Demnächst Klima-Staus auf Flughäfen wegen auf Startbahnen festgeklebter Aktivisten? (Symbolfoto:Imago)

Klimaterror: Jetzt will die „Letzte Generation“ auch noch Flughäfen lahmlegen

Der wahnhafte Radikalismus der Klima-Weltuntergangssekte „Letzte Generation“ soll sich nach dem Willen ihrer Akteure fortan noch stärker gegen die kritische Infrastruktur richten: Die Kriminellen wollen sich nicht länger mit Straßenblockaden, Farbattacken und Aktionen in Museen begnügen. Jetzt soll die ganz große Sabotage her: „Für die Umsetzung der ersten Sicherheitsmaßnahmen gegen den Klimakollaps – Tempolimit und bezahlbarer Nahverkehr – fassen wir ins Auge, auch friedlich Flughäfen lahmzulegen„, heißt es in einem Text, den die Gruppe am Samstag auf ihrer Internetseite veröffentlichte, wie „dts“ berichtet.

Was diese „Aktivisten“ unter „friedlichem Protest” verstehen, ist spätestens seit der von ihnen ganz bewusst in Kauf genommenen Gefährdung von Menschenleben, die in mindestens 17 Fällen alleine in Berlin zur Blockade und Verzögerung von Rettungseinsätzen geführt hat, hinlänglich bekannt. Die Masche ist immer gleich: Abläufe und Alltagsprozesse „passiv“ stören und sich über die weiteren Folgen keine Gedanken machen. Was juckt es die Selbstgerechten, die sich auf Straßen kleistern oder von Autobahnbrücken abseilen, wenn weiter hinten im von ihnen angerichteten Stau Menschen bei Unfällen sterben oder Hilfe für Opfer anderswo zu spät kommt?

Die Gemeinschaft büßt für die Verblendung weniger

Und weil die Fanatiker genau wissen, dass ihnen in Deutschland die wohlwollende Milde von Justiz und Politik winkt, geht dieser Wahnsinn immer weiter. Die egozentrisch-verstrahlten Apokalyptiker setzen dabei dreist auf die Zivilisiertheit und den Anstand ihrer Mitmenschen, die sie durch Gewährenlassen schützt: Niemand fährt die Aktivisten hierzulande einfach über den Haufen, keiner von ihnen wandert für fünf bis zehn Jahre in den Knast (die Angaben der Gruppe derzeit einsitzenden 16 Mitglieder sind erwartbar in Kürze wieder auf freiem Fuß) oder wird zum Ersatz des angerichteten Realschadens verknackt.

Wenn demnächst also der Flugverkehr an Airports mit zehntausenden Passagieren täglich beeinträchtigt oder gar zwangssuspendiert wird und die Schäden in die -zig Millionen gehen, wird sich daran wiederum nichts ändern. Die Gemeinschaft soll für die Verblendung weniger blechen. „Wir bleiben weiter flexibel, friedlich und entschlossen. Der Staat kann Leitern an Schilderbrücken abbauen, so viel er will – wir machen weiter„, erklärt die „Letzte Generation“ trotzig und schreibt pathetisch: „Solange noch Atem in unseren Körpern ist, werden wir nicht aufgeben.“  Es sind Töne, wie man sie original auch von RAF-Terroristen und allen anderen Extremisten der Geschichte immer schon gehört hat. Wo dies endet, ist bekannt. (DM)

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