Saraya Gomis (Bild: IMAGO / Jürgen Heinrich)

Antirassistischer Kahlschlag in Museen: Berliner Staatssekretärin will Nofretete und Pergamonaltar „zurückgeben“

Die für die Linke tätige Berliner Staatssekretärin für Vielfalt und Antidiskriminierung, Saraya Gomis, findet, dass alle Kulturgüter aus anderen Weltregionen „unrechtmäßig“ in Deutschland seien. Und deshalb sollten diese zurückgegeben werden. Obwohl es keinerlei Anfragen gibt, will Gomis mit der Rückgabe der Büste der Nofretete und des Pergamonaltars – beide Artefakte kamen rechtmäßig nach Berlin – anfangen. 

Saraya Gomis, Tochter einer Deutschen und eines Senegalesen, ist nicht nur mit der richtigen Hautfarbe, sondern auch mit der richtigen Vita ausgestattet: Die 47-jährige Lehrerin für Französisch, Geschichte und Darstellendes Spiel engagierte sich nicht nur in der „Fortbildung zu den Themen herrschaftskritische und inklusive Bildungsarbeit, diskriminierungskritische Organisationsentwicklung, Antidiskriminierungsarbeit sowie Beratung, sondern auch als zivilgesellschaftliche Expertin bei der Umsetzung des Landesaktionsplans gegen Rassismus für den Bereich Bildung, ehe sie 2016 das neu geschaffene Amt der Antidiskriminierungsbeauftragten für Schulen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie übernahm. Nach – klar was sonst – rassistischen Vorfällen und fehlender Unterstützung seitens der Senatsverwaltung trat sie 2019 von diesem Amt zurück um dann kurze Zeit später – 2020 – als Referentin für Opferschutz und Opferhilfe bei der Landeskommission Berlin gegen Gewalt der Senatsverwaltung für Inneres und Sport zu wirken. Im Zuge der Bildung des Senats unter der Plagiatin Giffey im Dezember 2021 wurde Gomis auf Vorschlag der Linken-Senatorin Genossin Lena Kreck zur Staatssekretärin für „Vielfalt und Antidiskriminierung der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Vielfalt und Antidiskriminierung“ berufen.

Mit so viel unglaublicher Kompetenz ausgestattet, sieht es Gomis nun offensichtlich als ihre Pflicht an, den Deutschen bei ihrer Büßertour ob ihrer kaum vorhandene Kolonialmachtvergangenheit tatkräftig unter die weißen Arme zu greifen: „Ich persönlich bin dafür, dass der Pergamonaltar und die Nofretete-Büste zurückgegeben werden“, so Gomis dem Tagesspiegel in Berlin, wo sie – mutmaßlich wohl wissend, dass diesen Job das rot-linke Berliner Regime übernehmen wird, nachschiebt: „Aber darüber zu befinden und zu entscheiden haben andere.“ Ganz generell jedoch gilt für die Reinemachefrau Gomis: „Aus einer Antidiskriminierungsperspektive muss man sagen: All die Kulturgüter aus anderen Weltregionen gehören nicht uns, sie sind unrechtmäßig hier“.

Die Nofretete, die Gomis lieber heute als morgen an das politisch unstabile islamische Ägypten „zurückgeben“ möchte, wurde um 1340 v.Chr.  gefertigt und steht im Berliner Neuen Museum, das zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz – an der Umbenennung der Stiftung laboriert aktuell die grüne Genossin von Gomis, Claudia Roth – gehört. Bei dem ganzen Rassismusgetöse von Gomis ist an dieser Stelle festzuhalten, dass die Büste nicht illegal außer Landes gebracht wurde.

Bereits im August letzten Jahres arbeitete sich die syrisch-stämmige „Journalistin“ Helen Fares – ihre Einsatzgebiete als Aktivistin erstrecken sich in die Bereiche LGBTQI-, Frauenrechte und Geflüchtete – in ihrem öffentlich-rechtlichen „Raubkunst“-Podcast an der Rückgabe der Nofretete ab. Ihr blödsinniges Geschwafel unterscheidet sich von dem einer Gomis nur marginal und zeigt, was passiert, wenn woker Aktivismus auf fundamentale Nicht-Bildung trifft. Denn:

Es waren europäische Gelehrte, die im 19. Jahrhundert begonnen haben, alte Kulturen zu erforschen und historische wie auch spirituellen Zusammenhänge entdeckten oder die Hieroglyphen entzifferten. Für die islamisierten Ägypter, die nichts mehr mit denen gemein haben, die vor 5000 Jahren dort lebten , waren die Pyramiden Kornspeicher und sie benutzten sie vorwiegend als Steinbruch. Halb Kairo steht auf Pyradmidensteinen. Es gab ganze Grabräuber Dynastien, die die alten Gräber plünderten und die Werke an Touristen verscherbelten. Diese Räuber führten die europäischen Forscher auch zu den Gräbern. Die Grabungslizenz wurde, wie damals üblich, von der ägyptischen Altertümerverwaltung erteilt. Um der Gefahr zunehmender Plünderungen und der unerlaubten Ausfuhr von Kulturgütern entgegenzuwirken, zeigte diese Behörde größtes Interesse daran, Grabungen an erfahrene Ausgräber zu vergeben.

Die Behörde wurde ursprünglich von dem französischen Ägyptologen Auguste Mariette gegründet, um für den Erhalt ägyptischer Monumente zu sorgen, sie vor Plünderern zu bewahren und gegen die unerlaubte Ausfuhr ägyptischer Altertümer vorzugehen. Im Jahre 1858 wurde er vom ägyptischen Khediven (Vizekönig) zum Direktor der ägyptischen Monumente ernannt. Bei der anschließenden Fundteilung der Grabung bei Tell el-Amarna wurde die Büste der Nofretete offiziell der deutschen Seite zugesprochen. Finanziert wurde das ganze Grabungsunternehmen des deutschen Ägyptologen Ludwig Borchardt von dem jüdischen Industriellen und Kunstmäzen James Simon. Alle der Berliner Seite zugesprochenen Funde gingen vertraglich geregelt in das Eigentum von James Simon über, der sämtliche Amarna-Funde – auch die Büste der Nofretete – dem Berliner Museum im Jahr 1920 in einer unvergleichlich großzügigen Geste vermachte. Es handelt sich weder um Plünderung noch um Raubgut. Ohne  den damaligen abendländischen Entdeckergeist, die Ausgrabungsleistung der ausländischen Grabungsteams und die finanzielle Förderung europäischer Mäzene wären nicht nur unzählige ägyptische Altertümer und damit ein Teil der ägyptischen Geschichte vielleicht für immer unentdeckt geblieben oder unwiederbringlich zerstört worden.

Fakt ist: Darum geht es einer Gomis, einer Fares oder einer Claudia Roth gar nicht. Es geht darum, ihren Weißen- und Deutschlandhass auszuleben, dieses Land zu entbeinen und die Gesellschaft unwiederbringlich umzugestalten. (SB)

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