Merkel, Spahn und ihre Welt-Gesundheitsdiktatur

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100 Jahre lang gab es keine Pandemie und es wurde vor Corona auch noch keine von der WHO ausgerufen – doch jetzt sollen wir uns darauf vorbereiten, dass es künftig plötzlich immer wieder welche gibt? Was Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer gestrigen Video-Botschaft zur Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation WHO sagte, deckt sich mit der Folie ihrer gesamten Corona-Politik, die so tut, als hätte es vor März 2020 keine Krankheiten gegeben und als seien noch nie zuvor Menschen gestorben.

Der mit Corona weltweit etablierte Vorrang von (notfalls autoritären oder totalitären) Staatsmaßnahmen vor indivueller Freiheit im Namen eines vorgeblichen Gesundheits- und Lebensschutzes und die sich daraus ergebende selbstherrliche Notstandspolitik ohne störenden parlamentarischen und oppositionellen Gegenwind hat westliche Regierungen, vor allem aber die deutsche Kanzlerin auf den Geschmack gebracht. Die Politik schafft sich fortan ihre eigenen Bedingungen, zu denen sie Grundrechte aushebeln, Freiheiten einschränkt und vormalige demokratische Tabus einreißt. Und dazu braucht es natürlich die Aufrechterhaltung der Bedrohungslage. Schließlich hat man die Menschen nun fünf Vierteljahre durch Angst diszipliniert und sie an neue Ordnung gewöhnt; diese Errungenschaften dürfen nicht gefährdet werden.

Deshalb also die dräuende Vorahnung und Ankündiging neuer Pandemien – womit Merkel übrigens ein weiteres angebliches Verschwörungsnarrativ bestätigt. Denn dass die Überführung von Corona in eine neue Epoche der Global Governance, einer weltweiten supranationalen Machtausübung durch eine wirtschaftslobbyistisch gesteuerte Funktionärselite in Form von NGO’s und undemokratisch besetzten Gremien, tatsächlich in Vorbereitung ist, sagen Corona-Maßnahmenkritiker und Skeptiker seit Langem voraus. Genau darum geht es. Wäre es nicht so, dann müsste eine ehrliche, rationale und wahrheitsfundierte Bestandsaufnahme der Politik nach 14 Monaten Corona nicht lauten „das war alles erst der Anfang“, wie es Merkel tut – sondern sie läge im Eingeständnis eines geradezu aberwitzigen Fehlalarms – denn auch Corona war keine „Pandemie“ nach allen semantischen und definitorischen Bedeutungen dieses Begriffs, so wie er von Laien und Wissenschaftlern zuvor stets verstanden und gebraucht wurde.

Merkels Kotau vor der WHO als Wurzel allen Übels

Damit aber würde Merkel der WHO (die ja für die Ausrufung dieses Fehlalarms aus bis heute nicht geklärten Gründen vor knapp anderthalb Jahren verantwortlich war, und damit auch für die Ingangsetzung einer Kettenreaktion mit verheerenden weltweiten Folgen) kritisch auf die Füße treten – was sie, als Büttel und Hörige der von ihr mitgetragenen „Weltordnung“, selbst dann nicht täte, wenn sie davon überzeugt wäre. Stattdessen redet sie den Strippenzieher der institutionellen Panikmache nach dem Mund: Die Pandemie „ist noch nicht besiegt und wird auch nicht die letzte ihrer Art sein„, so die Kanzlerin laut „dts Nachrichtenagentur“. Denn: „Neue Krankheiten werden in Zukunft immer wieder ausbrechen„. In Zukunft? In der Vergangenheit war es also nicht so? Hat diese Frau den Verstand verloren, oder hält sie ihre Bevölkerung für mittlerweile so hirnverbrannt, dass diese wirklich glauben, plötzlich träte das „Jahrhundertereignis“ tödlicher Viren (was Corona, summa summarum, definitiv gar nicht war) am laufenden Band auf?

Und dann redet Merkel wieder schamlos ihrem großen Lebenstraum einer weiteren Souveränitätsverlagerung das Wort – weg vom Volk, vom Nationalstaat, von den Bürgern hin zum weltumspannenden Sozialismus – wofür die Gesundheitspolitik nur ein weiterer Vektor ist: Die Priorität müsse darin bestehen, „die Welt in die Lage zu versetzen, so schnell wie möglich auf Pandemiebedrohungen zu reagieren„. Deshalb müsse „die WHO weiterhin eine führende Rolle im globalen Gesundheitswesen spielen… Wir müssen sie dauerhaft finanziell und personell unterstützen. Jetzt ist es wichtiger, endlich zu handeln. Die Gesundheit jedes Einzelnen von uns sollte das wert sein„.

Hier ist sie wieder, die perfide Erpressung: Moralisch verwerfliche, brandgefährliche und letztlich inhumane Freiheitsbeschränkungen werden auf Vorschulniveau als notwendiger Preis für Gesundheitsvorsorge verkauft. Niemand scheint stutzig zu werden, wieso dies jahrzehntelang auch ohne dieses Junktim funktioniert hat. Genau in dieser Gehirnwäsche liegt denn auch der stärkste Beweis, dass Corona tatsächlich nur Mittel zum Zweck eines großen Umbaus war, eines kulturellen und sozialen Shifts nie gekannter Dimension.

Merkels feuchter Traum vom Weltsozialismus

Bislang bestreitet die WHO ihr Budget über Pflichtbeiträge der Mitgliedsstaaten und  über freiwillige Beitragszahlungen; die Höhe der Pflichtbeiträge ist an den Grad des Wohlstandes des Mitgliedsstaates und der Bevölkerungszahl gekoppelt – doch zwei Drittel der Finanzierung erfolgen durch die freiwilligen Zahlungen aus, und entsprechend hoch ist deren Einfluss. Die größten Einzelgeldgeber sind neben Deutschland die Bill-und Melinda-Gates-Stiftung und (derzeit noch) Großbritannien. Und dieses korrupte, von zwielichtigen Interessengruppen wie dem chinesischen Regime, fragwürdigen Milliardärsstiftungen und afrikanischen Ex-Kleptokraten gesteuertes Gebilde, das weder durch Wahlen legitimiert noch von demokratisch bestallten Aufsichtsgremien kontrolliert wird, soll also auch künftig in der Lage sein, die Weichen für Lockdowns, für Notstandsrechte, für die Stilllegung ganzer Wirtschaftszweige aus zentralistisch dekretierter angeblicher Unumgänglichkeit zu stellen.

Das genau das ist das Ziel, das Merkel – ebenso wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron – hier unumwunden verfolgt. Es ist das exakte Gegenteil der Lehren, die man eigentlich hätte aus dieser Corona-Katastrophe ziehen müssen, wenn es hier mit rechten Dingen zuginge und eine objektive, abwägende Krisen- und Gesundheitspolitik zu irgendeinem Zeitpunkt eine Rolle gespielt hätte. Und man braucht nicht viel Phantasie um vorherzusagen, dass auch weitere UN-Behörden ähnliche Vollmachten zur Ausrufung vergleichbarer Ausnahmelagen erhalten sollen – vor allem für den „Klimaschutz“. Die nationalen Regierung sind dann nur noch Befehlsempfänger und Exekutoren der weltweiten Tyrannei einer Cliquenherrschaft.

Ganz in diesem Sinne ist übrigens auch der „internationale Pandemievertrag“ zu verstehen, für den sich gestern Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stark machte: Nachdem die weltweite Ausbreitung des Coronavirus im vergangenen Jahr nicht verhindert werden konnte, müsse „die internationale Zusammenarbeit verbindlicher“ werden, so ausgerechnet der Fachminister, der nicht einmal die Zusammenarbeit mit Ländern und lokalen Gesundheitsbehörden im eigenen Land auf die Kette bekam. „Die Staaten müssen sich zur Kooperation und Umsetzung von gemeinsam gesetzten Vorschriften verpflichten„, forderte Spahn in seinem Beitrag zur virtuellen WHO- Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation. Merkel dürfte es gefallen. So sprechen die wahren Globalisten, die alles tun, um die Chance, die ihnen Corona (bzw. die WHO sich selbst) verschaffte, zu nutzen – und das Erreichte in puncto „planetarer Zentralsteuerung“ nicht zu gefährden. (DM)