Edeka (Bild: shutterstock.com/Von nitpicker)
Edeka (Bild: shutterstock.com/Von nitpicker)

Eis ohne Stil: Edeka benennt „Moskau“-Lutscher um und erntet Shitstorm

Wenn es darum geht, sich in besonderem Maße dem woken Mainstream anzupassen, sind bestimmte Akteure immer ganz vorne mit dabei. So auch der Lebensmittelhandel. Dieses mal fällt die Handelskette Edeka mit einem besonders billigen Anbiederungsgehabe auf: Um sich solidarisch mit der Ukraine zu zeigen, benennt Edeka ein Eissandwich um. Aus „Moskauer Art“ wird „Kiewer Art“. Diese Enddarmkriecherei kommt jedoch bei den Kunden immer weniger an.

Wie in einem Rausch wurde alles was nur im entferntesten mit Russland in Verbindung gebracht werden konnte aus den Sortimenten der Supermärkte und Discounter verbannt. Mittendrin statt nur dabei bei diesem abgeschmacktem Russlandbashing: Der Unternehmensverbund Edeka.

Die Wokeness-Welle mitsurfend, wirbt der Verbund in seinen Prospekten nicht nur heftig mit der Regenbogenfahne und beteuert: „Edeka zeigt Flagge! Für Gleichberechtigung, gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.“ Auch zum Ukraine-Konflikt hat der Konzern seit Monaten die „richtige“ Position bezogen und in gendergerecht  diese auf seiner Webseite kundgetan: „Die Gedanken von Edeka-Kaufleuten und Mitarbeiter:innen sind bei allen Menschen, die unmittelbar von den kriegerischen Handlungen betroffen sind, und bei allen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und müssen.“ Der Verbund wolle „diese Menschen kurzfristig und unbürokratisch zu unterstützen“.

Aktuell fiel dem Edeka-Zeitgeist nun das Eissandwich der Eigenmarke „Gut & günstig“ zum Ofer, das bislang den Produktnamen „Moskauer Art“ trug. Damit alle Kunden wissen, wie sehr Edeka an vorderster Front gegen Putin und für die Ukraine kämpft, wurde auf der Verpackung der Name „Moskauer Art“ rot durchgestrichen und durch die politisch korrekte Bezeichnung „Kiewer Art“ ersetzt.

Doch wie es scheint, haben viele Verbraucher dieses billige Geschachere über. In den sozialen Netzwerken kommen Vorwürfe, darunter der Effekthascherei auf. Andere wiederum stellen fest, dass sich Edeka nicht mehr von der russischen Propaganda unterscheide. Auch von „Rassismus gegen russische Menschen“ ist die Rede. Andere erkennen: „Bekloppter geht es nicht mehr. Darauf erst einmal einen Gorbatschow.“

Edeka bekommt jedoch von besonders berufener Seite heftigen Applaus. Bei Twittern feiern die Antifanten unter dem Account  „Antifant“ den woken, anti-russischen, pro-ukraine Edeka-Wurf. Begeistert heißt es bei der rot-lackierten Faeser-Bodentruppe: Edeka „ist und bleibt einfach stabil!“. Einen „Dicken Dank für eure Haltung.“ bekommt der Mainstream-devote Lebensmittelhändler dann noch hinterher geschoben:

(SB)

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