Foto: Anton Hofreiter (über dts Nachrichtenagentur)

Von hinten in den Rücken: Hofreiter geht auf Scholz los

Böses Blut strömt durch die Ampel:

Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), hat die Bundesregierung und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erneut scharf kritisiert. “Es gibt eine ganze Reihe von Aspekten, wo man nicht zufrieden sein kann mit der Bundesregierung”, sagte er am Montag den Sendern RTL und ntv. Es werde zu viel gestritten und man merke bei verschiedenen Themen, dass es der Kanzler einfach an “Führungsstärke” missen lasse.

“Ich meine, wir hatten es ja schon mal vor einem Jahr bei der Unterstützung der Ukraine.” Auch bei der Debatte über das Thema Klimaschutz “sitzt das Hauptproblem im Kanzleramt”. Die Konstellation mit drei unterschiedlichen Parteien in der Bundesregierung sei schwierig, “und deshalb ist entscheidend, dass das Kanzleramt sich sozusagen zum Verteidiger der beschlossenen Ergebnisse macht”, so Hofreiter.

Der Mann ist von den eigenen Parteigenossen in die hinterste Reihe, sozusagen aufs Abstellgleis geschickt worden und muss natürlich immer mal wieder auf sich aufmerksam machen, damit man überhaupt noch mitkriegt, dass hier ein Politiker Geld verdient und da sollte er auch bleiben. Diese Aussage ist sowieso unverständlich. Scholz ist zwar der Abtaucher der Nation, aber es sind die Grünen, die davon profitieren, weil der Kanzler sie gewähren lässt und die FDP immer wieder einknickt. Also Hofreiter, bleib bei Deinen Leisten. (Mit Material von dts)

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