Alan Posener - Foto: Imago

“Demokratie”: Die radikale Mitte der Gesellschaft

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Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt der Posener daher. Alan heißt der Kommunist. Die Online-“Zeit” bringt seinen Mist. Die Medienkritik.

von Max Erdinger

Posener Zeit Mitte Demokratie
Posener bei “Zeit”-Online – Screenshot Facebook

Von 1970 bis 1977, zu RAF-Zeiten also, gehörte Posener unter dem Decknamen Kurt Schmid zum Kader der Kommunistischen Studentenverbindung und der maoistischen KPD-AO. Er wurde damals wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, Sachbeschädigung, Beamtenbeleidigung und versuchter Gefangenenbefreiung verurteilt.

Heute nun das Folgende vom Altkommunisten Posener bei “Zeit”-Online: “Streiks in Deutschland – Die Gefahr kommt aus der Mitte – Nicht die Radikalen mit Umsturzfantasien gefährden die Demokratie, sondern die Massen und ihre Wahlentscheidung.” – Da kann man nur warnen: Es sind schon Leute für weniger in der Klapse gelandet, Posener.

Muß man sich wundern, daß “ZEIT”-Online einen solchen Blödsinn veröffentlicht ? – Nein. Interessant wäre aber die Antwort auf die Frage, weshalb man sich nicht mehr wundern muß. Man braucht sich bloß umzusehen in einem Land, in dem es mehr als zwei Geschlechter gibt, der Klimawandel menschengemacht zu sein hat, der Strom aus Gründen des “Umweltschutzes” in Kohlekraftwerken produziert wird und ein gewisser Selenskyj aus Kiew als Verteidiger von Demokratie, Freiheit und sämtlicher anderer “westlichen Werte” zu gelten hat. In einem solchen Land ist Baerbock Außenministerin (feministisch), Habeck ist Wirtschaftsminister und Jan Böhmermann gilt als geistreich. Da macht ein Posener das Kraut auch nicht mehr fett.

Freilich könnte meinereiner jetzt wieder – wie so oft schon – anfangen mit dem 1. Axiom der Sozialpsychologie (“Jeder Mensch konstruiert sich seine eigene Realität”), den daraus resultierenden “Meinungen”, die wegen “Demokratie” allesamt als “gleichberechtigt” zu gelten haben, letztlich aber nichts anderes mehr sind als die je präferenzutilitaristische Vermischung von Wahrheit und Lüge zu ebendieser “gleichberechtigten Meinung” – und daß das alles mit Freiheit nichts -, mit raffinierter Knechtung des Souveräns durch Spaltung jedoch alles zu tun hat. Aber es wäre sinnlos. Weil es dazu auch wieder nur Meinungen gäbe. Das alles in einer “Gesellschaft”, in welcher der Durchschnitts-IQ schon vor der Massenimmigration bei etwa 100 gelegen hat, was wegen “Durchschnitt” bedeutet, daß etwa die Hälfte der Bevölkerung schon damals darunter lag.

“Nicht die Radikalen mit Umsturzfantasien gefährden die Demokratie, sondern die Massen und ihre Wahlentscheidung.” – so etwas wird veröffentlicht von einer Wochenzeitung, die einstmals als respektabel galt, wohl in der Annahme, daß es inzwischen “Demokraten” geben könnte, die ein solches Postulat tatsächlich für diskutabel halten. Es ist nur noch unfassbar.