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Französische Realität, deutsche Realitätsverweigerung

Die erneute Gewaltexplosion im Nachbarland Frankreich wird sich in Deutschland zumindest vorerst nicht wiederholen. Und wenn hierzulande die grünrotschwarze Saat der wilden Einwanderung unheilvoll aufgeht, wird das wahrscheinlich in anderer Weise geschehen als jenseits der Rhein-Grenze.
Von Wolfgang Hübner
Doch spricht einiges dafür, dass die Folgen in Deutschland dann noch weit tiefgehender sein könnten als in Frankreich. Dort lässt sich das Gewaltpotential der Passfranzosen ganz gut in den vernachlässigten, vom Staat schon weitgehend aufgegebenen Vorstädten verorten und vielleicht auch bekämpfen, wenngleich ohne große Erfolgsaussichten.
Im immer bunteren Deutschland der großen und kleineren Städte ist das Potential potentiell unzufriedener Migranten und Passdeutschen viel differenzierter verteilt. Es ist sozusagen mitten unter den Biodeutschen. Das war und ist bislang ein Vorteil, denn eine Konzentration negativer, auch gewaltbereiter Kräfte wird mit einigen Ausnahmen wie im Ruhrgebiet oder Berlin damit vermieden. Doch schon binnen der nächsten 10 Jahre wird sich mit dem weiteren Absterben der autochthonen Bevölkerung und deren schwachen Geburtenraten die Situation in weiten Teilen des Landes drastisch ändern. Dann müssen keine Autos abgefackelt werden oder Polizeistationen gestürmt werden, sondern können die Passdeutschen politische und administrative Machtpositionen ganz legal übernehmen.
Zwar wird es unter den neuen Herren des europäischen Herzlandes unweigerlich zu Konflikten kommen, die keineswegs nur gewaltfrei ausgetragen werden dürften, aber es wäre eine Illusion zu glauben, davon könnte die dann in die Minderheit geratenen Altdeutschen nach dem Motto „Teile und herrsche“ profitieren. Das wird schon deshalb nicht geschehen, weil die deutsche Minderheit selbst gespalten sein wird unter denen, die sich, gewiss die Mehrheit, mit den neuen Machtverhältnissen irgendwie arrangieren, und der Minderheit, die das nicht akzeptieren will. Die gebildeten, machtbewussten Anführer der aufstrebenden Passdeutschen dürften es verstehen, die primitivere, unzufriedene Schicht des migrantischen Männerheeres zu mobilisieren, wenn sie bei der noch nicht resignierten deutschen Minderheit auf Widerstand stoßen.
Dass Olaf Scholz, Robert Habeck, Friedrich Merz oder Christian Lindner sich dieses Szenario nicht vorstellen können oder wollen, dass auch in der heutigen Bevölkerung immer noch nicht gesehen wird, was kommen kann und wahrscheinlich kommen wird, ist leider hartnäckiger Realitätsverweigerung geschuldet. Doch wenn der nun eingeschlagene Weg in die politisch gewollte materielle und soziale Verarmung Deutschlands fortgeführt wird, können die geschilderten Entwicklungen auch noch früher und noch drastischer Realität werden. Es gibt nicht den geringsten Grund, abfällig auf Frankreich zu schauen – denn Frankreich ist mitten unter uns.
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