Exponat im Museum Neanderthal - Foto: Imago

Ernsthaft: Sind Grüne eine kulturelle Degenerationserscheinung?

Es verstärkt sich der Verdacht, daß es in der westlichen Welt wegen des Gleichheitsgedankens zu einem kulturellen GAU gekommen sein könnte. Ein Besuch bei Twitter legt einen solchen schrecklichen Verdacht nahe. Was gab es zu sehen?

von Max Erdinger

 

Anna Schneider Tweet
Schneider-Tweet – Screenshot Twitter

Anna Schneider stellt sich bei Twitter vor wie folgt: Chefreporterin Freiheit bei @welt, Autorin bei @dtv_verlag (“Freiheit beginnt beim Ich”); davor @NZZde und @daswasfehlt. Bei Sebastian Striegel sieht das so aus: Parlamentarischer Geschäftsführer, Sprecher für Innen-/Rechtspolitik sowie Digitalisierung von @gruenefraklsa. Katholischer Christ. Politik mit Haltung. he/his.

Es ging offensichtlich um den schrecklichen Unfall auf einer Bundesstraße in Thüringen. In der Nähe von Bad Langensalza war ein Autofahrer in den Gegenverkehr geraten. Das Resultat war furchtbar: 7 Tote. Der Unfallfahrer überlebte schwerverletzt. Er hatte seit Jahren keinen Führerschein mehr. Alkoholisiert soll er obendrein gewesen sein. Was macht der Grüne Striegel daraus? – Eine “Begleiterscheinung von  Automobilität”. Obwohl es tatsächlich eine Begleiterscheinung von Fahrlässigkeit und Verantwortungslosigkeit gewesen ist.

Das Pikante: Ausgerechnet Striegel selbst hat es nicht so mit der Gewissenhaftigkeit und der Verantwortungsübernahme. Er ist als Verkehrsteilnehmer selbst an einem Unfall schuld gewesen, in dessen Folge ein 28-Jähriger schwer verletzt wurde. Beim Auffahren auf die A 14 hatte Striegel dem Bedauernswerten die Vorfahrt genommen und beging dann zu allem Überfluß auch noch Fahrerflucht. Dafür ist der Grüne Striegel auch verurteilt worden. 6 Monate Führerscheinentzug und 3.600 Euro Geldstrafe. Medienberichten zufolge soll Striegel zwar später an den Unfallort zurückgekehrt sein, aber seine Erklärung dafür, warum er sich zunächst entfernt hatte, war von seltener Dämlichkeit. Er will nicht bemerkt haben, daß er einen Unfall verursacht hatte. Warum ist er dann an den Unfallort zurückgekehrt? Und ist es nicht eine “Begleiterscheinung von hanebüchener Dämlichkeit”, wenn einer nicht auf die Autobahn auffahren kann, ohne dabei einen Verkehrsunfall zu verursachen? – Doch, das ist es. Und was ist eine “Begleiterscheinung von Unverfrorenheit”? – Daß sich ausgerechnet der Grüne Striegel dazu berufen fühlte, bei Twitter einen Kommentar zu dem furchtbaren Unfall in Thüringen abzugeben. Er hätte ja auch einfach einmal seinen Mund halten können. Daß er es nicht getan hat, und daß er offenbar glaubte, es nicht tun zu sollen, ließe sich in Abwandlung seiner eigenen Worte wohl beklagen wie folgt: “Wir nehmen das als Begleiterscheinung der grünen Unfähigkeit zur kritischen Selbstreflexion einfach so hin.”

Es gibt einen Grund dafür, daß ich Twitter kaum nutze. Angesichts der Kommentare unter Anna Schneiders Tweet hat sich das wieder als goldrichtige Entscheidung herausgestellt. Die grüne Fanblase “arbeitete” sich nämlich nicht etwa am grünen Selbstreflexions-Behinderten Striegel ab, sondern an Anna Schneider. Und das ist ganz schlecht für die Beibehaltung meines Seelenfriedens, weil ich nicht verhindern kann, mir zu überlegen, was ich mit diesem verzogenen Gesindel am liebsten anstellen würde. Da geht einfach meine grausame Phantasie mit mir durch. Weil ich ein phantasievoller Mensch bin. Was für ein degenerierter Haufen!

Die Kommentare

Der hier z.B.: “Und wie würden Sie es beschreiben, wenn eine maximal kompetente „Chefreporter*in“ einer Tageszeitung eines großen Medienunternehmen 7 Verkehrsopfer instrumentalisiert, um mal wieder einen Grünen zu diffamieren? Was macht das mit Ihnen? Frage für einen Freund…” – warum trifft so einen direkt nach dem Absenden seiner grundverlogenen und selten dämlich-überheblichen Antwort nicht ein Blitzschlag aus heiterem Himmel?

Oder der hier: “Genau. Sichere Straßen fordern ist voll ideologisch. Du klingst wie die irren kultistisch-schwurbelreligösen US-Republikaner, wenn mal wieder ein paar Hundert Schulkinder über den Haufen geschossen wurden ‘Das ist jetzt nicht die richtige Zeit für Dikussionen!! betet stärker!’ ” – Gemessen an den Verkehrstoten pro 100.000 gefahrener Kilometer zählen die deutschen Straßen mit zu den sichersten der Welt. Und dieser Kasper insinuiert, eine Forderung nach sicheren Straßen sei nicht ideologisch? – Völlig verpeilt ist die. Sichere Fahrer könnte man fordern. Der Grüne Striegel scheint keiner zu sein. Und dann reichen ihm auch nicht ein paar erschossene Kinder in den USA, sondern es müssen gleich “wieder ein paar Hundert” sein. Und ausgerechnet dieses, zur kritischen Selbstreflexion unfähige Individuum kommt dann auch noch mit “irren kultistisch-schwurbelreligösen US-Republikanern” daher?

Der hier noch: “Was ist daran ideologisch? Nehmen Sie Autounfälle achselzuckend hin? Ihr Hass gegenüber den Grünen ist verstörend.” – Armes Hascherl. So verstört. Anna Schneider hatte mitnichten Autounfälle achselzuckend hingenommen, sondern sie hatte zutreffend als “ideologisch komplett verstrahlt” bezeichnet, daß der grüne Unfallflüchter Striegel anstatt “Begleiterscheinung von zunehmender Verantwortungslosigkeit und gewissenloser Fahrlässigkeit” eine “Begleiterscheinung von Automobilität” als eigentliches Problem bezeichnet hatte. Selbstverständlich hat er sich dadurch als “ideologisch komplett verstrahlt” geoutet. Als der suizidale Pilot die Eurowings-Maschine mutwillig an einem Berg in den französischen Alpen zerschellen ließ – war das eine “Begleiterscheinung der Flugmobilität”, oder was? Als der Lokführer das Haltesignal überfuhr und in einen entgegenkommenden Zug krachte, war das dann eine “Begleiterscheinung der Schienenmobilität”? Als die Titanic den Eisberg rammte, war das dann eine “Begleiterscheinung des Klimawandels”?

Grandiose Selbstüberschätzung

Es ist gerade bei Grünen und ihren Anhängern immer wieder zu beobachten: Die halten sich für derartig pimperlgescheit, daß sie davon auszugehen scheinen, niemand könne sie übertreffen und deshalb auch auf der Stelle durchschauen, weshalb sie wieder einmal mit Hühnergegacker vorgeprescht sind, welches sie einem ernsthaft als Argument andrehen wollten. Der Grüne Striegel steht ja seiner Selbstauskunft nach für eine “Politik mit Haltung”. Eine Haltung hatten die Nazis auch. “Haltung”, “sichere Straßen”, “Begleiterscheinung der Automobilität” – was für ein bodenloser Schwachsinn! Es hat aber keinen Sinn, einem Grünen oder seinen Fanboys ‘n Girls  unwiderlegbar nachzuweisen, daß sie verantwortungslosen, unhaltbaren Schwachsinn daherlabern, weil sie selbst für völlig ausgeschlossen halten, daß ihnen, den Haltungsauserwählten an der Delikatessentafel der Selbstgerechten, ein solches Malheur überhaupt passieren könnte. Das ist schlicht nicht denkbar für diese kulturell degenerierten Kreaturen. Die Unfähigkeit zur kritischen Selbstreflexion ist nun einmal ein Merkmal kultureller Degeneration. Man wird lernen müssen, sich gegen die folgenschweren Impertinenzen dieses infantilen Gesindels zur Wehr zu setzen. Dazu wird man eine Hilflosigkeit überwinden müssen, die Jordan B. Peterson nicht nur konstatierte, sondern auch ausgezeichnet analysierte. Der Kanadier Peterson ist klinischer Psychologe, Sachbuchautor und emeritierter Professor.

Peterson Frosch
Prof. Jordan B. Peterson – Screenshot “Quilette.com”

Die Hiflosigkeit

Die Grünen sind bekanntlich Leute, die am liebsten sämtliche Unterschiede aus der Welt schaffen würden, vornehmlich Rassenunterschiede und Geschlechtsunterschiede. Sie selbst würden dabei natürlich gern die “intellektuellen Überflieger” bleiben, ihre völlig abstruse Eigenwahrnehmung gern auch materialisiert sehen.  Die absolute Gleichheit, “dem deutschen Volke” gegeben von den mordsgescheiten Grünen, sozusagen. Der ewige Dank der Unterbelichteten schleiche ihnen nach bis ans Ende der Welt. So ungefähr stellen sie sich das vor. Denkmäler für die prominentesten Grünen allerorten. Das geht so weit, daß der Grüne Hofreiter einst eine Grundgesetzänderung forderte, um die deutschen Parlamente in eine Art Geschlechts-Ständeversammlung zu verwandeln. Und zwar per Frauenquote. Nicht er wollte sich dem Grundgesetz anpassen, sondern das Grundgesetz hätte an ihn selbst angepasst werden sollen. Das hielt Hofreiter tatsächlich für eine gute Idee.

Dabei negiert diese Quotenforderung einen fundamentalen Unterschied zwischen Männern und Frauen, dessen Einfluß auf die gesamte Kultur enorm ist. Jordan B. Peterson hat ihn beschrieben. Verkürzt ausgedrückt ist es laut Peterson so: Die Schlägerei und auch der Krieg, überhaupt die Anwendung physischer Gewalt, ist die logische Fortsetzung von gescheiterten Gesprächen. Männern  ist immer bewußt, daß sie sich argumentativ und nach den Gesetzen der Logik miteinander auseinandersetzen müssen, auch zurückstecken müssen sowie andere Ansichten nachzuvollziehen wenigstens versuchen müssen, um den Gewaltausbruch zu vermeiden. Kein Mann zieht gern in den Krieg. Aber er zieht, wenn er muß. Und nur dann. Priorität hat in der männlichen Kommunikation deshalb das Bestreben, einen destruktiven Gewaltausbruch zu vermeiden, bei dem jeder seine Schäden davontragen müsste. Da ist die Rede von roten Linien und Grenzen, die es zu beachten gilt. An einem Pyrrhussieg, einem zu teuer erkauften Erfolg,  ist auch niemand interessiert. Das Stichwort für die Deeskalation ist Fairness.

In der Auseinandersetzung zwischen Männern und Frauen fehlt der einen Seite aber die Furcht vor dem Gewaltausbruch. Deshalb fehlt dieser Seite auch ein Gespür für Fairness. In der westlichen Welt ist es schier unvorstellbar, daß eine Gruppe von Männern eine Gruppe von Frauen in Grund & Boden prügeln würde.  Vielmehr gilt, daß Männer auf Frauen Rücksicht zu nehmen und sie auch zu beschützen haben vor Gewalt. Das sitzt kulturell tief. Feigheit & Schwäche durch feministische Zerebralentklötung sind ein anderes Thema (Kölner Domplatte Silvester 2015/16). Das heißt, daß sich Frauen in der Kommunikation eher nicht zurücknehmen, sondern sich jede Unverschämtheit erlauben, weil ihnen die kulturelle Erfahrung fehlt, daß sie schmerzhafte Konsequenzen zu fürchten hätten. Die Grünen sind eine extrem durchfeminisierte Partei. Das erklärt wahrscheinlich ganz gut den Tonfall, den man von Grünen inzwischen gewöhnt ist. Eine Gewöhnung, die man am besten schnell wieder verlieren sollte, um zu einvernehmlichen Ergebnissen zu kommen, ohne daß sich auf Seiten derjenigen, die ihres Gegenübers wegen der Gewaltoption “beraubt” sind, ein hilfloser Hass aufbaut, was wiederum mit der Gefahr verbunden ist, daß er sich eines Tages doch Bahn bricht. Das folgende Gemetzel wäre von beispielloser Brutalität und Rachsucht geprägt – und die meisten Opfer wären auf Seiten derjenigen zu prognostizieren, die Gewalt vorher nicht zu fürchten brauchten.

Friedfertigkeit?

Es ist doch geradezu bezeichnend, daß es ausgerechnet eine solcherart durchfeminisierte Partei wie die Grünen ist, eine Partei, in der die wenigstens jemals eine militärische Ausbildung durchlaufen haben dürften, aus der das hysterischste Geschrei nach Waffenlieferungen und einem Sieg für das ukrainische Despotenregime kommt. Und für die grassierende Unverschämtheit in einer durchfeminisierten Gesellschaft insgesamt ist ein sicheres Indiz, daß es oft genug Weibspersonen sind, die selbst von Männern vor Gewalt geschützt werden, welche am impertinentesten fordern, Männer hätten gefälligst andere Männer umzubringen, um ihrer weiblichen “Haltung” (Striegel) zum Sieg zu verhelfen. Daß solche Frauen wie die ehemalige “Verteidigungs” – Ministerin Lambrecht, die gelbe “Verteidigungs”-Politikerin Strack-Zimmermann oder die außenministernde Annalena Baerbock heutzutage nicht mehr auf die ihnen gebührenden Plätze verwiesen werden, wenn es um Gewalt geht, sondern daß sie folgenlos Kriegshetze betreiben dürfen, ist ein sicheres Zeichen für kulturelle Degeneration. Hätten sie auch nur einen Funken Verständnis für die Fairness, die sie selbst gern als existent hinter ihrer Phrase von der “Geschlechtergerechtigkeit” behaupten, dann würden sie fordern, daß die Leben von Männern mit derselben Selbstverständlichkeit zu schützen seien wie ihre eigenen. Stattdessen sitzen solche Matronen wie z.B. Frau Victoria Nuland selbstgefällig in politischen Gremien und wollen Krieg führen lassen. Das geht nicht. Das widerspricht jedem kulturell überlieferten Gespür für Anstand und Redlichkeit. Da fehlt die Fairness – und diesem Fehlen steht eine Hilflosigkeit gegenüber, die dem kulturell ansich sehr wertvollen Schutz des Schwächeren geschuldet ist. Männern fällt es leicht, zuzugeben, daß sie einem anderen Mann am liebsten eine reinhauen würden. Jede Wette, daß manche US-Politiker Donald Trump am liebsten eine reinhauen würden, damit endlich klar ist, daß er das Maul zu halten hat. In Grund und Boden schämen würden sie sich aber, wenn sie zugeben müssten, daß sie Victoria Nuland am liebsten links und rechts ein paar in die intrigante Visage verpassen würden. Es geht nicht. Es geht kulturell nicht. Und das Resultat ist ein Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit. Man kann es drehen und wenden wie man will: Für “gleichgestellte” Frauen gelten nicht dieselben Kommunikationsregeln wie für Männer. Und die Gewißheit, daß Gewaltfreiheit in einer durchfeminisierten Gesellschaft besser überall absolut zu herrschen hat, verstellte im Lauf der Zeit die Einsicht darein, daß die Welt eben nicht eine gewaltlose ist.

Wenn Grüne und Grünenanhänger männlichen Tugenden den Krieg erklären wollen, dann sollen sie das tun. Eine Kriegserklärung ist eine ehrliche Sache. Nach einer solchen Erklärung weiß jeder, was als nächstes kommt: Der Krieg. Sie machen die Erklärung aber nicht, weil sie wissen, wer den Kürzeren ziehen würde. Das hinterfotzige Herumgedruckse, diese pseudoschlauen Belehrungen der Anderen, diese permanenten Anschläge auf Wahrheit und logische Folgerichtigkeit, diese pseudoargumentativen Tricksereien, wie sie sich in den Kommentaren zum  eingangs erwähnten Tweet von Anna Schneider einmal mehr offenbaren, sind bildlich gesprochen nichts anderes als ein hinterhältiger Giftgasangriff ohne jede Kriegserklärung.  Das ist nicht geeignet, irgendwelche Wellen zu glätten. Die Zumutung, daß eine ganze Gesellschaft ihr kulturelles Verständnis vom Wert des Arguments als einer von der Person losgelösten Entität verliert -, daß sie ihre Fähigkeit zur feinsten Differenzierung opfern soll und das, was man allgemein mit “gesunder Menschenverstand” bezeichnet – und nur, damit durchfeminisierte Gesellschaftsdesigner ihr Wille-Wolle-Walle-Wolkenkuckucksheim, das sie schemenhaft in der Zukunft – der Gegenwart ihrer dauernd beschworenen “zukünftigen Generationen” also –  zu erkennen glauben, nicht als gefährdet begreifen müssen, kann nicht länger mehr hingenommen werden.  Dieses subjektivistische “Gefällt mir”- Gesindel ist eine Gefahr für den Frieden generell. Deswegen muß ihm der Stecker gezogen werden. Und zwar dringend. Es muß eine Zeitenwende geben.

Das internationale Image der Deutschen

Es kann auch niemand behaupten, daß das nur eine Spinnerei von mir sei. Ich beobachte sehr genau, wie wir Deutschen international wahrgenommen werden. Daß wir Deutschen in großen Teilen der Welt inzwischen als “durchgeknallt” wahrgenommen werden, kann nicht einmal ein Grüner bestreiten. Hochkulturen gelten aber nie als “durchgeknallt”. Die wären auch in der Lage gewesen, sich durchzusetzen. Deswegen gibt es als Antwort auf die eingangs gestellte Frage, ob Grüne eine kulturelle Degenerationserscheinung sind, ein eindeutiges “Ja”. Braucht das irgendjemand hierzulande? – Nein.

Das beschränkt sich aber auch gar nicht mal nur auf die Grünen in Parteiform. Der ganze Rattenschwanz von Heinrich-Böll-Stiftung über Agora-Energiewende bis Deutsche Umwelthilfe und die grünaffinen Medien hängt mit dran. Diese Figuren denken gar nicht mehr daran, damit aufzuhören, ihre Gesellschaftstransformation vermittels des unhaltbaren Narrativs vom “menschengemachten Klimawandel” durchzuziehen. Dieses Narrativ dient ihnen als Pseudorechtfertigung für alles. Und gefressen wird dieses Narrativ auch quer durch bald alle Parteien. Die “Global Leaders” des Herrn Soros und die “Geschulten” des Herrn Schwab vom WEF gibt es ja auch nicht nur bei den Grünen.

Da es aber außerhalb der Realität keine Demokratie geben kann, die etwas anderes wäre als ein Deckmäntelchen für die stocktotalitäre Diktatur von ideologischen Phantasten, sind nicht nur die Grünen, sondern dieses ganze Netz feministisch-genderistischer-ökofaschistischer Einzelnarrative ein Anschlag auf die Demokratie, die selbst wiederum gar nicht zwingend als Medien- & Massendemokratie begriffen werden müsste. Demokratie gibt es auch in anderen Erscheinungsformen. Die Medien- & Massendemokratie ist im Grunde das Einfallstor für jeden stocktotalitären Despoten, wenn er es nur schafft, die Meinungshoheit zu erringen. Etwa dadurch, daß er sich die Journalisten kauft. Der “SPIEGEL” z.B. hat sich von der Bill- und Melinda Gates-Stiftung mit über 5 Mio. Dollar sponsern lassen. Der mediale Impfstoff-Hype war dementsprechend. Journalisten der Öffentlich-Rechtlichen lassen sich mit gut dotierten Moderationsaufträgen von der Bundesregierung einlullen. Und alle sind sie jederzeit der Überzeugung, völlig zu Recht an der Tafel der tausend Gerechten zu speisen.

Wie totalitär die weibische Hypermoralistendiktatur inzwischen geworden ist, konnte man zuletzt während der “Corona-Pandemie” mit Abscheu bestaunen. Von der Kennzeichnungspflicht für Ungeimpfte bis zum Entzug fundamentaler Bürgerrechte war alles im Topf. Warum? – Weil sich niemand mehr um Frieden bemühen zu müssen glaubt. Daher auch diese bodenlos faktenbefreite Rechthaberei hinsichtlich Schuld und Unschuld am Ukrainekrieg, gepaart mit der unglaublichen Anmaßung, sich dort überhaupt einmischen zu sollen.

Gruene Wahl
Grüne Wahlplakate 2021 – Screenshot Facebook

Man führe sich nur noch einmal die grünen Wahlplakate aus dem Wahlkampf 2021 zu Gemüte und vergleiche sie mit den realen Zuständen im April 2023. Da wurde doch jede demokratische Wahl ganz offensichtlich ad absurdum geführt. Das ist doch nichts anderes als Wahlbetrug!? Wie müsste man denn reagieren, wenn man betrogen worden ist? Was wäre denn eine natürliche Reaktion auf einen solchen Verrat an der Fairness? Wie kann man da noch behaupten, die Grünen müsse man eben aushalten, weil sie demokratische Rechte hätten? Die haben ihre demokratische Berechtigung ganz allein verspielt. Und allerweil tourt der grüne Kinderbuchautor durch die Ukraine und verspricht eine deutsche Staatshaftung – also Ihr und mein Steuergeld – für den Fall, daß eine wiederaufgebaute oder neu errichtete Produktionsstätte durch Kriegshandlungen sofort wieder zerstört werden sollte. Was bildet sich der grüne Märchenonkel eigentlich ein? Daß er den deutschen Steuerzahler in der Ukraine bluten lassen darf, wenn es ihm zuhause wegen seinem Heizungsgeplempel gerade zu unangenehm geworden ist?

Der Verlust der Fairness ist katastrophal

Das alles ist eine Folge davon, daß Fairness für “überflüssig” gehalten wird, weil niemand mehr jenen zivilisierenden Effekt zu beachten müssen glaubt, welcher der Möglichkeit einer gewalttätigen Eskalation innewohnt. Das ist Chaos durch Hilflosigkeit. Wahrscheinlich ist sogar der ganze Ukrainekrieg ein Resultat der Überzeugung, daß die Welt von durchfeminisierten Zerebralentklöteten bewohnt sein muß, wenn sie von den zweifelsfrei durchfeminisierten Zerebralentklöteten der westlichen Welt als “anständig” rezipiert werden will. Da sind die Kasper, die schon einen Putin mit nacktem Oberkörper, den Eishockeyspieler und den Präsidenten Judoka  nicht ertragen können, ohne sich spöttelnd über ihn zu äußern, an den ganz Verkehrten gekommen. Die Russen sind eben noch nicht “wertewestlich” pussifizierte Kulturdegenerierte. Die schlagen zurück, wenn es ihnen mit den Unverschämtheiten der Pussifizierten zu viel wird.

Und jetzt stehen sie da, die “Wertewestler”, und wundern sich, daß ihr saudummes Kalkül nicht aufgegangen ist. Russland und China verbünden sich, um dem infantilen Gesinnungsterror der Pussifizierten zu trotzen. Die wiederum fuchteln wie die verzogenen Kleinkinder vor lauter Wut mit ihren spindeldürren Ärmchen durch die Gegend, schmeißen russische Dirigenten und Sängerinnen raus, benennen russischen Wodka um, schleifen russische Denkmäler usw.usf. – und suchen die Schuld überall, außer bei sich selber. Ich kann es nur wiederholen: Das geht nicht lange mehr gut. Dann wird die Realität erbarmungslos zuschlagen. Ein Idiot, wer glaubt, die USA würden Europa nicht über die Klinge springen lassen, wenn sie der Ansicht sind, daß sie das tun müssen, um sich selber an den Haaren aus dem von ihnen angelegten Sumpf der per Gleichheitsdogma geschaffenen, kollektiven Verantwortungsverweigerung herauszuziehen. Durchfeminisierte Verantwortungsverweigerer – und die Grünen sind welche par excellence – sind recht eigentlich lebensgefährlich. Wie lange sollen wir hier die Lebensgefahr noch pampern? Bis zum Doomsday? Wie blöde wird’s denn noch?

Wer setzt sich durch?

Ernsthaft: Wie derangiert muß man sein in der Birne, um “Hate-Speech” anzuprangern und zu verfolgen, anstatt diejenigen, die den Hass gesät haben? Wie kommt eine Sawsan Chebli, die noch nicht ein einziges Mal durch eine geistreiche Bemerkung aufgefallen wäre, auf die Idee, es müsse Interesse an einem Buch bestehen, das angeblich von ihr selbst verfasst worden sein soll, den Titel “Laut” trägt und sich mit dem Übel der “Hate-Speech” auseinandersetzt? Diese Frage läßt sich erweitern auf den Krieg. Wie derangiert muß man sein in der Birne, um von einem “russischen Angriffskrieg” zu reden in der offensichtlichen Gewißheit, daß Friedrich der Große, Machiavelli und Montesquieu Idioten gewesen sein müssen, als sie den Angreifer als denjenigen identifizierten, der seinen Gegner zwingt, zu den Waffen zu greifen? Das waren keine Idioten. Die waren lediglich noch nicht vom Gleichheitsdogma pussifiziert und feministisch zerebralentklötet. Die wussten auch, daß sich nicht durchsetzt, wer rechthat, sondern daß sich durchsetzt, wer die Macht dazu hat.

Im Vergleich zu den USA, Russland und China, inzwischen auch schon im Vergleich zu Indien oder Israel, ist die Bundesrepublik militärisch völlig machtlos. Weil das so ist, wird die deutsche Rechthaberei international auch nur noch als lächerlich rezipiert, die Deutschen nur noch als schräge, suizidale Vögel. Sie können sich nicht durchsetzen und glauben offenbar, das allein sei schon Ausweis einer moralischen Höherwertigkeit – und daß die wiederum schon ausreicht, um sich als Sieger begreifen zu dürfen. Das ist die Selbstadelung des Schwächlings und des Feiglings. Mit der Realität hat das alles überhaupt nichts mehr zu tun. Dieses Land ist einfach komplett gaga geworden – und die Grünen haben daran einen maßgeblichen Anteil. Deshalb : Ja, die Grünen sind eine kulturelle Degenerationserscheinung.

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