Sucharit Bhakdi (Bild: Screenshot Twitter)

Hexenjagd geht in die nächste Runde: Sucharit Bhakdi muss erneut vor Gericht

Am 23. Mai endete der Prozess gegen den Medizin-Professor und Corona-Maßnahmen-Kritiker vor dem Amtsgericht im Schleswig-Holsteinischen Plön mit einem Freispruch. Nun wird Sucharit Bhakdi erneut vor Gericht gezerrt. Der Vorwurf: Volksverhetzung und Holocaust-Verharmlosung. Das skandalöse Berufungsverfahren wird vor dem Landgericht Kiel verhandelt.

In einem ersten Verfahren war der Mediziner und Autor im Mai vom Amtsgericht Plön freigesprochen worden. Schon zu Beginn hatte der zuständige Staatsanwaltschaft das Verfahren ohne Anklage eingestellt, weil sie keinen Straftatbestand sah. Jedoch hatte daraufhin die übergeordnete Generalstaatsanwaltschaft das Verfahren an sich gerissen, um Bhakdi doch noch vor Gericht zu bringen. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte 90 Tagessätze für Bhakdi gefordert.  Damit scheiterte sie dann im Mai kläglich vor Gericht. Im  dann Ende Mai ergangenen Urteil – das die Hoffnung auf eine Rumpfrechtsstaatlichkeit kurz aufblühen ließ – hieß es, man könne nicht feststellen, dass sich der 76-Jährige mit Äußerungen im Wahlkampf 2021 sowie in einem Interview im Internet strafbar gemacht habe.

Nun soll das Verfahren aber erneut aufgenommen werden. Weil die Generalstaatsanwaltschaft, die dem Justizministerium der schwarz-grünen Landesregierung in Schleswig-Holsteins gegenüber weisungsgebunden ist, Berufung eingelegt hat, geht das Verfahren jetzt in die zweite Runde. Das Gericht ist nicht an das zuvor gefällte Urteil des Amtsgerichts Plön gebunden und kann anders entscheiden. Bhakdi wird als zum zweiten Mal vor den Kadi gezerrt – diesmal wird vor dem Landgericht Kiel verhandelt.

Bhakdis Buch “Corona Fehlalarm?” war eines der meistverkauften Sachbücher des Jahres 2020. Mehrheitlich alle seiner darin aufgezeigten Gefahren, die von der unausgetesteten Impfplörre ausgehen, haben sich zwischenzeitlich bewahrheitet. (SB)

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