Statistik im Dienste der Politik (Bild: shutterstock.com/Von ESB Professional)

Manipuliert die Regierung etwa Statistiken, um die Inflation künstlich niedrig zu halten?

In der deutschen Politik ist es seit Jahren in Mode gekommen, die Folgen der selbst verursachten Katastrophen wo immer möglich zu beschönigen, zu bestreiten oder noch besser ganz zu vertuschen. Dies gilt für die Migrantenkriminalität ebenso wie für das gigantische Ausmaß des Sozialbetruges.

Nun stellt sich auch noch die Frage, ob man im Bereich der Wirtschaftspolitik sogar schon dazu übergegangen ist, offizielle Daten des Statistischen Bundesamtes nachträglich zu manipulieren, um das Ausmaß der von der Ampel-Regierung maßgeblich mitverursachten Inflation zu kaschieren. Die aktuelle Statistik der Inflationsrate weist für September 2022 8,6 Prozent, für den Oktober 8,8 Prozent aus:

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(Quelle:ScreenshotStatista)

Im letzten Oktober wurden für die gleichen Zeiträume jedoch 10 bzw. 10,4 Prozent Inflationsrate angegeben, wie dokumentierte Screenshots der damaligen Zahlen zeigen:

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(Quelle:ScreenshotStatista)

Da staunt der Fachmann, und der Laie wundert sich. Vor allem aber fragt man sich hier unweigerlich, wo diese plötzliche – und vor allem nachträgliche – Schrumpfung herkommt! Selbst spätere Datenbereinigungen können einen solchen bemerkenswerten Rückgang wohl kaum erklären. Soll hier eher nachträglich das (durch die selektive Auswahl der im Verbraucherindex-Warenkorb erfassten Produkte ohnehin künstlich nach unten manipulierten) Ausmaß der Inflation im Interesse der Ampel abgemildert werden, indem man den Zenit der Teuerung einfach nach unten verschiebt?

Angesichts der sonstigen Methoden der Regierung, alles Unliebsame möglichst unter der Decke zu halten, drängt sich zumindest der Verdacht auf, dass man die Daten im Nachhinein nach unten korrigiert hat, um die Inflationsrate konsequent im einstelligen Bereich zu halten. 8,6 Prozent klingt nach außen besser als 10 Prozent oder darüber. Es fällt zumindest auf, dass genau die beiden Monate, in denen die 10-Prozent-Marke überschritten wurde, heute mit unter neun Prozent angegeben werden. Wie gesagt: Über die Gründe kann man nur spekulieren; überraschen würden einen solche Tricksereien jedenfalls nicht. Schon gar nicht bei dieser Bundesregierung, für die der Zweck offenbar jedes Mittel heiligt. (TPL)

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