Foto: Gas-Zähler (über dts Nachrichtenagentur)

Wenn es mit der Preisbremse etwas länger dauert

Berlin – Wo ein Wille ist, da ist manchmal die Technik, oder die Bürokratie im Weg: Kurz vor dem Start der Gas- und Strompreisbremse haben viele, aber längst nicht alle Stadtwerke ihre Kunden über die Entlastungen informiert. Viele Kunden hätten bereits von ihren Energieversorgern die Informationsschreiben mit detaillierten Angaben zu den Entlastungen erhalten, sagte Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der “Rheinischen Post” (Dienstag). “Viele werden sie in den kommenden Tagen erhalten.”

Wegen IT-Problemen kann es zu weiteren Verzögerungen kommen: “Bei der Umsetzung und den Anpassungen der Abrechnungsprogramme sind die lokalen Energieversorger auf ihre IT-Dienstleister angewiesen. Wenn es hierbei zu Problemen kommt, könnte sich zum Beispiel die Berechnung der exakten Entlastungshöhe leicht verzögern”, so der VKU-Chef weiter. Er verwies auf die hohen Kosten: “Aus vereinzelten Rückmeldungen unserer Mitgliedsunternehmen ist zu entnehmen, dass kleinere Stadtwerke einen finanziellen Mehraufwand von etwa 100.000 Euro zu stemmen haben.”

Bei größeren seien es auch mal 500.000 Euro. Die Preisbremsen starten am 1. März. Eigentlich sollte es die Schreiben der Versorger an die Kunden bis Ende Februar geben. Na, wer hat auch noch keinen Bescheid erhalten? (Mit Material von dts)

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