Es lodert in Europa: Vor allem der Ukraine-Krieg kann zum Flächenbrand werden


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Es brennt überall – physisch und politisch (Symbolbild:Pixabay)

Überall brennt es – und zwar nicht nur auf den Inseln und in den Küstenregionen des Mittelmeers. Richtig; dort sind viele Feuer „ausgebrochen“, besser gesagt: gelegt worden, ob absichtlich oder leichtfertig. Und auch dazu gießen die Medien noch Öl ins Feuer und legen undurchdacht falsche Fährten: Da werden Brände gezeigt mit der quasi erklärenden Einordnung, dies sei kein Wunder, weil die Temperaturen stellenweise über 45 Grad betragen hätten. Ich machte mittels bekannter Wetterdienste Stichproben. Ergebnis: Nirgendwo in Europa hatte es über 36 Grad, außer in Afrika. Überall war es – auch in Südeuropa – unterdurchschnittlich warm für diese Jahreszeit. Auch diesen Mittwoch wieder. Die “Tagesschau” verkündete an diesem Tag für Griechenland erwartete 46 Grad, doch der Blick aufs Wetter für Griechenland – sowohl in den meteorologischen Nachrichten griechischer Medien als auch in beliebigen Wetter-Apps, zeigte 10 bis 15 Grad weniger. Und die Prognosen verraten auch für die nächsten sieben Tage 33 Grad bis 36 Grad. Sind nun auch die deutschen Wetterdienste Klimaleugner?

In Algerien hatte es tatsächlich 46 Grad – aber nicht im Norden, dort, wo es brannte, sondern Messpunkt war hier eine Stadt ganz im Süden des riesigen Landes (übrigens des größten ganz Afrikas) in der Sahara, 2.500 Kilometer südlich der Hauptstadt Algier.  Rechtfertigt die Klimadoktrin von der Erderhitzung solche bizarren Irreführungen seitens der Medien? Haben diese bedacht, dass solche Übertreibungen bei den Temperaturen folgenschwer sein können? Schließlich muss der unkritische Medienkonsument den Eindruck gewinnen, dass Brandgefahren nur bei extrem hohen Temperaturen bestehen. Eine solche Irreführung kann tödlich sein; denn die Gefahr von Flächenbränden gab und gibt es auch bei gemäßigten Temperaturen hier bei uns – aber nicht durch Selbstentzündung (dafür fehlen bei organischem Material noch rund 200 Grad), sondern durch fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung.

Wer hat den eigentlichen Brand gelegt?

Doch tödlich ist auch die aufstachelnde Informationspolitik zu einem anderen Brandherd – der Ukraine: Es vergeht kein Tag, an dem nicht neue Durchhalteparolen seitens unserer Politik publiziert werden, genüsslich begleitet von „Experten“ und Kommentatoren; wobei auffällt, dass Frauen hierzulande sogar noch bedenkenloser den Krieg anzuheizen bereit sind als Männer. Es handelt sich hier bei objektiver Betrachtung um einen Konflikt, der weder von Putin begonnen wurde noch auf dem Mist von Selenskyj gewachsen ist: Geschossen wurde schon 2014 vom Westen der Ukraine aus mit „schwerem Geschütz“; dann seit Februar 2022 auch durch Russland.

Wer diesen Brand gelegt hat, ist der Strategie der US-„Denkfabrik“ RAND Corporation zu entnehmen. Diese wurde 1948 gegründet und berät das Pentagon in Washington. 2019 aktualisierte RAND die US-Strategie gegenüber Russland:

  1. Versorgung der Ukraine mit tödlichen Waffen;
  2. Verstärkung der Unterstützung für die syrischen Rebellen
  3. Förderung eines Regimewechsels in Weißrussland
  4. Ausnutzung der Spannungen im Südkaukasus
  5. Verringerung des russischen Einflusses in Zentralasien;
  6. Infragestellen der russischen Präsenz in Moldawien.

Weitere Hintergründe hierzu sind den “Nachdenkseiten” zu entnehmen. „Dieser Krieg macht die Ukraine zum Vasallenstaat des Westens“, titelt das Schweizer Portal “InfoSperber” in seiner aktuellen Ausgabe. Weiter heißt es hier: “Die Gläubiger diktieren den Ausverkauf der Heimat, Oligarchen und Konzerne profitieren.” Schon 28 Prozent des ukrainischen Landes gehören westlichen Gesellschaften. Die neun größten Landbesitzer sind zwei luxemburgische Holdings, eine holländische, drei sind auf Zypern angesiedelt, eine gehört Saudi-Arabien und zwei weitere den USA. Dass all diese das ukrainische Volk bis zum letzten Mann kämpfen lassen wollen, ist also naheliegend: Wer schon so viel Land besitzt, der will noch mehr. Und bekommt mehr, weil die Ukraine beim Westen in der Kreide steht.

Selenskyj als Brandbeschleuniger

Präsident Selenskyj wirkte leider als Brandbeschleuniger. Meine bisherige Sichtweise, dass er anfangs tatsächlich eine friedliche Verständigung mit den abtrünnigen Volksrepubliken im Osten wollte, ist erschüttert, seitdem ich diese Dokumentation gesehen habe. Sie kommt zwar aus der Schweiz, zeigt aber einen russischer Zusammenschnitt. Doch auch die Szene der Verhandlung des Minsker Abkommens im Beisein von Angela Merkel ist echt (ab Minute 18). Selenskyj grinst hier noch mehr als die Kanzlerin, als Putin sein Statement abgibt. Es scheint also zu stimmen, was im Dezember von ihr selbst eingeräumt wurde: Dass mit Minsk II nur Zeit für die Aufrüstung der Ukraine gewonnen werden sollte. So gesehen war das damals die initiale Brandstiftung zum jetzigen Krieg. Er könnte zum Flächenbrand werden.

Andere Brandherde werden kaum mehr publiziert – etwa Armenien mit Bergkarabach. Das liegt ja auch nicht in Europa, könnte man einwenden. Doch auch Zypern liegt nicht in Europa, ist aber in der EU und hat sogar den Euro. Auch das asiatische Israel und Aserbeidschan werden von Europa vereinnahmt – jedenfalls beim Eurovision Song Contest. Und die Türkei gilt ebenfalls als “europäisch” – sonst könnte Erdogan uns nicht so auf der Nase herumtanzen.  Das tut Erdogan auch mit dem (christlichen) Armenien und seiner Exklave Bergkarabach. Diese Exklave ist vom muslimischen Aserbeidschan umgeben, und derzeit versucht dessen Präsident mithilfe von Erdogan, die 100.000 Einwohner von Bergkarabach auszuhungern. Seit Monaten blockiert sein Militär die Grenze zwischen Armenien und Bergkarabach. Der Krieg um Bergkarabach scheint wieder aufzuflammen – mit weitaus mehr Toten, als durch die Waldbrände zu beklagen sind. Man stelle sich vor, Deutschland würde so mit der schweizerischen Exklave in Südbaden am Bodensee verfahren!

Kleinkrieg auch im Inneren Deutschlands

Der Konflikt China-Taiwan ist zwar ebenfalls kein europäischer, aber Deutschland will auch dort mitmischen und schickt zwei Kriegsschiffe ins Chinesische Meer, wo “unsere Freiheit verteidigt“ wird (?) – wie einst am Hindukusch; die Folgen sind bekannt. Apropos Kriegsschiff: Der jetzt in der Nordsee brennende Frachter hatte über 3.000 Autos an Bord. Brandstifter soll ein einziges E-Auto gewesen sein. Überwiegend waren es aber „Verbrenner“-Autos – die aus grüner Sicht eine Kriegserklärung ans Weltklima sind. Insofern ist es eigentlich ein Kriegsschiff, das jetzt sinkt. Mal sehen, was Umweltschützer dazu sagen! Denn auch wenn hunderte Tonnen klimaschädliches Schweröl die Wattenmeere zerstören: Zumindest diese Tausende Autos können kein CO2 mehr emittieren.

Viele Kriege hatten wirtschaftliche Gründe als Ursache – auch heute noch. Welche Folge wird es haben, dass Deutschland mit seiner jetzigen Regierung und Politik als einziges Land  „rückwärts macht“ – und das nicht nur im europäischen Vergleich? Jeden Tag machen Firmen dicht, die hunderte „freiwerdende Arbeitskräfte“ heimschicken müssen, und dennoch wird an der Forderung festgehalten, weiterhin Hundertausende „Fachkräfte“ ins Land zu holen. Sind diese neuen Arbeitslosen und täglich hundertfach Entlassenen denn keine solchen? Was passiert in unserem Land, wenn überflüssig Herbeigerufene nicht wieder zurückwollen? Reicht die Zahlung von “nur” Arbeitslosengeld nicht mehr, müssen immer noch mehr Migranten durchgefüttert werden? Das alles ist ebenfalls Stoff für einen „Kleinkrieg“ im Innern, bei dem ein Zündfunke genügen könnte, ebenfalls einen Flächenbrand auszulösen.

Dieser Artikel erscheint auch auf der Webseite des Autors.

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