Seevogel (Bild: shutterstock.com/Maren Winter)

Seevögel: 4G- und 5G-Strahlenkrankheit durch Mobilfunktürme

Im Frühjahr 2022 übersäten Vogelkadaver den Boden der Insel Texel in den Niederlanden. Ornithologen behaupteten, die Vogelgrippe sei schuld. Doch wenige Tage zuvor hatte man achtzehn neue 4G-Antennen in den Brutgebieten installiert. Wie ist die Lage heute?

Ein Beitrag von Transitions-news.org

Überall auf der Erde verschwinden Vögel – Symbole der Freiheit und Freude. Im vergangenen Frühjahr gingen schockierende Geschichten und herzzerreissende Fotos von toten Seevögeln um die Welt. Vor allem das Naturreservat De Petten auf der Insel Texel in den Niederlanden stand im Fokus des Geschehens, dort übersäten Kadaver von Brandseeschwalben den Boden, als wären sie mitten im Flug tot vom Himmel gefallen.

Ornithologen und Vogelschutzorganisationen behaupteten, die Vogelgrippe müsse schuld sein. Doch starben die Vögel wirklich an der Vogelgrippe?

Das Portal Global Research bezweifelt dasDenn nur wenige Tage vor dem Vogelsterben hatte man achtzehn neue 4G-Antennen an drei Mobilfunkmasten in De Petten angebracht. Diese stehen im gleichen Gebiet, in dem die Vögel brüteten. Zahlreiche weitere Antennen und Masten waren auf das Reservat ausgerichtet, und zwar von einer stark befahrenen Schifffahrtsstrasse aus, die von diesen Antennen regen Gebrauch machte.

Auch in der Schweiz, Nordwales sowie an anderen Plätzen in den Niederlanden und der Welt wurden 4G und 5G in den letzten Jahren mit dem Phänomen des Vogelsterbens in Verbindung gebracht (hierhier und hier).

Wer ein wenig im Internet nachforscht, muss feststellen, dass Mainstream und Faktenchecker diese angebliche «Verschwörungstheorie» vehement dementieren. Nach über drei Jahren verlogenster Medien-Vertuschungen ist allein das höchst verdächtig.

Fakt ist jedenfalls, dass die Risiken dieser Hochfrequenzstrahlung systematisch unter den Teppich gekehrt werden. Obwohl selbst das Europäische Parlament im Februar 2020 ein interessantes Briefing über die «Auswirkungen der drahtlosen 5G-Kommunikation auf die menschliche Gesundheit» veröffentlicht hat.

Darin wird erwähnt, dass die Sicherheitsbestimmungen der EU hinsichtlich «der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF)» über 20 Jahre alt sind. «Auf die spezifischen technischen Merkmale von 5G sind sie nicht anwendbar», steht in dem Dokument.

Die Europäische Umweltagentur (EUA) mahne deshalb «seit langem zur Vorsicht». Denn in der Vergangenheit habe es «Verstösse gegen das Vorsorgeprinzip gegeben, die oft zu irreversiblen Schäden für die menschliche Gesundheit und die Umwelt führten».

Dennoch hat die Europäische Kommission bisher keine Studien zu den potenziellen Gesundheitsrisiken dieser Technologie durchgeführt (hier und hier).

Global Research hat sich mit der aktuellen Lage – ein Jahr nach dem Vogelsterben durch die vermeintliche Seuche – im Naturreservat De Petten und auf der Insel Texel beschäftigt. Und offensichtlich gedeihen die Seevögel-Kolonien prächtig. Allerdings haben sie ihre Brutplätze, die sie seit Jahren oder Jahrzehnten frequentierten und an denen die Antennen installiert wurden, aufgegeben.

«Es ist auffallend: Die Gebiete mit Kolonien, die letztes Jahr stark von der Vogelgrippe betroffen waren, blieben dieses Jahr leer, darunter Waterdunen (ZL), Wagejot und De Petten auf Texel (NH), Griend und De Putten bei Camperduin (NH)», schrieb Ruud van Beusekom von «Vogelbescherming Nederland» (BirdLife Niederlande) am 5. Juni 2023.

b564e6e1964d4fa48b7aca03006a2789

Entdecke mehr von Journalistenwatch

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen