Wolle Rose kaufe? - Foto: Imago

Erdingers Begeisterung: Hurra, die Frauen!

Besser als Weihnachten: Internationaler Frauentag. Am besten schreibt man gar nichts dazu. Es gibt nämlich nichts zu gewinnen. Zum Glück ist mir das aber wurscht. Happy, happy Frauentag. Sooo schön.

von Max Erdinger

Rückblick mit Wikipedia: Der internationale Frauentag “entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen.” – Na klar ist das ein erzsozialistisches Ding, dieser Frauentag. Sozialisten haben größte Schwierigkeiten mit dem Unterschied als solchem. Jedenfalls haben sie diese Schwierigkeiten so lange, bis es ihnen mit ihrem hinterfotzigen Maulwurfsgewühle gelungen ist, die “Ursprungsbenachteiligten” in Bevorteiligte ihren ehemaligen Benachteiligern gegenüber zu verwandeln. Danach haben sie dann keine Schwierigkeiten mehr mit dem Unterschied. In dem Fall reden sie lieber vom sozialistischen Erfolg. Dabei erwarten sie zu allem Überfluß auch noch, daß man die Existenz eines sozialistischen Erfolgs für möglich halten soll. Es gibt Erfolg. Einen sozialistischen Erfolg gibt es hingegen nicht. Einen katholischen Bahnhof gibt es schließlich ebenfalls nicht. Was der Sozialist als seine Lieblingsbeschäftigung betrachtet, seinen immerwährenden “Kampf” nämlich, ist nichts anderes, als das permanente Säen von Hader & Zwietracht.

Unbesiegbare Biologie

Was Männer und Frauen zueinander führt, ist seit eh und je die sexuelle Anziehungskraft, sofern eine vorhanden ist. Eine schöne Frau kann so klug sein wie sie will und so viele Tugenden in sich versammeln, wie man sich nur vorstellen kann, ohne daß sich etwas ändert: Ein Mann, der ihrer angesichtig wird, denkt trotzdem nicht ans Schachspielen. “Wollen wir zusammen ein wenig Schach spielen, schöne Frau?” – “Das fragen Sie doch nur, weil Sie mich ins Bett zerren wollen!” – “Und klug sind Sie auch noch!”. Der internationale Frauentag ist etwas für unschöne Frauen. Schöne Frauen kommen auch ohne das ganze sozialistische Weibsgedöns formidabel durchs Leben.

Internationaler Frauentag: Das ist der Tag, an dem sich auch die mittellose, ungebildete, unterbelichtete, dicke, knollennasige und pickelige Akne-Tusnelda fühlen darf, als hätte sie einen Jagdfalken geschenkt bekommen. Es sind halt die Sozialisten, die behaupten, sie hätte sich einen verdient. Egal. Hauptsache Jagdfalke. Für den kurzbeinigen und rosagesichtigen Schwitzfingerhans mit seiner Halbglatze interessiert sich kein Sozialist. Wäre es anders, hätte er schon längst den internationalen Männertag eingeführt. Den kurzbeinigen und rosagesichtigen Schwitzfingerhans mit seiner Halbglatze schickt auch der Sozialist in den Krieg, damit er an der Front sein international unwürdiges Leben “im Kampf” dafür gebe, daß der wenig frauenbewegte Feind keine Gelegenheit erhält, den internationalen Frauentag in seinem Heimatland abzuschaffen. Zuletzt würde der Feind die schönen Frauen, die den Schwitzfingerhans bei sich daheim keines Blickes würdigen, in seinen Harem überführen. Der Schwitzfingerhans: “Horror! Wo sich die schönen Frauen doch so schlecht selber gegen den Feind verteidigen können!”

Im Grunde ist der Internationale Frauentag nichts anderes als die unverschämte Siegesfeier eines linksgesinnungsterroristischen Soziologenheeres über das Häuflein der Biologen. Weil die Soziologen im Wahn ihrer Einbildung von den diversen Gerechtigkeiten permanent dazu gezwungen sind, die eine, überaus ideologiestörende Realität auszublenden, übersehen sie auch gern, daß die oben erwähnte, dicke und knollennasige Pickel-Tusnelda durchaus einen stattlichen Kerl haben könnte, wenn sie Milliardenerbin eines Konzerns wäre oder einen Bauernhof mit 5.000 Hektar hätte. Weil der stattliche Kerl, wenn schon nicht aus ihr selbst, dann doch immerhin aus ihrem Vermögen etwas Größeres würde machen wollen. Der reiche und winzpimmelige Schwitzfingerhans allerdings hätte erst dann eine Chance auf eine atemberaubende Grazie, wenn er alt und impotent geworden ist und der baldige Erbfall zu erwarten wäre. Die erfolgloseste Kontaktanzeige aller Zeiten: “Porschefahrer ohne Porsche sucht Porschefahrerin ohne Porschefahrer.”

Internationaler Frauentag

Einen Muttertag mag man sich ja noch eingehen lassen. Das sind bestimmte Frauen. Aber Frauen generell? Das ist ungefähr die Hälfte der Menschheit. “Die Frauen”: So, wie die Deutschen unterschiedslos zu den “die Menschen in Deutschland” geworden sind, weil sie sich dadurch besser mit dem internationalsozialistischen Völkergemisch verrühren lassen, das ebenfalls zu den “die Menschen in Deutschland” zählt, wurden alle Xanthippen, Schandmäuler, Waschweiber und ähnliche Giftspritzen mit den anmutigen und den liebreizenden, den klugen und wohlmeinenden Frauen unterschiedslos zu den “die Frauen” zusammengerührt, ganz so, als sei es etwas Besonderes, einem der beiden Geschlechter anzugehören. Es ist aber nichts besonderes. Daß es etwas besonderes sei, meinen noch nicht einmal die Sozialisten und Feministen. Die haben lediglich erkannt, daß eine solche Behauptung als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme geeignet ist, um sich im staatlichen Rahmen – Frau ohne Staat hätte keine Macht – selbst zu ermächtigen und zu bereichern. Frauenreferenten, Frauenpolitiker, Gleichstellungsbeauftragte und so weiter – sie alle werden aus Steuergeldern bezahlt.

Und Gott bewahre, sie müssten eines Tages behaupten, daß ihr Auftrag erfolgreich erledigt worden sei! Sie wären glatt arbeitslos. In der Praxis bedeutet das, daß die professionellen “Weibsproblemlöser” mit ihren postulierten Frauenbenachteiligungen in der westlichen Welt bis zum jüngsten Tag hausieren gehen werden.

Die wissen genau, weshalb sie eine Beschäftigung mit der steigenden Differenz in der durchschnittlichen Lebenserwartung zwischen Männern und Frauen zugunsten der Frauen oder die exorbitant höhere Suizidrate unter Männern aller Altersgruppen mit derselben Niveaulosigkeit, welche sie den “die Frauen” widmen, meiden müssen wie der Teufel das Weihwasser, wollten sie selbst sich in ihren Funktionen nicht ad absurdum führen. Was sie natürlich nicht wollen. Sowie Männer versuchen, spiegelbildlich zu den linken Feministen als linke Maskulisten für ihr eigenes Geschlecht “zu kämpfen”, bricht bei den Feministen die Schnappatmung aus. Den Opferstatus ihrer Östrogenalmündel verteidigen sie mit Klauen und Zähnen, weil sie dadurch ihre eigenen Pfründe sichern. Der Erzfeind des “internationalen Frauentags” wäre der “internationale Menschentag”, obwohl die Feministen dann, wenn sie es nicht gerade mit ihren “die Frauen” haben, von nichts lieber reden, als von den “die Menschen” allüberall. Und zwar jeden Tag und nicht nur an einem theoretischen “internationalen Menschentag” einmal im Jahr.

Internationaler Feministentag

Das ist es, wozu der “Internationale Frauentag” verkommen ist: Zum “internationalen Feministentag”. Mit der größten Selbstverständlichkeit erscheinen auch dieses Jahr wieder, wie schon seit Jahrzehnten, die üblichen Jammerarien über die Unzahl von Frauengenies, die ungerühmt geblieben sind, weil Männer sich ihrer Lorbeeren bemächtigt haben. Die alleinerziehenden Mütter und ihr schweres Los. Männerbastionen, die geschleift wurden, leider aber nicht zu halten waren wegen der männlichen Perfidie. Womöglich ist irgendwo sogar wieder eine Laudatio auf Herta Heuwer erschienen, die Erfinderin der Currywurst.

Auch im Jahr 2024 scheint immer noch viel zu Wenigen zu dämmern, daß das inzwischen jahrzehntealte Feministengenöle und die ganze feministische Geschwätzig- und Geschäftigkeit für die Katz’ gewesen sein müssen, wenn sich seit einem halben gleichheitsfeministischen Jahrhundert trotz des andauernden Gemeckers von keinem Jahr auf das nächste irgendetwas “verbessert” zu haben scheint. Eine Annalena Baerbock darf sich auch im Jahr 2024 noch einbilden – wie ihre Gesinnungsgenossinnen seit fünfzig Jahren bereits – daß “feministisch” vor “Außenpolitik” wie die Goldmedaille der DLG auf der außenpolitischen Käsepackung zu interpretieren sei. Dabei könnte “feministisch” durchaus ein Synonym für “intellektlimitiert” sein. Bei Frau Baerbock könnte es sich um die Personifizierung dieser These handeln. Anhaltspunkte dafür gäbe es zur Genüge. Und nicht nur bei ihr. Merkel, von der Leyen, Esken, Lang, Baerbock, Fester, Vontz, Roth, Göring-Eckardt und wie sie alle heißen: Es soll mir einer angesichts der wenigen Ausnahmen von der Regel erklären, was sich für das Ganze dadurch verbessert haben soll, daß “die Frauen” nicht kraft ihrer Qualifikation, sondern kraft ihrer Geschlechtsteile – und wegen nichts sonst – ebenfalls bei der Regelung öffentlicher Angelegenheiten mitmischen dürfen.

Feministen haben das Geschlechterverhältnis in ein Schlachtfeld verwandelt. Schuldzuweisungen ohne Ende. Als ob nicht das eine auf das andere Geschlecht verwiesen wäre. Als ob nicht Nachsicht und augenzwinkernde Vergebungsbereitschaft etwas seien, auf das nicht nur Männer, sondern auch Frauen angewiesen sind. Sind sie. Feministen jedoch haben von meinemeinen keinerlei Pardon oder Hilfsbereitschaft in irgendeiner Form mehr zu erwarten. Da herrscht Krieg. Die wollten mich zum Feind haben – und jetzt haben sie, was sie wollten. Ich bin nicht blöde genug für deren vollsubjektivistisches Gewäsch. Es nervt seit Jahrzehnten und mit jedem Jahr nervt es mehr. Das ist eine einzige Zumutung.

Allen Frauen, die auch ohne ihre impertinenten, feministischen Vormünder wissen, wer sie in ihrem je persönlichen Verhältnis zum anderen Geschlecht sind, wo ihre Stärken und Schwächen – und wo die Stärken und Schwächen des anderen Geschlechts liegen, und daß sie erst zusammen mit dem anderen Geschlecht “der Mensch” im Sinne von “die Menschheit” sind, wünsche ich von Herzen einen schönen Frauentagsabend. Antifeministische Frauen sind die allerbesten. Man muß sie einfach lieben.

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