Foto:Von Boris Stroujko/shutterstock

Verrückte Allianz des Friedens: Papst erhält Unterstützung von Wagenknecht und Kretschmer

Ob der Papst sich auch so geäußert hätte, wenn er vorher gewusst hätte, wer ihn beim Freilassen der weißen Taube unterstützen würde?

BSW-Chefin Sahra Wagenknecht verteidigt Papst Franziskus gegen Kritik an seinen Äußerungen zur Ukraine. “Die Aufforderung des Papstes, endlich Friedensverhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs aufzunehmen, ist mutig und klug”, sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

“Anders als die Bellizisten aus Union, Grünen und FDP, die unser Land mit Taurus-Lieferungen direkt zur Kriegspartei machen möchten, nimmt Papst Franziskus die Friedensbotschaft des Christentums ernst.” Die Kritik an ihm sei respektlos und vielfach unter der Gürtellinie. “Im Ukraine-Krieg wird schon lange nicht mehr gewonnen, sondern nur noch gestorben”, so die Parteivorsitzende.

Nach den Worten von Franziskus sollte die Ukraine den Mut haben, ein Ende des Krieges mit Russland auszuhandeln. “Schämt euch nicht, zu verhandeln, bevor es noch schlimmer wird”, hatte der Papst dem Schweizer Rundfunksender RSI gesagt. Er denke, “dass der Stärkste derjenige ist, der die Situation betrachtet, an die Menschen denkt, den Mut der weißen Fahne hat und verhandelt”, so der Pontifex.

Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) unterstützt die umstrittene Forderung des Papstes nach Verhandlungen im Ukraine-Krieg und fordert einen Waffenstillstand. “Papst Franziskus ist ein besonnener Mann, seinen Aufruf ‚Mut zu Verhandlungen` teile ich”, sagte der Regierungschef dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”.

“Es ist klar, dass die Ukraine unterstützt werden muss und Russland der Aggressor in diesem Krieg ist.” Kretschmer fügte hinzu: “Dennoch müssen wir uns mehr anstrengen, das Sterben im Krieg zu beenden.”

Der CDU-Politiker fordert die europäische Gemeinschaft dazu auf, einen Waffenstillstand anzustreben. “Die Europäer sollten darauf hinwirken, noch vor den US-Wahlen Gespräche über einen Waffenstillstand zu erreichen”, sagte Kretschmer weiter. “Die Logik von Gewalt und Sterben muss durchbrochen werden.”

Nur, dass gegen die kriegstreiberische Logik der Amerikaner, Briten und der Grünen kaum jemand ankämpfen kann. Die Allianz des Friedens muss noch stärker werden und wieder – wie damals – auf die Straße gehen. (Mit Material von dts)

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