Foto: Zeitungsautomaten in München (über dts Nachrichtenagentur)

Atomkraftwerke – Letzter Rettungsanker vor dem Untergang, aber Grüne strikt dagegen

Bevor die Grünen die Atomkraftwerke wieder anlaufen lassen würden, geht die Welt unter – zumindest Deutschland. Auf jeden Fall sind die Grünen – wenn auch mörderisch – wenigstens konsequent. Einfach, weil sie schon immer zu Gunsten ihrer kranken Klima-Ideologie auf die Sorgen und Nöten der Bürger scheißen:

Während die Rufe nach einer Verlängerung der deutschen Atomlaufzeiten immer lauter werden, bleiben die Grünen bei einer kategorischen Ablehnung. „Die Debatte um die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken ist eine Scheindebatte“, sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Solche Forderungen hatte es zuletzt unter anderem aus den Reihen von Union und FDP gegeben, aber auch EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton hatte sich entsprechend geäußert.

„Natürlich wissen auch die Befürworter der Atomenergie, dass die drei verbliebenen AKWs keinen nennenswerten Beitrag zur Sicherung der Gasversorgung leisten können“, sagte Dröge dazu. Hinzu kämen Sicherheitsrisiken und das Fehlen von Brennstäben. Die Grünen-Fraktionschefin warf der Union vor, von eigenen Fehlern wie der einseitigen Abhängigkeit von russischem Gas ablenken zu wollen.

„Das, was jetzt wirklich hilft, sind Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und für mehr Energieeffizienz. Dafür braucht es einen gemeinsamen Kraftakt.“

Bei der Reduzierung des Energieverbrauchs haben die Grünen hoffentlich in erster Linie die Gebäude im Auge, die von Politikern und Beamten benutzt werden. Hier wird tatsächlich von morgens bis abends Energie verschwendet, was die Bürger dringend benötigen.

Hier weitere Horrormeldungen aus dem grünen Tal des Wahnsinns:

Kommunen halten Habecks Gas-Ziel für nicht erreichbar

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) rechnet nicht damit, dass die Gasspeicher in Deutschland wie geplant bis November zu 90 Prozent gefüllt sein werden. „Wir werden eine Gas-Notlage haben und darauf müssen Kommunen, aber auch Wirtschaft und Bürger sich einstellen“, sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem TV-Sender „Bild“. Er sprach sich zugleich dafür aus, dass Vermieter die Heiztemperatur in Wohnungen drosseln können.

Bisher heißt es in der Rechtsprechung, dass der Vermieter 24 Stunden am Tag eine Temperatur zwischen 20 und 22 Grad gewährleisten muss. „Aus meiner Sicht würden es vielleicht auch 19 oder 20 Grad tun“, sagte Landsberg. „Ein Grad Einsparung spart sechs bis sieben Prozent Energie.“

Wenn die Heizungen also auf 0 Grad runtergedreht werden, würde man also 140 Prozent Energie sparen, die Speicher wären also wieder mehr als voll (Ironie off).

Berlin und Wien wollen in Energiekrise enger zusammenarbeiten

Deutschland und Österreich wollen in der aktuellen Energiekrise enger zusammenarbeiten. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und die österreichische Umweltministerin Leonore Gewessler unterzeichneten am Dienstag in Wien eine entsprechende gemeinsame Erklärung. Beide Länder hatten bereits Anfang Dezember 2021 ein bilaterales Solidaritätsabkommen zur Bewältigung einer „schweren Gasmangellage“ abgeschlossen.

Diese Kooperation solle jetzt ausgebaut werden, hieß es. Konkret gehe es um eine vertiefte Zusammenarbeit bei der Nutzung von LNG-Infrastrukturen, so das Bundeswirtschaftsministerium. Außerdem sei das Thema Speicherbefüllung mit Blick auf die in Österreich befindlichen Speicher 7 Fields und Haidach, die beide auch direkt an das deutsche Netz angeschlossen sind, Teil der Vereinbarung.

„Europäische Solidarität ist in der aktuellen Energiekrise wichtiger denn je“, sagte Habeck. Das umfasse auch eine engere Abstimmung und Koordination zwischen direkten Nachbarn.

Kanzleramt beruft Notfall-Runde zur Gas-Krise ein

Angesichts der Energiekrise hat der Chef des Bundeskanzleramts, Wolfgang Schmidt (SPD), für diesen Donnerstag ein Krisengespräch mit den Chefs der Staatskanzleien der Bundesländer angesetzt. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf „informierte Kreise“. Ein zentrales Thema der Schaltkonferenz wird demnach die Gas-Krise und ihre Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und Bevölkerung sein.

Wie die Zeitung weiter schreibt, drängten die von CDU/CSU regierten Bundesländer darauf, die Koordination zwischen Bund und Ländern in der Gas-Krise zu verbessern. Weiterhin wollen die Unions-regierten Länder am Donnerstag klären, wie viel Gas Deutschland im Falle eines russischen Gas-Lieferstopps einsparen muss, welche Konzepte die Bundesregierungen für signifikante Gas-Einsparungen entwickelt hat und welche Gas-Mengen über Ersatzlieferungen nach Deutschland gebracht werden können.

Kommunale Unternehmen fordern Insolvenz-Moratorium für Stadtwerke

Der Chef des Verbandes der Kommunalen Unternehmen (VKU), Ingbert Liebing, fordert mehr Schutz für die Stadtwerke. Weil viele Forderungsausfälle zu befürchten seien, müsse es „ein Insolvenzantragsmoratorium und ein Stützungsprogramm für die Stadtwerke“ geben, sagte er dem TV-Sender „Bild“. Zugleich rief er die Bundesregierung auf, die Energiekosten für Geringverdiener im Notfall zu übernehmen.

Sonst würden die Stadtwerke „in die Bredouille kommen“. Es sei „Aufgabe der staatlichen Sozialpolitik, zielgerichtet denen zu helfen, die mit geringeren Einkommen die steigenden Kosten nicht mehr tragen können“. Das sei ein Thema von Wohngeld, Heizkostenzuschlag, seiner Auffassung nach sollten die Einkommensgrenzen dort auch deutlich erhöht werden, „weil diese Teuerungen inzwischen auch in breiten mittleren Einkommensschichten ankommen“.

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