Foto: Lars Klingbeil und Robert Habeck (über dts Nachrichtenagentur)

Klingbeil und die “rechtexteme Fratze” der AfD

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Oh, da ist aber einer stinkig, dass die AfD als neue Volkspartei die vor sich hin modernde SPD abgelöst hat:

Als zentrale Lehre aus dem Heizungsstreit der Ampelkoalition fordert der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil, dass bei allen künftigen Klimaschutzvorhaben von Anfang an auch die finanzielle Förderung für die Bürger klar sein soll. “Bei allen künftigen Gesetzen, die mit Transformation und Umbrüchen zu tun haben, müssen wir immer mitdenken, wie wir das sozial und finanziell abfedern, wie wir die Menschen unterstützen”, sagte Klingbeil der “Süddeutschen Zeitung” (Dienstagsausgabe). Für ihn folge aus der Debatte, “dass wir das Soziale nicht mehr hinterher schieben dürfen, sondern dass das von Anfang an mitgedacht werden muss”.

Er habe selten ein Thema erlebt, in seinem Wahlkreis, wenn er im Land unterwegs war, das wirklich an jedem Küchentisch der Republik diskutiert worden sei. “In der aktuellen Heizungsdebatte fühlten sich viele Menschen im Stich gelassen.” Um den Höhenflug der AfD zu bremsen, müsse die Ampelkoalition weniger öffentlich streiten, sagte er an die Adresse von FDP und Grünen gerichtet.

“Wir müssen besser werden und dann werden die rechten Kräfte wieder schlechter”, zeigte sich Klingbeil überzeugt. “Die AfD versteckt gerade ihre rechtsextreme Fratze und inszeniert sich als Partei, die die Gasheizung verteidigt oder das Auto”, sagte Klingbeil. “Sie tut so, als brauche es keine Klimapolitik, als ob sich nichts verändern müsste. Die Verunsicherung durch den öffentlichen Streit hat dazu beigetragen, dass Menschen sagen: Jetzt wähle ich AfD, weil ich nicht mehr verstehe, was Ihr da in Berlin macht.”

Mit Geld und schönen Worten, sowie ohne jegliche Diskussion will man also den Bürger “überzeugen” von einer bürgerfeindlichen Politik. Leider aber durchschauen eben immer mehr Bürger dieses miese Spielchen von den Arbeiterverrätern in der SPD.

Von daher: Immer schön die nächsten Wahlumfragen beobachten, irgendwann sind dann auch solche Typen wie Klingbeil von der politischen Bühne verschwunden. (Mit Material von dts)

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