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Höcke vs. Voigt – DAS TV-Duell des Jahres: Die Reaktionen

War das wieder einmal ein Schuss, der nach hinten losgegangen ist? Eigentlich hatten sich der Regierungssender “Welt-TV” und die CDU vorgenommen, den bösen Mann vor aller Leuten Augen endgültig politisch abzuschießen. So war das TV-Duell zwischen Björn Höcke und Mario Voigt konzipiert, geplant und die Moderatoren standen brav auf der Seite des CDU-Kandidaten.

Letztendlich aber hat auch diese Show nichts gebracht. Die Lager stehen sich viel zu unversöhnlich gegenüber, als dass man sich noch gegenseitig überzeugen könnte. Der gesellschaftspolitische Graben ist so tief, dass ihn keiner mehr überwinden kann. Wir haben trotzdem einige Reaktionen zusammengefasst.

Vorab schon mal die dämlichen Sprüche der wohl größten Verlierer dieses Duells:

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD im Bundestag, Dirk Wiese, hat das TV-Duell zwischen Thüringens CDU-Landeschef Mario Voigt und dem AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke scharf kritisiert. “Björn Höcke ist ein Faschist, das muss man immer wieder deutlich sagen, er ist kein Demokrat”, sagte Wiese der “Rheinischen Post” (Freitagausgabe).

“Ihm und seiner AfD die Möglichkeit zu geben, sich als realistische Alternative für Thüringen zu präsentieren, ist fatal. Die CDU in Thüringen macht Björn Höcke damit salonfähig. Dabei agiert er gegen die Interessen Deutschlands, er vertritt die Interessen Russlands”, sagte der SPD-Politiker.

“Ich werde mir das Duell nicht ansehen. Höcke ist ein Rechtsextremist und Nazi und wird sicherlich heute Abend versuchen, wie der Wolf im Schafspelz aufzutreten”, so Wiese. “Auf die Vorstellung kann ich verzichten.” (dts).

Wie irre linke Narzis ticken, erfährt man hier:

Die linke Organisation Campact veröffentlichte eine Grafik mit allen bekannten Opfern des KZ Buchenwald. Was wie eine mahnende Geste am Jahrestag der Befreiung wirkt, ist eine Instrumentalisierung von Opfern des Nationalsozialismus. Anlass für die Veröffentlichung ist das TV-Duell zwischen Thüringens AfD-Chef Björn Höcke und CDU-Chef Mario Voigt – statt den zwei Kandidaten hätten die Opfer des Holocausts „zu Wort kommen“ sollen, so Campact. (nius)

Und hier die Reaktionen:

Martin Sellner:

TV-Duell: Ersteindruck

 Höcke war souverän und sympathisch und dominierte trotz parteiischer Moderatoren die Debatte gegen Voigt. Der Druck der auf Höcke lastet war enorm. Er konnte den gigantischen Erwartungen gerecht werden. Das Klima war insgesamt fast schon entspannt und professionell, was ein wichtiger Normalisierungsschub ist.

Ein paar erste Notizen:

Höcke versuchte auf maximale Anschlussfähigkeit zu setzen. Das war klug, da die Debatte selbst schon “provokant” genug ist. Die Dämonisierung und emotionale Barriere wurde gezielt durchbrochen. Höcke erzeugte erfolgreiche ein Stimmung der Sachlichkeit (“Hr. Kollege Voigt”) Voigt versuchte einen bizarren Antifa-Lokalpatriotismus zu etablieren. Zugleich beklagte er, typisch für die Landes-CDU, die Folgen der Merkelpolitik. Höcke konnte das wiederholt durchkreuzen.

Nicht ganz geklappt hat mAn ein neuer und kreativer Versuch Remigration zu definieren. Die Rückkehr des deutschen Braindrain ist ein kluger Ansatz um den Begriff “über die Bande” zu normalisieren. Ist dieses Verständnis etabliert so ergibt sich daraus auch die Heimkehr von Migranten in ihre Herkunftsländer. Aber das konnte Höcke gar nicht mehr bringen. Wohlzu komplex gedacht für die dynamische Debattensituation. Besonders deutlich war, dass Höcke Voigt intellektuell und rhetorisch überlegen war. Immer wieder konnte er verbale Feuerwerke zünden während Voigt mit billigen, eingelernten Alltagsanekdoten und Worthülsen hantierte. Höcke nannte das zurecht: “Konrad-Adenauer-Stiftungs-Sound”. Auch Höckes Körpersprache war souveräner.

Sehr guter Einsatz der Hände, regelmäßige körperliche Konfrontation des Gegenübers. Voigt klammert sich 50% der Zeit mit beiden Händen an sein Pult.  

Erstes Gesamtfazit: Allein dass diese Debatte stattfand und nicht in einem Eklat, einer Falle, “Hinrichtung”, etc. endete sondern großteils ruhige sachlich war ist ein großer Sieg gegen die Dämonisierung, gerade nach der Potsdamattacke. Das normalisiert Höcke und die AfD. Millionen von Deutsche sahen heute: “so schrecklich wie die Medien sagen ist der doch nicht, im Gegenteil”.

Eine Niederlage für den Mainstream!

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Hier noch eine Analyse:

Und hier noch das Duell in ganzer Länge

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