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Globale Erwärmung: Konfrontation zwischen dem Westen und Russland

Die Theorie der anthropogenen Ursache der globalen Erwärmung wird bald im Zentrum der Konfrontation zwischen dem Westen und Russland stehen. Obwohl niemand bestreitet, dass sich einige Teile der Welt erwärmen, gibt es derzeit nur eine Erklärung für dieses Problem. Diese lautet, dass die globale Erwärmung auf der ganzen Welt beobachtbar sei und durch menschliche Aktivitäten verursacht werde. Diese Theorie wurde vom Weltklimarat (IPCC), eine Kommission der Vereinten Nationen, populär gemacht.

In der hiesigen Presse findet man folgende Erklärung: Der IPCC wurde 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) gegründet. Ziel war es der UN zufolge aufzuklären, welche Gefahren vom Klimawandel ausgehen und wie die Welt darauf reagieren könnte. Es bleibt an dieser Stelle festzuhalten, dass es wirklich dringend Umweltschutz bedarf. Ein Blick auf die Meere, die Zerstörung der Natur durch Krieg, Brände und Verschmutzung zeigt auf wie dringend gelebter Umweltschutz nötig wäre. Das soll aber nicht Thema dieses Artikels sein.

Was genau ist das IPCC und wie ist es entstanden?

Der IPCC wurde auf Initiative der britischen Premierministerin Margaret Thatcher gegründet, um ihren Kampf gegen die Bergarbeitergewerkschaften zu unterstützen. Ihr ursprünglicher Plan sah vor, die Verwendung von Kohle abzuschaffen und auf Kernenergie zu setzen. Das ist kein wissenschaftliches Thema, sondern eine politische Position. Thatcher glaubte nicht an den Weltuntergang durch CO₂, wusste aber, dass ökologisch Bewegte, es nicht in Zweifel ziehen würden.

»Unsere Enkel werden uns verfluchen«, so Thronfolger Prinz Charles

So versammelte sie 1989 Wissenschaftler von Weltrang um sich, deren Überlegungen in ihrem Weltbild kurz zuvor gar keinen Platz fanden. Äußerst konzentriert hörte sie den Biologen, Meteorologen und Physikern sechseinhalb Stunden lang zu, ehe sie sich eine wesentliche Erkenntnis der Experten zu eigen machte: »Die industriellen Abgase haben sich bereits auf das Weltklima ausgewirkt«, erklärte die studierte Chemikerin plötzlich zur Verblüffung der anwesenden Mitglieder ihres Kabinetts, »wir müssen dringend etwas dagegen unternehmen.« »Unsere Enkel werden uns verfluchen«, fiel der britische Thronfolger Prinz Charles düster ein. Auch George Bush erkannte plötzlich und unerwartet, dass »die Erde auf die Belastung reagiert«. Er versprach damals im US-Wahlkampf: »Ich werde euer erster Umweltpräsident sein«.

Der kanadischen Premierminister Brian Mulroney und Margaret Thatcher überzeugten ihre G7-Partner (USA, Frankreich, Deutschland und Italien), einen zwischenstaatlichen Ausschuss zum Klimawandel (IPCC) unter der Schirmherrschaft der UNEP und der meteorologischen Welt-Organisation zu finanzieren. Thatchers Rede von 1990 ging um die Welt.

In seinem ersten Bericht 1990 betrachtete das IPCC eine eindeutige Erhöhung des Treibhauseffekts „in den nächsten Jahrzehnten als unwahrscheinlich”. 1995 billigt ein zweiter Bericht dieses politische Gremium des Gipfels von Rio und “schlägt einen nachweisbaren Einfluss menschlicher Aktivitäten auf das globale Klima vor“.

Treibhausgasemissionszertifikate werden entwickelt

Es folgen in einem jährlichen Rhythmus UN-Konferenzen zum Klimawandel. Jene von Kyoto (Japan) im Dezember 1997 entwickelt ein Protokoll, mit dem sich die Unterzeichnerstaaten freiwillig verpflichten, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren; vor allem das Kohlendioxid. Darüber hinaus ist die Schaffung von Treibhausgasemissionszertifikaten keine staatliche Initiative, sondern eine Idee der Joyce-Stiftung, die von Climate Exchange Ltd. umgesetzt wurde und bedeutet: Jeder Staat entwirft seine eigenen Rechtsvorschriften in diesem Bereich. Er erhält eine bestimmte Menge an Emissionszertifikaten, die er dann nach eigenem Ermessen an Unternehmen verteilt. CO₂-Zertifikate sind kostenpflichtige staatliche Genehmigungen, CO₂ aus der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas in die Atmosphäre auszustoßen. Durch Begrenzung und jährliche Reduktion der Zertifikatsmenge soll der CO₂-Ausstoß verringert werden, um eine behauptete Klimakatastrophe zu verhindern. Ein Zertifikat gilt für eine Tonne CO₂, das aus der Verbrennung von 0,27 Tonnen Kohlenstoff entsteht. Zertifikate werden gehandelt. Der Preis ist in den letzten Jahren von 5 bis 10 auf 80 bis 100 Euro pro Tonne gestiegen. Eingeführt wurde diese „CO₂-Steuer“, letztlich mit weltweiter Handelbarkeit an sogenannten CO₂-Zertifikate-Börsen.

Die Statuten dieser Börse

Die Statuten dieser Börse wurden von einem damals noch unbekannten Anwalt der Joyce Foundation, einem gewissen Barack Obama, zukünftiger Präsident der Vereinigten Staaten verfasst. Weiterhin gehörte er von 2004 auch dem Vorstand an. Der Aufruf an Investoren für den Start dieser Börse wurde von Al Gore (Vizepräsident der Vereinigten Staaten unter Bill Clinton) und David Blood (ehemaliger Direktor von Goldman Sachs) organisiert. So ist es nicht verwunderlich, dass Obama selbst sich später für die Klimarettung einsetzte.

Die Mitglieder der Europäischen Union waren die Ersten, die an die vom Menschen verursachte globale Erwärmung-Theorie glaubten und die das Protokoll ratifizieren. Aber für sein Inkrafttreten brauchten sie die Russische Föderation. Diese hat nichts dabei zu befürchten, da durch den industriellen Niedergang nach der Auflösung der UdSSR, kaum noch Industrie vorhanden war.

Große Propagandakampagne

Eine lange Propagandakampagne war der Konferenz in Kopenhagen vorausgegangen. Beginnend mit Al Gores Film „An Inconvenient Truth“, [eine unbequeme Wahrheit], der auf dem Festival von Cannes 2006 vorgestellt wurde, brachte ihm den Friedensnobelpreis 2007 ein. Der ehemalige Vizepräsident der Vereinigten Staaten präsentiert sich als überzeugter Aktivist, auch wenn er es mit den Fakten nicht so genau nahm.

Eine Überarbeitung des Kyoto-Protokolls und der fünfte Gipfel waren für 2012 geplant. Die 15. Klimakonferenz sollte jedoch auf Wunsch Washingtons und Londons als bedeutendes Zwischentreffen dienen. Denn die neue angelsächsische Politik wollte die globale Erwärmung nutzen, um ihre beiden Hauptziele voranzutreiben: den Erhalt des Kapitalismus und die Kontrolle über die Schaffung des Völkerrechts durch die Vereinten Nationen, so

Es war bereits damals offensichtlich, dass die US-Wirtschaft nicht funktioniert und nicht in der Lage ist, ihre interne Krise zu kontrollieren. Die Amerikaner produzieren in erster Linie Waffen, während das immer wohlhabende China, die Güter produziert, die die Amerikaner konsumieren. Eine Überarbeitung des Kapitalismus ist der Schlüssel zum Problem.

So wurden Investitionen in handelbare Zertifikate umgesetzt, die Verbrauchernachfrage nach grünen Produkten gesteigert und Arbeitsplätze geschaffen, was aus Sicht der USA mehr als verständlich ist. Im Laufe der Zeit nahm das IPCC den Glanz der Wissenschaft und der guten Absichten an, was es schwierig machte, sie infrage zu stellen.

Russland nimmt den Klimakampf auf

Russland scheint sich nicht nur geopolitisch im Kampf gegen den Westen zu befinden, sondern beginnt jetzt auch den Klimakampf. „Die Rolle des Menschen ist bei der globalen Klimaerwärmung nicht so bedeutend, wie es bisher angenommen wurde“, zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer des wissenschaftlichen Rates der Russischen Akademie der Wissenschaften. Die Schlagzeile schlug in Fachkreisen wie eine Bombe ein.

Die Wissenschaftler haben die neuesten Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen der natürlichen Wasserstoffentgasung und des Kaliumisotopenzerfalls auf globale und lokale Klimaprozesse besprochen. Dabei sind sie zu dem Ergebnis gekommen, dass diese dem weltweiten Trend, den Menschen für den Klimawandel verantwortlich zu machen, völlig widersprechen. Die Akademie der Wissenschaften der UdSSR war das größte wissenschaftliche Zentrum für Grundlagenforschung des Landes. Die Akademie der Wissenschaften stellt nicht nur das Dogma des IPCC infrage, sondern auch das Instrumentarium zur Verringerung der Ozonlöcher, nämlich die Wiener Konvention und das Montrealer Protokoll, „deren Umsetzung ganze Teilindustrien der chemischen Industrie vernichtet hat, ohne die Größe der Ozonlöcher zu verändern, die nur zugenommen haben”.

Theorie der Russischen Akademie

Die Theorie der Russischen Akademie der Wissenschaften basiert darauf, dass die globale Erwärmung in verschiedenen Regionen der Welt kein vergleichbares Phänomen ist. Man hat jedoch gerade gemessen, dass sich die Temperatur des Pazifischen Ozeans entgegen einem weit verbreiteten Klischee abkühlen.

Arbeiten werden im Herbst in Dubai vorgestellt

Die Arbeiten der Russischen Akademie der Wissenschaften werden Ende November/Anfang Dezember auf der COP-28 in Dubai vorgestellt. Der politische Kampf, Wissenschaftler zum Schweigen zu bringen, hat scheinbar bereits begonnen. Das Problem beginnt damit, einen Versammlungsleiter zu ernennen, der den Problemen eine Stimme geben oder sie im Gegenteil dazu verstummen lassen kann. Für seine Ernennung ist Mohammed bin Zayed, Vereinigten Arabischen Emirate, verantwortlich. Er ernannte Sultan al-Jaber.

Abgeordnete aus den USA und der Europäischen Union schrieben umgehend an UN-Generalsekretär António Guterres und forderten ihn auf, Stellung zu beziehen. Sie erklärten, Sultan al-Jaber sei auch Präsident der National Oil Company (Adnoc). Er wäre also der Richter und parteiisch. Andererseits unterstützen sie die Ernennung eines Lobbyisten für nicht fossile Brennstoffe. Er würde auch als Richter und parteiisch fungieren, nur auf der anderen Seite. Da nun russische Wissenschaftler auf der COP-28 sprechen werden und ihre Theorien belegen werden, könnte das IPCC die weltweite Unterstützung und Dominanz verlieren.

 

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