Foto: Foto: Helfer für Flüchtlinge aus der Ukraine (über dts Nachrichtenagentur)

Putins Strategie geht auf: Europa muss mit mindestens zehn Millionen Flüchtlingen rechnen

Berlin – Sollte Putin die Ukraine tatsächlich besiegen, hat er wohl ein menschenleeres Land, das in Trümmern liegt, erobert, dafür aber hat er sein eigentliches Ziel, die Destabilisierung des Westens durch Flüchtlinge, die den wirtschaftlichen Ruin vorantreiben, erreicht. Putin ist und bleibt eben ein eiskalter Stratege.

Der Migrationsforscher Gerald Knaus hält es für möglich, dass insgesamt zehn Millionen Menschen aus der Ukraine flüchten werden. „Putins Kriegsführung in Tschetschenien hat dazu geführt, dass ein Viertel der Tschetschenen vertrieben worden sind. Darauf müssen wir uns einstellen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).

„Ein Viertel der Ukrainer entspräche zehn Millionen Menschen. Das ist bei der aktuellen Dynamik durchaus möglich, sollte der Krieg so weitergehen.“ Wenn man sich Wladimir Putins Kriegsführung in der Vergangenheit anschaue, könne man Vorstellungen von Flüchtlingszahlen erhalten.

„In einer Woche haben schon so viele Menschen die EU erreicht wie im gesamten Bosnienkrieg“, so Knaus. „Diese Geschwindigkeit zeigt, dass wir in Europa vor der schnellsten und größten Flüchtlingskatastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg stehen.“ Die Europäische Union setze darauf, dass ein Großteil der Ukrainer sich selbst in die Länder verteile, wo sie Kontakte hätten.

„Darüber hinaus wird es aber viele Menschen geben, denen man beim Ankommen helfen muss“, sagte Knaus dem RND. „Eine große Zahl wird nach Deutschland kommen, weil Deutschland 2015 bereits Erfahrung mit vielen Flüchtlingsaufnahmen gemacht hat. Andere Staaten, darunter Polen, haben das nicht.“

Das ist ja wohl nicht ganz ehrlich. Die meisten wollen nach Deutschland, weil hier das meiste Geld winkt.

Aber wie lange noch?  Wie lange hält das unser Sozialsystem aus? Irgendwann bricht alles zusammen, weil gleichzeitig die Preise explodieren und sich das auch auf die Kosten für die aufgenommenen Flüchtlinge umschlägt.

Ewig kann auch die Linksregierung das nötige Geld nicht nachdrucken. (Mit Material von dts)

 

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