KEINE KRITIK AM ISLAM OHNE AUCH DIE MUSLIME ZU KRITISIEREN

Ich sehe den folgenden Satz, der von vielen Nicht-Muslimen, Islamversteher und Multikultiverteidiger in vielen Foren / in ihren Timelines häufig verwendet wird:
“Ich mag den Islam nicht, aber ich habe überhaupt nichts gegen Muslime.”
Lasst mich auf diese Fantasievorstellung als jemanden antworten, der sein Leben lang ein devotes islamisches Leben geführt hat.
Lasst uns die Wörter “Muslime” und “Islam” durch andere ersetzen und lasst uns sehen, wie sie klingen:
“Ich mag den Nationalsozialismus nicht, habe aber überhaupt nichts gegen Nazis….”
“Ich mag den Kommunismus nicht, habe aber überhaupt nichts gegen Kommunisten….”
Von Kian Kermanshahi
Die Anhänger einer Ideologie geben die Kraft. Keine Anhänger, keine Ideologie. Die nicht praktizierenden Anhänger sind immer irrelevant. Diejenigen, die die Ideologie praktizieren, geben die Schüsse ab und bringen die Nicht-Praktizierenden zum Schweigen, indem sie ihnen zeigen, wie aufrichtig sie ihrer Ideologie folgen.
In gewisser Weise bedeutet die Kritik an dem Islam auch, dass wir die Muslime kritisieren müssen. Den Islam zu kritisieren, ohne die Muslime zu kritisieren, ist wie den Nationalsozialismus  zu kritisieren, ohne die Nazis zu kritisieren. Irgendwann müssen wir die Menschen für ihren Glauben verantwortlich machen. Wenn wir bereit sind, Nationalisten als Fanatiker zu bezeichnen, weil sie an die weiße Vorherrschaft und Überlegenheit ihrer Rasse glauben, sollten wir auch Muslime dafür anprangern, welche Ansichten hoch halten, wie die Hijabi- Kultur oder die weibliche Genitalverstümmlung oder die brutalen Hadd- Strafen der Sharia, oder ihre Resettlements gegenüber Menschen mit anderen sexuellen Neigungen oder die rückständigen Blasphemiegesetze
oder das sie den Tod für Apostaten vertreten und für all die anderen vielen dunklen Seiten dieser Religion.
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Es ist daher unmöglich, den Islam zu kritisieren, ohne die Muslime dabei zu beleidigen/verletzen/oder zu kränken. Es gibt wahrscheinlich einige, die Kritik einstecken könnten, aber normalerweise sind dies nur die Freitags- Moschee– Gänger – Muslime, deren Vorstellung vom Islam zu verwässert ist, als dass die Religion ihnen viel bedeuten könnte, sie sind nicht die Art von Muslimen, um die wir uns Sorgen machen sollten. Nach meiner Erfahrung wird jede Art von Kritik am Islam, automatisch als beleidigend gegenüber Muslimen betrachtet.
Ich selbst habe viele Jahre lang jede leichteste Kritik am Islam nicht nur persönlich genommen, sondern als ein Affront gegen meine “perfekte Religion” verstanden.
Wie vermeiden wir also als solche Reaktionen auf unsere Kritik und die Entstehung der Opferrolle, in der Muslime nur all zu schnell dieser Tage hineinschlüpfen?
Nun, diese Frage ist meines Erachtens irrelevant, genauso wie es irrelevant ist, dass wir uns um die verletzten Gefühle von Nazis kümmern sollten.
Als Ex-Muslim, der weltliche liberal- konservative und humanistische Werte unterstützt, kann ich mich nicht darum kümmern, was Fatima oder Abdullah über Kritik an seiner/ihrer “Religion” und “Kultur” empfinden. Was sie bezüglich gegenüber ihrer Religion fühlen, liegt bei ihnen allein.
Wir gehen nicht so auf Zehenspitzen, wenn es um andere Gruppen geht. Wir hören nicht auf und denken nicht an die Gefühle und Emotionen von #Scientology– Anhänger und ihrer Lehre, oder wenn es um die Endzeit Evangelikalen geht oder was auch immer, aber wenn es zum Umgang mit den Muslimen und der Religion des Islam kommt, ziehen wir plötzlich Samthandschuhe an und verwenden die feinsten Umgangswörter, um sie anzusprechen.
Wir müssen dieses Theater beenden und nicht nur unseren Finger auf den Islam richten. Die radikalen Träger dieser Religion müssen gleichfalls an den Pranger gestellt werden, für die Dinge die sie glauben und die einige tagtäglich auf penetrante Weise an die Kuffar (Glaubensverleumder), durch Dawah Stände, öffentlichen Aufmärschen und durch die sozialen Plattformen an uns herankommen lassen.
Wir müssen wieder streiten lernen. Lernen unsere Werte zu verteidigen und sich nicht einschüchtern lassen, durch die Propagandatrommeln der Massenmedien, die so erfolgreich das Wort “Islamophobie” in unsere Köpfe gepumpt haben, dass wir selbst schon daran glauben, dass wir eine irrationale Angst vor dem Islam haben.
Millionen Muslime werden in Zukunft nach Europa strömen. 2 Millionen muslimische Flüchtlinge waren es allein in 2015, die nach Deutschland gekommen sind. Seit dem sind es mehre Millionen mehr geworden. Sie werden unser Verständnis und unsere Lebensvorstellungen massiv in Frage stellen und sie werden eine Kultur der Einschüchterung mitbringen.
Ich komme aus der Mitte dieser Religion, kenne die Denkweise der Muslime sehr gut. Ich weiß, dass sie alles unternehmen werden, um jegliche Kritik am Islam als “Rassismus” oder “Xenophobie” abzutun.
Es wird Zeit für einen Kurswechsel. Zeit für offene Debatten.
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