Foto: Sahra Wagenknecht (über dts Nachrichtenagentur)

So geht Antifaschismus: Wagenknecht wehrt sich gegen Angriffe der Grünen und ihrer Genossen

Wenn in Deutschland mal jemand die Wahrheit ausspricht, dauert es nicht lange, bis die WAHREN Faschisten zurückschlagen:

Emily Büning, Bundesgeschäftsführerin der Grünen, hat die Partei die Linke aufgefordert, sich stärker von Sahra Wagenknecht abzugrenzen. „Ich weiß, dass Sahra Wagenknecht nicht für die Partei Die Linke spricht“, sagte Büning den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). „Aber es wäre an der Zeit, dass der demokratische Kern der Linken das auch endlich deutlich macht und konsequent Schlüsse daraus zieht.“

Büning reagierte damit auf einen Äußerung Wagenknechts vom Freitag. Wagenknecht, die für die Linke im Bundestag sitzt und eines der bekanntesten Gesichter der Partei ist, hatte die Grünen in einer Video-Botschaft und einem Tweet als „gefährlichste Partei“ im Bundestag bezeichnet.

Und hier noch so ein Typ, der Kritik nicht vertragen kann:

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Mal ehrlich. Wenn Sahra Wagenknecht ein Horst Mahler im Pelzmantel ist, was ist dann Konstantin Kuhle? Eine Ulrike Meinhof im Anzug?

Auch in ihrer eigenen Partei ist man stinkig: Unter anderem distanzierten sich die Linkenvorsitzenden und Fraktionschef Dietmar Bartsch. Die gefährlichste Partei im Bundestag sei die AfD. Dazu sagte Wagenknecht: „Die AfD ist eine rechte Partei, die Nazis in ihren Reihen duldet und deren Erstarken ich mit größter Sorge sehe. Aber anders als die Grünen hat die AfD aktuell weder die Macht, unsere Industrie zu zerstören und Millionen Menschen arm zu machen, noch die, uns in einen großen Krieg hineinzuziehen.“

All diese Gefahren aber seien „reale Folgen der Politik der Grünen, die übrigens auch ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die AfD immer stärker wird“, so Wagenknecht. Insofern sei die Kritik für sie nicht nachvollziehbar.

Es wird nicht mehr lange dauern, bis wieder ein Ausschussverfahren gefordert wird. Allerdings wissen die Linken auch, dass sie dann endgültig Geschichte sind und verdientermaßen im politischen Nirwana verschwinden und Sahra Wagenknecht hätte freie Bahn, eine eigene Partei zu gründen. Das wiederum würde der AfD nicht gefallen.

Und ob die neue Partei überhaupt eine Chance hätte, erfolgreich zu sein, muss man bei dieser antidemokratischer Stimmung in Deutschland bezweifeln. Ganz schnell würden die Faschisten wieder ihr Programm abspulen und Frau Wagenknecht in die rechte Ecke drücken.

Die Dame sollte sich also genau überlegen, was sie macht, wenn sie die Linke und die AfD mit ihrer neuen Partei schwächt, aber nichts an dem herrschenden System ändern wird. (Mit Material von dts)

Und hier noch mal das Video, über dass sich die Faschisten so aufregen:

 

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