Kindergeld (Bild: shutterstock.com/ELEPHOTOS)
Kindergeld (Bild: shutterstock.com/ELEPHOTOS)

Rekordhoch: Deutschland überweist 459 Millionen Euro Kindergeld ins Ausland

Viele Familien wissen demnächst nicht mehr, wie das tägliche Leben zu finanzieren ist. Trotzdem ballert diese Regierung das Geld mit vollen Händen hinaus. So haben die Kindergeldzahlungen ins Ausland im vergangenen Jahr ein neues Rekordhoch erreicht. 2021 wurden demnach 459 Millionen Euro an Kindergeldberechtigte auf ausländische Konten ausgezahlt.

Die Kindergeldzahlungen ins Ausland sind im vergangenen Jahr nochmals angestiegen und haben ein neues Rekordhoch erreicht. 2021 wurden demnach 459 Millionen Euro an Kindergeldberechtigte auf ausländische Konten ausgezahlt. Im März 2022 wurde laut den Daten für 328.985 Kinder im Ausland Kindergeld ausgezahlt. Vor zwölf Jahren waren es noch 95.093 Kinder. Die Zahl der im Ausland lebenden Kinder, die Kindergeld aus Deutschland beziehen, ist demnach seit 2010 um rund 345 Prozent gestiegen.

Dies ergibt sich aus einer Auflistung der Bundesagentur für Arbeit, die der AfD-Bundestagsabgeordnete René Springer angefragt hatte. Wie jouwatch berichtete, wurden im Jahr zuvor  fast 430 Millionen Euro Kindergeld ins Ausland überwiesen. 2015 lag die Summe noch bei 261 Millionen Euro. Wie die „Junge Freiheit“ berichtete, leben die meisten Empfänger derzeit in Osteuropa: In Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn sind die meisten Kindergeldberechtigten gemeldet.

Mittlerweile haben 18,2 Prozent aller Kindergeldberechtigten eine ausländische Staatsangehörigkeit. 20,5 Prozent aller Kinder, für die Kindergeld gezahlt wird, besitzen keinen deutschen Pass. Rund zwei Prozent aller Kinder, für die deutsche Behörden Zahlungen leisten, leben zudem nicht in Deutschland.

„In einigen osteuropäischen Ländern entspricht das Kindergeld für zwei Kinder bereits einem Monatslohn. Dem deutschen Steuerzahler, der aufgrund der Inflation hier kaum noch seine Miete zahlen kann, ist das nicht mehr vermittelbar“, so die Kritik des AfD-Politiker René Springer. „Deshalb fordern wir als AfD-Fraktion die Bundesregierung auf, das Kindergeld und den geplanten Kinderbonus auf die Lebenshaltungskosten vor Ort abzusenken.“  (SB)

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