Sieht so ein Södolf aus?: (Foto: Imago)

Söder-CSU zittert: AfD in Bayern auf dem Vormarsch

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Demnächst ist es soweit: Die Bayern wählen sich eine neue Staatsregierung. Wendehals  Söder samt seiner CSU verlieren in aktuellen Umfragen an Zustimmung. Die AfD könnte bei den Wahlen im Oktober in Bayern zweitstärkste Partei werden.

Bei der aktuellen Insa-Umfrage im Auftrag der Bild-Zeitung sieht es für den Corona-Fürsten aus Bayern, den personifizierten Wendehals Markus Söder uns seine schein-konservative CSU schlecht aus. Aktuell sind gerade einmal noch 38 Prozent für den Bayernverlader Söder und die von ihm angeführte CSU möglich und stagniert somit auf dem Niveau des miserablen Wahlergebnisses von vor fünf Jahren. 2018 hatte sie nach einem Verlust von 10,5 Punkten nur noch 37,2 Prozent erreicht. Das war dann – just mit Antritt von Söder als Spitzenkandidat – bislang das schlechteste Ergebnis seit 1950 und das erste Mal, daß Söder als Spitzenkandidat antrat.

Die AfD dagegen legt in der neuen Umfrage um zwei Punkte zu, kommt damit auf 14 Prozent. Söderes Koalitionspartner, die Freien Wähler (FW) stagnieren trotz Möchte-gern-Revoluzzer Aiwanger bei elf Prozent. Nur noch einen Punkt vor der AfD auf Platz zwei liegt die Deutschlandvernichterpartei, die Grünen mit unverändert 15 Prozent. Unverändert ebenfalls die Sozenpartei. Diese liegt bei 11 und ihre Bettwärmer, die Fake-Liberalen bei fünf Prozent, was die Hoffnung auf einen Rauswurf aus dem bayerischen Landesparlament nährt. Die SED-Nachfolgepartei dümpelt bei zwei Prozent herum.

Bei der Insa-Umfrage wurde abgefragt, was die Bayern von einer CSU-AfD-Koalition halten würden. 29 Prozent finden sie gut bzw. sehr gut, 62 Prozent eher schlecht oder sehr schlecht. Bei den Wählern der Parteien direkt nachgefragt, begrüßen 82 Prozent der AfD-Sympathisanten ein solches Bündnis. Bei der CSU-Wählerschaft lehnen es jedoch stramme 73 Prozent ab. Nur 22 Prozent wären dafür. Verwunderung: Die höchste Zustimmung bei den anderen Parteigängern erfährt eine schwarz-blaue Koalition bei den Anhängern der Freien Wähler, obwohl ihre Partei dann aus der Regierung flöge: 34 Prozent finden sie gut. Bei der FDP sind es mit 27 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich viele. Obwohl CSU und FW zusammen nur auf 49 Prozent der Stimmen kommen, würde dies für eine absolute Mehrheit der Sitze im Landtag reichen und somit weitere fünf Jahre Wendehalspolitik.

Wie diese aussieht, wie sehr sich Corona-Fürst Söder über die Jahre hin wie ein Fähnchen im Wind gedreht hat, hat der Deutschlandkurier zusammengetragen:

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