Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: In Baerbocks Ministerium sind bald auch Diplomaten dumm

+++ Seit drei Tagen hüpft die dumme Else bei uns über die Bauernhöfe und nervt jeden mit ihrem Gejuchze: „Hurra, ich werde Diplomat:in, hurra, ich werde Diplomat:in!“ Die dumme Else ist die Tochter unseres Dorftrottels. Erst dachten alle, sie spinnt halt wieder, wie so oft. Wenn sie nicht gerade Diplomat:in wird, schreit die dumme Else nämlich sonst immer herum, daß sie Fetinismin oder so etwas sei und die rechtschaffenen Bauernburschen allesamt schwinistische Matschos. Unser honoriger Bürgermeister ist der Sache dann auf den Grund gegangen. Tatsächlich: Die dumme Else hatte den Eignungstest für deutsche Diplomaten bestanden. Im „Merkur“ hatte er es gelesen, der Bürgermeister. Im Rahmen ihrer Absicht, fetinsimschische Außenpolitik zu betreiben, habe die Außenministrierende, Frau Baerbock Annalena, die Anforderungen an Bewerber:innen um einen Job im diplomatischen Dienst abgesenkt. Im Wirtshaus las unser honoriger Bürgermeister vor: „Bei ihrem Amtsantritt stellte die 41-Jährige“ – also die Frau Baerbock Annalena – „in Aussicht, dass sie künftig eine ‚feministische Außenpolitik‘ machen wolle„. Da staunten alle und sagten, so heiße das also, was die dumme Else immer meint: „Feministin“. Was es nicht alles gebe auf dieser verrückten Welt. Nach dieser kurzen Unterbrechung las unser verehrter Bürgermeister weiter: „Bei der aktuellen Suche entfallen zwei Tests, die bislang noch bestanden werden mussten: der Allgemeinwissenstest sowie der Psychotest. Das Pikante, das angeblich ein ‚Insider‘ dem Portal verraten hat: ‚Der psychologische Test wurde gestrichen, weil da besonders viele weibliche Kandidaten durchgefallen sind‘.“ – Der inexistente Experte für Vor- & Nachteil bei uns im Dorf merkte dann an, daß es nicht unbedingt ein Nachteil sein müsse für unser Land, wenn die dumme Else ins Ausland geht, um dort fetinsimschische … – er wurde unterbrochen: „feministische!“ – Sichtweisen salonfähig zu machen. Vielleicht gehe sie ja nach Russland. Dann hätten die Russen ihren Dreck, weil sie uns in Stalingrad nicht gewinnen lassen wollten. Daraufhin jubelten alle, erhoben ihre Maßkrüge und riefen: „Hoch lebe die dumme Else! Gott und Vaterland mit ihr!“ +++

Die dumme Else aus unserem Dorf wird Diplomat:in – Detailfoto: Imago

 

+++ Auch wenn man es in Deutschland nicht so gern hört, weil einem ein geliebtes Feindbild abhanden kommen könnte, an das man sich schon so gewöhnt hatte: Seit Stalin hat sich in Russland einiges geändert. Zum Beispiel gibt es die Stadt Leningrad nicht mehr. Die heißt jetzt schon seit über dreißig Jahren wieder Sankt Petersburg, was ein sehr schöner Name für eine unglaublich schöne Stadt ist. Sankt Petersburg ist unbedingt eine Sommerreise wert. Stalingrad heißt jetzt Wolgograd – und nirgendwo gibt es eine Stadt, die Putingrad heißt. Weil sich der nette und freundliche Herr Putin nicht so furchtbar wichtig nimmt. Außerdem hat er Humor, wie das untenstehende Foto nahelegt.

Humorvoll und nachsichtig mit westlichen Fetisnimsten: Herr Waldimir Putin – Screenshot Facebook

Tatsächlich meinte Wladimir Putin, die deutschen Energiespar-Vorschläge seien ein wenig komisch, z.B. der, nur noch bestimmte Körperstellen zu waschen, weniger zu duschen, kürzer zu duschen und notfalls auch kalt zu duschen. Er habe da eine sehr gute Idee: Nord Stream 2 öffnen! Ein inexistenter Experte für Wodka, Borschtsch & Kasatschok mutmaßte, Herrn Putin sei vermutlich auch klar, weshalb sich der Wirtschaftsministrierende und der Kanzlernde so schwer täten damit. Die Arme des Kanzlernden seien zu kurz, um sich den Telefonhörer zur Vermeidung eines Gehörschadens weit genug vom Leib zu halten, wenn nach Öffnung von Nord Stream 2 ein Anruf des amerikanischen Verbündeten und Freundes eintrifft – und der grüne Wirtschaftsministrierende habe unter sämtlichen Gesichtspunkten bereits jetzt Schwierigkeiten, zu erklären, wozu es eine grüne Partei für die Deutschen überhaupt noch brauche. Die Realität widerlege allerweil jede Sinnhaftigkeit ihrer Existenz. Für Tanzvideos aus dem Bundestag brauche man schließlich nicht unbedingt Emilia Fester oder Ricarda Lang, weil ausgebildete Tänzerinnen aus Russland sowieso viel mehr Anmut & Liebreiz verströmten und weniger eingebildet seien. +++

 

+++ Daß Deutschland eine Kulturnation ist, erkennt der unkultivierte und staunende Russe neidvoll daran, daß hierzulande sogar der Stuhlgang geregelt ist. An deutschen Universitäten wird die Regelmäßigkeit gelehrt, wie das untenstehende Foto nahelegt.

In Deutschland hat alles seine Ordnung – Screenshot Facebook

Ein inexistenter Experte für Renitenz & Ketzertum stellte angesichts der hier abgebildeten Anschauungstafel die provokante Frage, was es in Deutschland eigentlich noch zu verlieren gäbe für den Fall, daß aus der vormaligen Bundesrepublik die „Oblast Германия“ (Germaniya) werden würde. Zu gewinnen gäbe es auf jeden Fall getrennte Toiletten für Männer und für Frauen, die vom jeweiligen Geschlecht jederzeit benützt werden könnten. In einem Land, in welchem das Lieblings-Schimpfwort „Scheiße!“ ist, sei das kein zu unterschätzender Mehrwert. Bei Twitter trende übrigens der Hashtag #Germans. Die ganze Welt frage sich inzwischen, ob die Deutschen ihren Verstand verloren hätten und „scheißeblöd“ geworden seien. +++

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