polizisten angefahren und davongerast. Aufnahmen von Überwachungskameras bestätigen dies. Daraufhin schossen die Polizisten auf die beiden Wagen. Dabei wurde das Kind getötet. Anstatt nun zu titeln, dass palästinensische Terroristen skrupellos ein Kleinkind mit sich führten, möglicherweise um sich einen harmlosen Anschein zu geben und es damit in Lebensgefahr brachten, vermittelt der „Spiegel“ den Eindruck, schießwütige Israelis würden bedenkenlos Kinder erschießen. Auf massive Leserproteste hin wurde die Schlagzeile zwar mittlerweile geändert in „Dreijährige nach Schüssen durch israelische Polizisten gestorben“ – doch selbst jetzt werden immer noch Ursache und Wirkung des Ereignisses unterschlagen.

Bizarr lückenhafte Berichterstattung

Empörung über das palästinensische Vorgehen findet sich in dem Text, wenig verwunderlich, natürlich ebenfalls nicht. Der tendenziell negative Zungenschlag richtet sich allein gegen Israel. Allein ist der “Spiegel” mit diesem Framing nicht in der deutschen islamophilen und latent israelfeindlichen Linkspresse: Auch “n-tv” titelte frech: „Israelische Polizisten erschießen Dreijährige“. Auch hier findet sich kein Wort zum barbarischen Vorgehen der Terroristen – dafür aber der Hinweis, dass das Westjordanland seit 1967 von Israel besetzt sei und die Gewalt „seit dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas stark angestiegen“ sei. Die Tatsache, dass die Hamas nicht nur „islamistisch“, sondern auch eine Terrorgruppe ist, deren bestialisches Massaker am 7. Oktober die ganze Tragödie überhaupt erst ausgelöst hat, findet sich auch hier nicht.

Diese bizarr lückenhafte Berichterstattung trägt dazu bei, Israel wieder einmal als Schurkenstaat zu brandmarken – und fällt vor allem bei Personen mit pathologisch-selektiver Wahrnehmung oder bei bildungsfernen, leicht manipulierbaren Gemütern auf fruchtbaren Boden. Warum Israel den Gazastreifen überhaupt angreift und dass sich der Terror derzeit auch im Westjordanland steigert, wird einfach unterschlagen. Bei den Lesern solcher Meldungen bleibt nur der Eindruck zurück, die brutale israelische Besatzungspolizei würde wahllos um sich schießen und auch vor Kindern nicht zurückschrecken. Damit wird das palästinensische Opfernarrativ bedient und der Hass auf Israel geschürt, nur weil man sich weigert, korrekt über die Ereignisse zu berichten. (TPL)

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