Milliardär George Soros (Foto: Imago)

Zerstörungswerk erfolgreich abgeschlossen? Soros-Stiftungen ziehen sich aus EU zurück

Die “Open Society Foundations” des amerikanisch-ungarischen Multimilliardärs, selbsternannten Philanthropen und Säulenheiliger der Linken, George Soros, ziehen sich fast vollständig aus der EU zurück. Ob Soros sein Zerstörungswerk in Europa als abgeschlossen ansieht oder ob er schlicht das sinkende Schiff verlässt, ist unklar.  

Die Open Society Foundations des amerikanisch-ungarischen Finanzinvestors George Soros teilte mit, sich fast vollständig aus der EU zurückziehen zu wollen. Das berichtet Radio Free Europe unter Berufung auf einen Brief des Stiftungsvorstands. Dieser begründet den Schritt damit, dass die EU und die Mitgliedstaaten selbst viel Geld in soziale Bereiche wie Menschenrechte, Freiheit und Vielfalt investieren. Die Stiftungsgelder, die bisher für “Projekte” in der EU vorgesehen waren, sollen ab dem kommenden Jahr in anderen Teilen der Welt eingesetzt werden.

„Wir werden auch weiterhin ein Geldgeber für Menschenrechte, Demokratie und eine verantwortungsvolle Regierung in der gesamten Region sein, insbesondere in der Ukraine, Moldawien, Kirgisistan und dem Westbalkan durch die Arbeit unserer nationalen Stiftungen“, heißt es in der Erklärung weiter.

Der 93-jährige George Soros übertrug Anfang des Jahres seinem Sohn Alexander Soros die Leitung der Open Society Foundations. Soros hat seit 1990 über 32 Milliarden Dollar in den Aufbau eines weltweiten Netzwerks von linkspolitisch ausgerichteten Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Hochschulen, Medien und Thinktanks investiert, die Presse, Justiz und Politik massiv beeinflussen. Ab dem Jahr 2000 hatte er durch dieses Netzwerk so viel Macht angehäuft, dass es ihm sogar gelang, durch sogenannte “Farbrevolutionen” Regierungen zu stürzen. So trugen Soros-nahe Aktivisten und NGOs zusammen mit der Obama-Regierung 2014 zu einem Umsturz in der Ukraine bei. Seitdem herrscht Krieg in der Ostukraine.

Nahezu überall im Osten Europas ist George Soros in den vergangenen Jahren zu einer der größten Hassfiguren geworden. So beschuldigt die bulgarische Regierung 2020 den reichen Philanthropen, die landesweiten Proteste gegen die Regierung des Landes organisiert zu haben. Der ungarische Premier Orbán benannte, dass hinter dem “Soros-Plan” seit der Massenmigration von 2015  die Absicht stehe, Millionen muslimischer Migranten nach Europa zu bringen und so einen Bevölkerungsaustausch voranzutreiben. Soros hatte damals unter anderem eine “geordnete und fair verteilte Aufnahme von einer Million Flüchtlingen pro Jahr” gefordert.

Über die Beweggründe, warum sich die “Open Society Foundations” nun aus dem EU-Raum zurückziehen will, wird spekuliert. Während die einen vermuten, dass Soros sein Zerstörungswerk in Europa als abgeschlossen ansieht und weiterzieht, glauben andere, dass er schlicht den Absprung wagt und das sinkende Schiff verlässt. Andere finden es einfach nur großartig wenn keine Soros-Gelder mehr fließen, die Demokratie beeinflussen.

(SB)

c2331ed86e294d91a846ffab66ee9db8