Annalena Baerbock (Bild: shutterstock.com/ Von photocosmos1)
Annalena Baerbock (Bild: shutterstock.com/ Von photocosmos1)

Wir tippen auf Ersteres: Moskau wirft Baerbock Dummheit oder bewusste Irreführung vor

Die Lebensmittel- und Energiepreise und die Gefahr einer weltweiten Hungerkrise steigen wegen der selbstmörderischen westlichen Sanktionen. Wenn man das nicht kapiert – wie unsere Baerbock – “ ist das entweder ein Zeichen von Dummheit oder für die bewusste Irreführung der Öffentlichkeit“. Im Falle der grünen Kriegstreiberin trifft wohl Ersteres zu.

Unisono wird verkündet, Russland trage einzig allein die Verantwortung dafür, dass sowohl die Lebensmittelpreise, wie auch die Energiepreise ins Unermessliche steigen. An vorderster Front geht die Grüne Baerbock mit dieser Aussage hausieren. Russland hat indes die Verantwortung dafür zurückgewiesen und auf entsprechende Vorwürfe der grünen Kriegstreiberin scharf reagiert. Die Preise stiegen wegen der westlichen Sanktionen, schrieb die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa auf ihrem Telegram-Kanal. „Wenn man das nicht versteht, ist das entweder ein Zeichen von Dummheit oder für die bewusste Irreführung der Öffentlichkeit“, wandte sie sich an Baerbock.

Ein weiterer Grund für die globale Nahrungsmittelkrise liege zudem in dem Zerfall der Staatlichkeit der Ukraine – und auch dies habe der Westen zu verantworten. „Daran sind unter anderem die Vorgänger von Frau Baerbock schuld, die sich nicht nur in die Situation im Land eingemischt haben, sondern die Innen- und Außenpolitik der Ukraine per Hand gestaltet haben“, so die russische Kremlsprecherin weiter. Zuvor hatte die deutsche Außenministerin beim G7-Treffen Russland vorgeworfen, in dem Krieg Seehäfen der Ukraine zu blockieren und damit den Getreideexport zu verhindern.

In den letzten Wochen veröffentlichen Massenmedien Äußerungen und Beiträge, wobei Russland vorgeworfen wird, angeblich mit Absicht die Situation auf dem globalen Lebensmittelmarkt zu verschärfen. Ohne Beweise dafür vorzulegen, wird das Land für den derzeitigen Preisanstieg der von den Verbrauchern stark nachgefragten Warengruppen verantwortlich gemacht, indem der Eindruck vermittelt wird, dass Moskau absichtlich eine weltweite Hungersnot provoziert.

Ob es politischen Akteuren wie der deutschen Außenministerin Baerbock überhaupt klar ist, was es bedeutet, Russland, einen der weltweit wichtigsten Exporteure von Getreide und Mineraldünger zu sanktionieren, indem etablierte Produktions- und Logistikketten unterbrochen werden und dies zu einem weitreichend fehlerhaften Angebot der entsprechenden Waren auf globaler Ebene führen wird, darf bezweifelt werden. Die Geisel solcher Schritte ist nicht nur die Bevölkerung der europäischen Länder, was Baerbock und Co. nicht nur egal, sondern ihren Weltumgestaltungsplänen nur entgegenkommen dürfte. Diese Sanktionen treffen ebenfalls die  Entwicklungsländer. Und um diese sorgen sich unserer links-grünen Gestalten doch in ganz besonderem Maße.

Insofern dürfte – wie von der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa bei Baerbock vermutet – die Variante „Dummheit“ zutreffen. (SB)

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