Schwarzafrikanische Drogendealer(Symbolfoto: Imago)

Die armen Drogendealer aus dem Görli: Mitfühlendes RBB-Sozialarbeitergequatsche

Der größte der vielen Schandflecke im völlig verwahrlosten Berlin ist das Kriminellenparadies Görlitzer Park. Ein Beitrag der ARD-Skandalfiliale RBB versuchte nun, die Zustände zu erklären, die dazu geführt haben, dass der Park zu einem Drogenumschlagplatz geworden ist, in den sich nicht einmal Grünen-Chefin Ricarda Lang trauen würde, obwohl ihre Partei den Stadtteil Kreuzberg seit 2006 regiert. Der RBB liefert keine Kritik, sondern bloße Ausreden, für die Verbrecher, die sich dort tummeln. Ein selbsternannter „Aktivist“ erklärt, es gebe „ungefähr 300 Männer aus Gambia, Guinea-Bissau, Senegal und anderen afrikanischen Ländern, die hier im Park Drogen verkaufen.”

Eine Erklärung hat er sofort parat: „Sie haben keine andere Wahl. Man muss ihnen eine Möglichkeit geben, zu arbeiten. Niemand will Drogen verkaufen, sich strafbar machen oder von der Polizei festgenommen werden.“ Kurz darauf fand sich dann auch jemand, der sich als Drogendealer zu erkennen gab und seine nicht vorhandene Arbeitserlaubnis beklagte. Er dürfte sich nicht einmal in Berlin aufhalten, weil Sachsen-Anhalt sein zugewiesener Aufenthaltsort ist. Allein die registrierten Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht gehen in die Hunderte. Die Frage, was eigentlich Tausende Migranten aus Afrika in Deutschland zu suchen haben, interessiert beim RBB niemanden. Soweit das Asylsystem als Problem benannt wird, geschieht dies nur, weil es den arbeitswilligen Zuwanderern die Möglichkeit dazu nehme.

Simples Framing

Der Beitrag ist auf einer Linie mit den Märchen von den bienenfleißigen Flüchtlingen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als in Deutschland zu schuften, das das ZDF in den letzten Wochen in drei Filmen verbreitete. Der RBB lässt zahlreiche Initiativen zu Wort kommen, die die Verhältnisse im Görlitzer Park verbessern wollen. Deren Analyse ist an Naivität kaum noch zu überbieten. „Solange die Nachfrage nach Drogen besteht, organisiert sich auch der Handel. Menschen die drogenkrank sind, muss man gezielt betreuen und unterstützen. Dafür sind aber massive Investitionen erforderlich“, erklärt einer der Parkräte.

So einfach ist das also: Das Problem am Drogenhandel sind die Drogensüchtigen und die Dealer tun dies nur, weil die finstere deutsche Bürokratie sie nicht legal arbeiten lässt, obwohl sie dies so gerne täten. Dass die überwältigende Mehrheit dieser Migranten völlig unqualifiziert und oft sogar Analphabeten sind, wird nicht erwähnt. Ob die Geschichten, die sie auftischen, überhaupt stimmen, wurde offensichtlich nicht geprüft. Dass es sich hier um Kriminelle handeln könnte, die lügen und einfach schnell und skrupellos Geld machen wollen, ist wohl außerhalb der Vorstellungskraft der RBB-Reporter. Tatsächlich zahlte Deutschland allein im März 436 Millionen Euro für über eine halbe Million arbeitsfähiger Migranten. Bei 2,7 Millionen Arbeitslosen gibt es also sehr wohl andere Möglichkeiten des Broterwerbs, als Drogen zu verkaufen. (DM)

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