Matteo Salvini (Foto:Von Mircea Moira/shutterstock)

„Wahnsinn stoppen“: Salvini will EU-Verbot von Sprit-Autos verhindern

Italiens neuer Verkehrsminister und Lega-Chef, Matteo Salvini, hat angekündigt, sich gegen das von der EU beschlossene Aus für die Zulassung von Verbrennermotoren einzusetzen. „Das Verbot von Benzin-, Diesel- und Gas-Autos in Europa ab 2035 ist ein Fehler, ein Geschenk für China, das die Schließung von Fabriken in Italien und Europa mit sich bringen wird“.

In Italien will man sich offensichtlich nicht dem Vernichtungsdiktat der EU beugen, das vorsieht, dass ab 2035 nur noch Privat-Pkw und leichte Nutzfahrzeuge neu zuzulassen werden dürfen, die im Betrieb keine Treibhausgase ausstoßen. Darauf hatten sich am Donnerstagabend Unterhändler der EU-Staaten und des demokratisch nie legitimierten EU-Parlaments verständigt. Damit will die EU-Spitze jenes unheilvolle „Fit for 55“-Programm im Rahmen des „Green Deal“ durchsetzen, jenes Deindustrialisierungsprogramm, über das niemand abgestimmt hat.

Der neue italienische Verkehrsminister und Vorsitzende der Rechtspartei Lega, Matteo Salvini, will sich gegen den von der EU beschlossenen Ausstieg wehren. Auf Twitter teilt er mit:

„Das Verbot von Benzin-, Diesel- und Gas-Autos in Europa ab 2035 ist ein Fehler, ein Geschenk für China, das die Schließung von Fabriken in Italien und Europa mit sich bringen wird“.

„Arbeiter und Handwerker ohne Arbeit und Lohn und lebenslange Abhängigkeit von China“. Er fügte hinzu, dass seine Lega „in Europa alles Erdenkliche unternehmen wird, um diesen Wahnsinn zu stoppen“.

Der einflussreiche Unternehmerverband Confindustria hatte sich zuletzt kritisch zu dem Beschluss geäußert. „Tausende von Arbeitsplätzen sind in Italien gefährdet, ein ganzer Industriesektor droht zu verschwinden“.

Bereits vor dem Wahlsieg des konservativen Parteien in Italien hatte Salvini versprochen:  „Wenn Europa denkt, Arbeiter in Italien zu entlassen, um China einen Gefallen zu tun, indem es Dieselautos verbietet, dann wird die nächste Regierung ein Referendum abhalten, um die Italiener zu fragen, ob sie mit diesem Unsinn einverstanden sind.“ Es sei Sache der Italiener selbst, mit „Ja“ oder „Nein“ zu stimmen, ob sie eine solche „Verrücktheit“ annähmen oder blockierten.

Eine Forderung, die in Deutschland, wo sich die Bürger ein wirtschaftliches Standbein nach dem anderen von woken, links-grünen Irren wegschlagen lassen, nicht aufkommen wird. (SB)

 

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